Aqua Computer Leakshield: Dank Unterdruck sollen undichte Wasserkühlungen keinen Schaden mehr verursachen
Der deutsche Hersteller Aqua Computer hat mit Leakshield ein Produkt vorgestellt, mit dem undichte Stellen im Wasserkühlkreislauf keinen Schaden mehr verursachen beziehungsweise rechtzeitig erkannt werden sollen. Ein Unterdruck soll dafür sorgen, dass lediglich Luft an den Lecks angezogen wird.
Aqua Computer hat eine interessante Ergänzung für Wasserkühlkreisläufe vorgestellt. Sie trägt den Namen Leakshield und soll verhindern, dass Wasser aus undichten Stellen tritt und im Zweifel mehrere Tausend Euro teure Hardware vernichtet. Dazu wird im Kühlsystem ein laut Hersteller optimal berechneter Unterdruck erzeugt. "Tritt ein Leck auf, so wird lediglich Luft in das Kühlsystem gesaugt."
Angeblich funktioniert das selbst bei größeren Undichtigkeiten, beispielsweise bei gebrochenen Acrylglas-Bauteilen oder Hardtubes. Laut Aqua Computer wird eine integrierte Vakuumpumpe in Sekundenbruchteilen aktiviert und hält den Unterdruck aufrecht. Teil des Schutzsystems sei ein "hochgenauer" Sensor, der bereits auf kleinste Leckagen hinweist. Dadurch sollen sich, so das Versprechen des Herstellers, bereits sehr früh Gegenmaßnahmen ergreifen lassen. "Idealerweise bereits bevor das System mit Kühlmittel befüllt wird."
In der uns vorliegenden Pressemitteilung geben sich die Deutschen selbstbewusst. "Aqua Computer geht davon aus, dass Systeme ohne diese Technologie in Zukunft nicht mehr dem technischen Standard entsprechen", heißt es dort. Wie gut Leakshield funktioniert, veranschaulicht Aqua Computer in einem interessanten Youtube-Video. Dort bohrt man zum Beispiel Löcher in die Kühlschläuche. Wenn Sie sich noch etwas gedulden möchten: Diese Woche wird auch PCGH einen Test veröffentlichen.
Wakü-Leck-Schutz Leakshield kostet mindestens 120 Euro
Leakshield wurde für die Ultitube-Ausgleichsbehälter von Aqua Computer entwickelt, soll über einen Adaptersatz aber auch mit Ausgleichsbehältern anderer Hersteller funktionieren. Laut Hersteller wurden alle Komponenten in den Deckel des Ausgleichsbehälters integriert, wobei die Stromversorgung und Steuerung über USB erfolgt. Außerdem besitzt das Gerät ein OLED-Display und eine Tastenbedienung.
"Ein Ausgang kann mit dem Power-Taster des Mainboards verbunden werden und im Falle eines Lecks den PC ausschalten. In diesem Fall besitzt das Gerät zudem einen akustischen und optischen Alarm." Überdies teilt man mit, dass das Gerät den Füllstand im Ausgleichsbehälter genau ermitteln und für den Füllvorgang Kühlmittel in das System saugen kann. Die als schwierig geltende Entlüftung bei der Inbetriebnahme werde durch spezielle Vakuum-Zyklen vereinfacht. Gesteuert wird Leakshield auch über die "Aquasuite Software" des Herstellers, die unter anderem Visualisierungen, Charts und Alarmierungen per E-Mail bietet.
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Aqua Computer betont, dass Leakshield in Deutschland produziert wird und ab sofort verfügbar sei. Während die Variante für Ultitube-Ausgleichsbehälter 119,90 Euro kostet, ruft man für die Standalone-Version zum Betrieb mit anderen Ausgleichsbehältern 139,90 Euro auf.

oder mache ich irgend nen Denkfehler?
Da das Leakshield läuft, würde es aber den offenen AGB leer saugen.
Beides eigentlich nicht Ziel der Sache.
In meiner theorie bleibt bei beiden AGB's die Luft oben bestehen, da die Luft ja nie auch nur Ansatzweise in die nähe vom "Ansaug" Loch kommt... Der AGB ist 25cm hoch, angesaugt wird unten im AGB, die Pumpe wird niemals genügend Kraft aufbringen die Luft diese 25cm nach unten zu drücken... Und wo soll die Luft denn sonst hin?
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ausser man würde den Deckel in einem der beiden AGB's öffnen, damit die Luft oben entweichen könnte, dann würde vermutlich die Luft rausgehen...
oder mache ich irgend nen Denkfehler?