Aus für Windows-Lizenzen: Edeka verkauft keine Lizengo-Produkte
Die Supermarktkette Edeka und Lizengo arbeiten nicht mehr zusammen. So wird es keine günstigen Lizenzen von Windows 7, Windows 10 und Office 2016 und 2019 in den Märkten zu kaufen geben. Angeblich soll Lizengo selbst die Entscheidung getroffen haben.
Es war eine kleine Sensation, als die Supermarktkette Edeka im August angekündigt hat, dass man sogenannte Codekarten mit Lizenzschlüsseln für Windows und Microsoft Office anbieten wird. In letzter Zeit jedoch kamen Zweifel auf, ob das Angebot seriös ist, da es sich mutmaßlich um OEM-Lizenzen aus China und nicht verwendete Produktschlüssel von Universitäten handeln könnte. Edeka und Lizengo haben nun ihre Zusammenarbeit gekündigt, wie der CEO von Lizengo Tobias M. Zielke erklärt. Die Optimierung auf Tagesbasis sei für Lizengo als reinen E-Commerce-Shop zielführender, so der CEO gegenüber dem Magazin Heise.
Hintergrund
Mit einer sogenannten Lizengo-Karte erwirbt man für knapp 18 Euro einen Produktschlüssel für Windows 7 oder 10 beziehungsweise mit Office 2016 oder 2019. An der Supermarktkasse erhält der Kunde dann einen Kassenbon. Auf diesem steht eine PIN mit zwölf Stellen. Diese Zahlenfolge muss man auf der Webseite von Lizengo eingeben, dann startet der Download der gewünschten Software von den Microsoft-Servern. Zudem erscheint auf der Lizengo-Webseite ein Aktivierungsschlüssel.
Normalerweise kosten Windows- und Office-Lizenzen mehr als 100 Euro, daher stellt sich die Frage, woher Lizengo diese günstigen Konditionen anbieten kann. Nach Recherchen vom Magazin Heise, die die Meinung vertreten, Lizengo handle korrekt, haben sich weitere Magazine dem Sachverhalt angenommen. Wie sowohl CRN, als auch Günther Born - ein in Kreisen bekannter Entwickler - berichten, ist die Rechtslage komplizierter und es ist keineswegs einwandfrei, was Lizengo mit den Lizenzen macht. Wie Testkunden bestätigen handelt es sich bei einigen verkauften Lizenzen um sogenannte "Multi-Activation-Keys". Diese Produktschlüssel dürfen keinesfalls weiterverkauft werden. Viele Lizenzschlüssel stammen aus dem OEM-Programm für China und dürfen folglich gar nicht in der EU verkauft werden. So will Microsoft gerichtlich gegen Lizengo vorgehen, angeblich soll aber noch keine Klageschrift eingegangen sein. Wie Edeka dazu steht, ist bislang nicht bekannt.
Generell sollte man nur Lizenzen bei vertrauenswürdigen Anbietern erwerben und Vorsicht walten lassen bei zu günstigen Angeboten. Es ist durchaus möglich, eine OEM-Lizenz zu betreiben, allerdings muss man dann auf Microsoft-Support verzichten. Man sollte jedoch immer vorsichtig sein, ob die eingesetzte Version legal ist. Ein mehrfach benutzter Lizenzschlüssel beispielsweise ist illegal. Sicher ist man nur mit teuren Retailversionen von Windows oder dem Abo Microsoft Office 365.
Ebenfalls lesenswert: Windows-Lizenzen von Edeka: Microsoft geht rechtlich gegen Lizengo vor
Fakten zum Verkaufsstopp von Windows-Lizenzen bei Edeka:
- Wie der CEO von Lizengo mitgeteilt hat, werden künftig keine Lizengo-Karten mit Produktschlüsseln für Windows 7 oder 10 beziehungsweise für Office 2016 und 2019 mehr bei Edeka verkauft werden.
- Lizengo ist in die Kritik geraten, weil nicht klar ist, woher die Produktschlüssel stammen, die angeboten werden. Statt 100 Euro und mehr zu bezahlen, müssen Nutzer nicht mal 20 Euro für eine Codekarte auf den Tisch legen.
- Microsoft will gegen Lizengo klagen, soll aber bislang noch keine Klageschrift vorgelegt haben.
Quellen: Borns IT- und Windows-Blog, CRN, Golem, Heise (1), Heise (2), Windowsarea


habs mir gleich ma geschnappt, nur planlos da man dann privat nen server braucht über den Win aktiviert wird und telemetrie deaktiviert
Mit der LTSC bekommst du MS aber genau nichts außer auf die Version also 1809, 10 Jahre Sicherheitspatches und das auch nur wenn du willst.
LTSC ist sehr sicher in Sachen Daten absaugen, mir gefällt es trotzdem nicht
Macht sowieso jede Menge Software, die jeder privat nutzt.
Daher ist das völlig Wurst, ob sich da Win 10 auch noch mit einreiht.
Alles in den Optionen deaktivieren was geht, fertig.
Die Leute die immer jammern, sind oft ausgerechnet die, die an anderer Stelle total freizügig unterwegs sind.
Wieso weiß mein Smartphone mehr als ich selber, was ich am PC wohlgemerkt mal gesurft habe und mich gerade per Nachricht unbedingt mitten in der Nacht so dringend interessieren könnte?
Schaut man ein Musikvideo an, zack macht mein Smartphone Vorschläge.
Habe ich mal was bei Amazon angeschaut, bekommt ich auf dem Smartphone oder im Postfach Dauerwerbung über ähnliche Artikel.
Mein Windows Phone hat mich nie genervt oder nachts gestört und Win 10 hört und sieht man auch nicht.
Alexa, Furzbuch etc. lasse ich schon alles weg, das ist wesentlich schlimmer und greift besonders tief in die Privatpshäre ein.
Dagegen sind einfache Telemetriedaten doch Kindergarten.
Dann dürfte ja auch keiner NVidia Grafikkarten kaufen, oder Steam etc. nutzen, gelle?
Wie man sieht, sollten wir alle mal die Kirche im Dorf lassen.
Man muss einfach mal auch ein klein wenig Vertrauen haben, dass die genannten Telemetriedaten wirklich nur technische Infos für die Produktverbesserung beinhalten und zudem ordentlich gesichert werden und keine personenbezogenen Daten wie bei Google etc. beeinhalten.
Win-Enterprise besorgen, das kann man mit so nem tool von MS komplett abschotten nach aussen, ist bei uns auf den Konstruktionsrechnern in der Entwicklung so da die Bundeswehr bzw. der staat bei bestimmten sachen bestimmte anforderungen stellt was mein chef ne stange kohle gekostet hat. Unsere 10 winlizenzen in der entwicklung haben auch nen eigenen aktivierungsserver mit dem MS-Blockingtool und gibts von MS nur für hochsicherheitsbereiche auf anfrage haha
habs mir gleich ma geschnappt, nur planlos da man dann privat nen server braucht über den Win aktiviert wird und telemetrie deaktiviert
Die Datenübertragung von Windows 10 ist zumindest dem Volumen nach deutlich umfangreicher als beim ursprünglichen Windows 7 und viele, die an dem alten Betriebssystem festhalten, blocken Telemetrie-Updates, die den Windows-10-Standard herstellen wollen. Ob diese Leute ihr Smartphone genauso sorglos nutzen, wie du, steht auf einem anderen Blatt, aber mindestens einer (ich
Macht sowieso jede Menge Software, die jeder privat nutzt.
Daher ist das völlig Wurst, ob sich da Win 10 auch noch mit einreiht.
Alles in den Optionen deaktivieren was geht, fertig.
Die Leute die immer jammern, sind oft ausgerechnet die, die an anderer Stelle total freizügig unterwegs sind.
Wieso weiß mein Smartphone mehr als ich selber, was ich am PC wohlgemerkt mal gesurft habe und mich gerade per Nachricht unbedingt mitten in der Nacht so dringend interessieren könnte?
Schaut man ein Musikvideo an, zack macht mein Smartphone Vorschläge.
Habe ich mal was bei Amazon angeschaut, bekommt ich auf dem Smartphone oder im Postfach Dauerwerbung über ähnliche Artikel.
Mein Windows Phone hat mich nie genervt oder nachts gestört und Win 10 hört und sieht man auch nicht.
Alexa, Furzbuch etc. lasse ich schon alles weg, das ist wesentlich schlimmer und greift besonders tief in die Privatpshäre ein.
Dagegen sind einfache Telemetriedaten doch Kindergarten.
Dann dürfte ja auch keiner NVidia Grafikkarten kaufen, oder Steam etc. nutzen, gelle?
Wie man sieht, sollten wir alle mal die Kirche im Dorf lassen.
Man muss einfach mal auch ein klein wenig Vertrauen haben, dass die genannten Telemetriedaten wirklich nur technische Infos für die Produktverbesserung beinhalten und zudem ordentlich gesichert werden und keine personenbezogenen Daten wie bei Google etc. beeinhalten.