Chrome-Update 110: Google streicht bald Support für Windows 7 und 8.1
Wie Google im Blogpost angekündigt hat, wird mit Version 110 der Chrome keinen Support mehr für Windows 7 und 8.1 bieten.
Im Jahr 2009 erblickte Windows 7 das Licht der Bildschirme. Nach dem Flop von Windows Vista setzte Microsoft wieder auf ähnliche Systemanforderungen. Letztlich entstand eines der meistgenutzten Betriebssysteme der Welt. Mit dem Nachfolger Windows 8 verzettelte sich Microsoft. Mittlerweile gibt es für Privatanwender mit Windows 8.1 oder Windows 7 keine Patches mehr. Ab Version 110 wird auch der Google Chrome keinen Support mehr für diese OS-Versionen offerieren, wie das Unternehmen im Blogpost mitgeteilt hat.
Microsoft stellt erweiterten Support für Windows 7 im Januar 2023 ein
So gibt es ab Chrome-Version 110 keine Sicherheitspatches mehr für Anwender vom Google Chrome unter Windows 7 oder 8.1. Laut Google soll diese Chrome-Version rund um den 07.02.2023 veröffentlicht werden. Microsoft wird den Support für zahlende Geschäftskunden mit Windows 7 ESU oder Windows 8.1 zum 10. Januar 2023 einstellen, sodass es ab diesem Datum keine Sicherheitspatches mehr geben wird. Wer weiterhin Aktualisierungen erhalten möchte, muss zu Windows 10 oder 11 wechseln. Mit einem gültigen Product Key kann man noch immer kostenfrei von Windows 7 oder 8.1 auf Windows 10 upgraden, auch wenn Microsoft dies nicht mehr aktiv bewirbt. Hierzu muss man sich zunächst Windows 10 bei Microsoft herunterladen und dann als Aktivierungsschlüssel den Key von Windows 7 oder 8.1 eingeben. Zu beachten ist allerdings, die richtige Edition auszuwählen, da etwa nur von Windows 7 Professional auf Windows 10 Pro aufgerüstet werden kann. Bis zum Jahr 2025 werden Anwender von Windows 10 noch mit Updates versorgt. Wer möchte, kann kostenlos auf Windows 11 hochrüsten, vorausgesetzt der PC erfüllt die Mindestanforderungen.
Nicht nur das automatische Ausfüllen von Formularfeldern auf Webseiten ist praktisch, einige Browser bieten auch eine erweiterte Überprüfung der Rechtschreibung an. Forscher der Sicherheitsfirma Otto-js haben entdeckt, dass die beliebten Webbrowser Google Chrome und Microsoft Edge persönliche Daten an die Anbieter versenden können. Allerdings findet die Übermittlung nur dann statt, wenn die optionale Funktion erweiterte Rechtschreibprüfung im Chrome oder das Add-on Microsoft Editor aktiviert wurde.
Ebenfalls lesenswert: Chrome Inkognito-Modus: Selbst Google-Mitarbeiter fordern mehr Privatsphäre
Sammlung zu Google Chrome und dem Supportende unter Windows 7:
- Ab Chrome-Version 110 wird es keine Sicherheitspatches mehr für Anwender vom Google Chrome unter Windows 7 oder 8.1 geben.
- Laut Google soll diese Chrome-Version rund um den 07.02.2023 veröffentlicht werden.
- Microsoft wird den Support für zahlende Geschäftskunden mit Windows 7 ESU oder Windows 8.1 zum 10. Januar 2023 einstellen, sodass es ab diesem Datum keine Sicherheitspatches mehr geben wird.
Quelle: Google
