Windows 7 nutzt noch gut ein Viertel aller PC-User - Support-Ende gegen Zahlung aufschieben
Die monatlichen Zahlen zur Verteilung der Betriebssysteme am PC-Markt zeigt auf, dass noch etwas mehr als ein Viertel aller PCs mit Windows 7 laufen. Ab dem 15. Januar wird es für das mehr als 10 Jahre alte OS keine Updates mehr geben.
In weniger als einer Woche ist es soweit, dann erhält das altehrwürdige Windows 7 zum letzten Mal ein Sicherheitsupdate. Microsoft wird sich in der Weiterentwicklung vor allem auf Windows 10 konzentrieren. Dieses Betriebssystem kommt laut der monatlichen Erhebung von Netmarketshare auf einen Marktanteil von 54,62 Prozent und liegt damit an der Spitze als meistgenutztes Operating System auf PCs. Windows 7 hingegen ist immer noch auf gut 27 Prozent aller PCs dieser Welt im Einsatz.
Support-Ende hinauszögern mit kostenpflichtigen Extended Security Updates
Für Firmenkunden und Behörden hat Microsoft ein besonderes Angebot. Hierbei kann gegen eine Zahlung pro Endgerät auch weiterhin Sicherheitsupdates für Windows 7 bezogen werden. Der Support des Betriebssystems kann somit bis maximal zum Jahr 2023 verlängert werden. Grundvoraussetzung ist ein Volumenlizenzvertrag und Windows 7 Professional oder Enterprise. Die Gebühren betragen im ersten Jahr 25 US-Dollar pro Endgerät und steigen dann auf 100 US-Dollar pro PC im letzten unterstützten Jahr.
Es gibt aber auch Systemhäuser, die ein von Microsoft-zertifiziertes Softwareupdate-Programm für Windows-7-Nutzer anbieten. Grundvoraussetzung ist aber, das auf dem betreffenden PC Windows 7 Professional, Ultimate oder Enterprise läuft. Pro PC kostet dann das Extended Security Updates beispielsweise bei Software Express für 73,22 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Dieses Angebot eines sogenannten Cloud Solution Provider gilt allerdings nur für Firmenkunden, ist aber anders als Microsofts Angebot nicht an einen Volumenlizenzvertrag gebunden. Der Preis für die Sicherheitsupdates wird jedes Jahr steigen und kann maximal bis zum Jahr 2023 verlängert werden.
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Fakten zur Marktverteilung von Windows 7 und Sicherheitsupdates:
- Noch bis einschließlich dem 14. Januar 2020 wird Windows 7 noch Sicherheitsaktualisierungen erhalten. Nach diesem Datum kommen nur noch zahlende Firmenkunden Sicherheitsupdates.
- Laut Erhebung von Netmarketshare nutzen im Dezember noch gut 27 Prozent aller PC-Nutzer Windows 7.
- Als Firmennutzer mit Windows 7 Professional, Ultimate oder Enterprise kann der Support durch Zahlung maximal bis zum Jahr 2023 verlängert werden.
Quellen: Microsoft, Netmarketshare, Software Express

Mir fällt spontan der Ryzen Linux Kernel Bug Nr. 196683 "Random Soft Lockup" ein oder die anfänglichen Probleme mit Zen+ und dessen damals neuem Boost-Mechanismus.
Auch ist es zwar nicht dringend nötig eine theoretische Linux Ubuntu Version 16 (nur Beispiel) über mehrere Versionen hinweg auf den aktuellen Stand per Update zu bringen, aber das kann einem unversierten Nutzer noch immer gehörig den Tag verderben. Bei Windows mag es vereinzelt Probleme geben, Fakt ist aber dass man Windows 10 1709 per Update auf 1909 bringen kann und das in 99% der Fälle klappt.
Allerneueste, eben erschienene Hardware ist ebenfalls oft nicht oder schwer nutzbar, bei Windows wählt man höchstens den Ordner mit dem Treiber aus oder lässt ein Setup durchlaufen.
Das sind die Gründe, warum Linux hauptsächlich auf Rechnern läuft, die ein / zwei Aufgaben erfüllen müssen und nach dem Einstellen nie wieder angefasst werden und warum Windows im Endkundenmarkt unter anderem noch immer eine große Rolle spielt, wäre jetzt zumindest meine Meinung.
Spätestens wenn ich/ wir mehr Leistung brauchen, wechseln wir. Aktuell ist es so, ob wir nun 15min warten, oder 10min, ist egal.
Windows 10 ist bei mir persönlich so ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite hat es nun 3 Laptops gebraucht, bis ich einen hatte wo es normal drauf läuft.
1. Asus G752VY bis Windows 10 1803 alles super, mit 1809, Freeze, Kick zurück zum Desktop bei Vollbildanwendungen, Probleme mit div. PC Spielen von Anfang an, ...
2. XMG U716 war die Krönung: Freeze/ Desktop Aufhänger, Kick zurück zum Desktop bei Vollbildanwendungen, BlueScreen, und mit 1809 kein Laptop/ Mobil PC Support mehr (Einstellungen dazu fehlten), Kalender/ E-Mail regelmäßig aufgehängt
3. Lenovo W540 keine Probleme
Im Desktop Bereich,
1. virtuelle Maschine mit Windows 10 Pro läuft einwandfrei
2. Desktop Eigenbau wo kurzzeitig Windows 10 drauf lief - lief einwandfrei
Auf PCs die ich/ wir regelmäßig brauche/n, läuft daher weiterhin Windows 7. Windows 10 vertraue ich keine Produktivsysteme an.