Windows 7 wird zu Grabe getragen - Ein Rückblick und was jetzt zu tun ist
Jahrelang war Windows 7 das am häufigsten genutzte Betriebssystem am PC. Seit heute gehört es offiziell zum alten Eisen. Microsoft stellt den Support ein, sodass Nutzer keinerlei Updates mehr erhalten. Microsoft setzt stattdessen alles auf Windows 10, welches Windows-7-Nutzer immer noch kostenfrei erhalten können.
Am 22. Oktober 2009 war es soweit und Windows 7 erblickte das Licht der Welt. Das Betriebssystem erarbeitete sich einen hervorragenden Ruf und wurde relativ schnell zum beliebtesten Operating System am Computer. Unter anderem war erstmals die Grafikschnittstelle Direct X 11 enthalten. Nach dem eher ungeliebten Windows Vista war Windows 7 sehr beliebt bei den Nutzern, weil es schnell und ausgereift war. Selbst heute nutzen noch etwas mehr als ein Viertel aller PCs weltweit Windows 7.
Allerdings hat Microsoft ab sofort den offiziellen Support eingestellt. Man wird sich künftig ganz auf Windows 10 konzentrieren. Seit dem Jahr 2018 ist Windows 10 der neue Champion am Markt der PC-Betriebssysteme. Wer noch auf Windows 7 setzt, bekommt ab sofort nicht nur keinerlei Updates für das Betriebssystem mehr, sondern erhält auch keine Aktualisierungen für den Internet Explorer. Falls man also weiterhin auf einem Windows-7-PC ins Internet gehen will, sollte man auf Google Chrome beziehungsweise einen Browser auf Chrome-Basis oder den Mozilla Firefox setzen, da nur derartige Web-Browser auch für Windows-7-Nutzer noch Aktualisierungen erhalten.
Kostenlose Aktualisierung auf Windows 10 weiterhin möglich, andere Nutzerwelt
Wie wir bereits berichtet haben, ist es für Windows-7-Nutzer nach wie vor möglich, auf Windows 10 zu aktualisieren. Windows 10 ist kostenfrei für alle privaten Nutzer von Windows 7 verfügbar. Für Firmenkunden und Behörden hat Microsoft ein besonderes Angebot. Hierbei kann gegen eine Zahlung pro Endgerät auch weiterhin Sicherheitsupdates für Windows 7 bezogen werden. Der Support des Betriebssystems kann somit bis maximal zum Jahr 2023 verlängert werden.
In den letzten zehn Jahren hat sich die Welt allerdings grundlegend verändert. Im Jahr 2009 spielten Smartphones noch keine große Rolle, was die Verkaufszahlen pro Jahr anging. Mittlerweile ist es aber so, dass pro Jahr rund 1,4 Milliarden neue Smartphones weltweit verkauft werden. Mit solchen Zahlen kann der PC-Markt bei Weitem nicht mithalten. Pro Kalenderjahr werden nur etwa 250 Millionen neue Computer - inklusive Desktop-PCs, Notebooks und 2-in-1-PCs - weltweit verkauft. So besetzt der PC quasi eine doch recht große Nische, hat aber die Vormachtstellung im Bereich der Konsumenten an das Smartphone verloren. Bei den smarten Telefonen gibt vor allem Googles Android den Ton an mit über 80 Prozent Marktanteil weltweit. So ist es wohl auch zu erklären, das Windows 10 eine besser an Touchscreens angepasste UI bietet als das alte Windows 7. Für manche Nutzer ist die Steuerung via Finger möglicherweise intuitiver als mit einer Maus zu hantieren, da sie diese Art der Bedienung von ihrem smarten Telefon gewohnt sind. Nicht umsonst kommen vor allem mobile PCs mit Touchscreen auf den Markt. Der bei Windows 10 integrierte Appstore wird allerdings kaum genutzt, sodass Microsoft nicht alles aus der Smartphone-Welt auch auf den PC übertragen konnte.
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Fakten zum Ende von Windows 7 und der neuen Welt:
- Windows 7 erblickte am 22. Oktober 2009 das Licht der Computerbildschirme und setzte sich an die Spitze der genutzten Betriebssysteme am PC. Erst im Jahr 2018 konnte Windows 10 das OS vom Thron stoßen.
- Seit heute hat Microsoft den Support für Windows 7 eingestellt, sodass Nutzer ab sofort keine Updates für dieses Betriebssystem erhalten. Lediglich Firmenkunden und Behörden können gegen Bezahlung bis maximal zum Jahr 2023 noch Sicherheitsupdates für Windows 7 erhalten.
- Mittlerweile betragen die PC-Verkaufszahlen pro Kalenderjahr etwa 250 Millionen PCs weltweit. Smartphones haben dem Computer aber den Rang abgelaufen was die Verkaufszahlen angeht, da pro Jahr gut 1,4 Milliarden neue Smartphones weltweit verkauft werden.
Quellen: Microsoft, Statista (1), Statista (2), Statista (3)


Ich bin jetzt völlig verwundert, das eben das monatliche Qualitätsupdate kam. Dann kann man WIN 7, jetzt frisch abgesichert, ja doch wieder vier Wochen weiter nutzen. Warum macht PCGH dann so eine Panik?
Wobei man eventuell dann für 100-200€ ein gut erhaltenes Notebook mit Skylake als Refurbished-Modell bekommt.
Klar kann man Windows 7 weiter nutzen.-Es wird ja nur der Support zu Grabe getragen.
Viren und Co sind nur ein Unwort, wenn man sich nicht zu schützen weiß.
War schön mit Win 7.
R.I.P.