Whatsapp-Update: Beschränkungen im Kampf gegen Verbreitung von Fake News [Update]
Jetzt aktualisiert: Whatsapp reagiert mit Update: Immer wieder kursieren Kettenbriefe im Messenger-Dienst von Facebook. Um gerade jetzt in der Coronakrise die Ausbreitung von Falschmeldungen zu begrenzen, gibt es neue Beschränkungen beim Weiterleiten von Nachrichten.
Aktualisierung vom 13.04.2020
Zumindest für Android gibt es eine neue Whatsapp-Beta mit der Versionsnummer 2.20.117, die wie schon die Beta für iOS in Version 2.20.30.25 die Funktion "Erweiterter Suchmodus" aktiviert. Mit ihr lassen sich alle Arten von Medien schnell und einfach finden. In der neuen Android-Beta-Version 2.20.117 hat WhatsApp mit der Arbeit an derselben Funktion für Android begonnen. Sie befindet sich noch in der Entwicklung, aber man sieht laut der Webseite Wabetainfo schon jetzt, wie der Filter aussehen wird.
In der Betaversion 2.20.73 wurde erstmals Möglichkeit angedeutet, Ihr Backup auf Google Drive mit einem Passcode zu schützen. Die Funktion "Protect backup" befindet sich noch in der Entwicklung, aber in dem neuen Beta-Update hat WhatsApp das Feld zum Einfügen Ihres Passworts eingeführt. Das Kennwort wird nicht auf WhatsApp- oder Facebook-Servern gespeichert. Wenn Sie also das Kennwort verlieren, sollten Sie Ihren Chat-Verlauf nicht aus der Sicherung wiederherstellen können.
Eigentlich können Sie die Einstellungen für den automatischen Download unter WhatsApp Einstellungen > Chats-Einstellungen konfigurieren, aber WhatsApp führt stillschweigend eine neue Regel ein, die in den nächsten Updates standardmäßig immer aktiviert sein wird: Häufig weitergeleitete Bilder, Videos, Dokumente und Sprachnachrichten werden niemals automatisch von WhatsApp heruntergeladen.
Originalartikel vom 07.04.2020
Um immer mit seinen Freunden und der Familie verbunden zu sein, bieten sich Messenger-Dienste wie Whatsapp an, die noch viel mehr können als die herkömmliche SMS. Allerdings gibt es auch das Phänomen Kettenbrief, sodass möglichst viele Nutzer erreicht werden sollen. In diesen Nachrichten können aber auch Fake News enthalten sein oder Schadcode. In Zeiten der Coronakrise habe die Verbreitung von Falschmeldungen massiv zugenommen, so Entwickler des beliebten Dienstes Whatsapp. Zur Eindämmung dieser Meldungen gibt es daher eine neue Beschränkung. Jede Nachricht, die bereits fünfmal an andere Whatsapp-Kontakte weitergeleitet wurde, lässt sich nicht mehr uneingeschränkt weiterleiten. Lediglich der ursprüngliche Verfasser der Nachricht kann diese an einen weiteren Kontakt innerhalb von Whatsapp weiterleiten. Diese Funktion wird ab heute weltweit ausgerollt. So wolle man eine Ausbreitung von Falschmeldungen verhindern, so Whatsapp.
Weitere Beschränkung in Indien im Test
Die eigentliche Funktion von Whatsapp ist es, als Chat-Services für Einzelpersonen oder Gruppen zu dienen. Im Gegensatz zur SMS lässt sich der Messenger weltweit kostenlos nutzen und erlaubt zudem das Versenden von Fotos, Videos und Dateien. So können Nutzer viel mehr damit machen, als mit einer auf eine bestimmte Textlänge begrenzten SMS, die zudem keinerlei Versand von Bilder oder gar Videos erlaubt.
In Indien hat Whatsapp darüber hinaus eine Funktion getestet, die den Datenverbrauch begrenzen soll. Schließlich sind es vor allem Videos, die einen vergleichsweise hohen Verbrauch haben und so die Internetleitungen belasten. Um in der aktuellen Coronakrise den Datenverbrauch zu senken, testet Whatsapp daher in Indien eine Beschränkung der Status-Videos auf maximal 15 Sekunden. So will man gewährleisten, dass der Dienst nach wie vor funktioniert, auch wenn durch verhängte Ausgangsbeschränkungen und Kontaktsperren, aktuell viele Menschen weltweit nur über Internet-Dienste Kontakt zueinander halten und so das Internet stärker als üblich belasten.
Vom Chat-Dienst zur Nachrichtenquelle
In letzter Zeit wird Whatsapp aber nicht nur für den Chat mit Personen benutzt, sondern auch als Nachrichtenquelle. So offerieren etliche Webseite ihre Newsletter nicht mehr nur per E-Mail, sondern auch als automatisch versendete Nachricht in Whatsapp. Diese Meldungen können dann mit wenigen Klicks mit anderen Kontakten geteilt werden. Speziell für Unternehmenskunden hat Facebook die App namens Whatsapp Business entworfen. Hierbei können sich kleine Unternehmen einen offiziellen grünen Haken als Kennzeichnung für ein offizielles Firmenprofil holen und somit ihren privaten Konsumenten Kundenservice via Whatsapp anbieten. Für Großunternehmen hingegen gibt es die Whatsapp Business Solution die kostenpflichtig ist. Der jeweilige Preis hängt von der Anzahl an Nutzern ab, an die die Großkunden ihre Nachrichten verschicken wollen. Mit Whatsapp Business will der Dienst sein Geld verdienen.
Ebenfalls lesenswert: Whatsapp testet wohl Status-Beschränkung in Coronazeiten
Fakten zur neuen Whatsapp-Beschränkung:
- Im Kampf gegen die Ausbreitung von Falschmeldungen führt Whatsapp nun eine neue Beschränkung für das Weiterleiten von Nachrichten ein. Jede Nachricht, die bereits fünfmal an andere Whatsapp-Kontakte weitergeleitet wurde, lässt sich nicht mehr uneingeschränkt weiterleiten.
- Nur der Verfasser der Nachricht kann dann diese Meldung an einen weiteren Whatsapp-Kontakt bzw. Chat weiterleiten.
- So wollen die Entwickler der Facebook-Tochterfirma die Verbreitung von Fake News eindämmen und zugleich den Messenger-Dienst auch in Zeiten der COVID-19-Pandemie weiter am Laufen halten. Das Update der App wird heute weltweit veröffentlicht.
Quellen: Messengerpeople, Whatsapp (1), Whatsapp (2)

Zum Thema Staatsfernsehen muss man fairerweise zwischen "Fakenews" und "Ergebnisorientierter Berichterstattung" differenzieren.
Beispiel: Ich glaube es war gestern, oder die letzen Tage, als wieder von ARD@DDR1 berichtet wurde, das die Bundesregierung alles richtig gemacht hat und Coronazahlen vom RKI zugrunde legte. Im Gegensatz zu US, wo Donald Trump alles falsch macht und die infizierten Zahlen durch die Decke gehen (das ist soweit alles richtig, und ich bin wirklich kein Trump befürworteter). Da legt man aber die Daten vom Johns Hopkins zugrunde.
Man könnte jetzt argumentieren das vom RKI keine Zahlen für US vorliegen, das ist sogar soweit richtig aber:
Das RKI verweist auf der Webseite auf die WHO, dort sind aktuell für US 524,514 confirmed cases aufgeführt, die Johns Hopkins führt für US 582.594.
In Deutschland führt das RKI 125 098 Fälle, Johns Hopkins 130.072 Fälle.
Was folgt daraus? Es wurden im Prinzip 2 Verschiedene Quellen genutzt und zwar so um das Ergebnis in die eine oder andere Richtig zu manipulieren. In Deutschland geht es um knapp 5000 Fälle in US um knapp 58 000. Logisch hätte es nur Sinn gemacht eine Quelle zu nehmen um eine Vergleichbarkeit der Zahlen zu gewährleisten. Da kann man jetzt entweder Unfähigkeit oder Absicht unterstellen, im Öffentlichen Rundfunk ist prinzipiell beides wahrscheinlich.
Whatsapp hat kein "Meinungsmonopol" wie der Staat
Ist schön zu sehen wer gegen die Menschen ist und sich nach und nach als diktatorisch entlarvt.
Nix neues in Zeiten von Zensur sich als Zensor zu outen
Es gibt noch genug andere Messenger und andere Kommunikationswege.
ps. Wer keine Fakenews haben will sollte vieleicht als erstes den Fernseher und besonders die Staatssender ausschalten.
Liebe Leute , was dem Grossteil der Bevölkerung heute fast komplett fehlt sind :
Allgemeinbildung !
Gesunder Menschenverstand !
Die Fähigkeit und der Wille des Hinterfragens !
Was unter anderem mal dazu geführt hat , das heute der Fakt gilt das die Erde eine Kugelform hat
Am traurigsten ist zb. die Tatsache das man den erwachsenen Leuten heutzutage so grundlegende Sachen sagen muss, sich regelmässig die Hände zu waschen , was man früher durch eine gute Kinderstube vermittelt bekam .
Dank geistig massiv eingeschränkten Influenzern und ähnlich überflüssigen Youtubern an deren Lippen unsere Jugend hängt , wird sich das Thema in Zukunft noch verschärfen