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Noctua NL-LC1: AiO-Kühler starten mit leisem Pumpenaufsatz und drei Größen
Noctuas erste AiO-Serie wird konkreter: Die NL-LC1-Kühler starten in drei Größen, basieren auf Asetek Emma V2 und setzen bei der Pumpe auf eine eigene Geräuschdämmung.
Dass Noctua in den AiO-Markt einsteigt, ist kein Geheimnis mehr, aber im Rahmen der Computex hat das österreichische Unternehmen weitere Informationen bekannt gegeben. Konkret geht es um die NL-LC1-Serie, die in drei Größen erscheinen soll: als NL-LC1-24 mit 240-mm-Radiator, als NL-LC1-36 mit 360-mm-Radiator und als NL-LC1-42 mit 420-mm-Radiator. Der Marktstart ist für den 16. Juni 2026 um 11 Uhr vorgesehen.
Technisch setzt Noctua auf Aseteks Emma-V2-Plattform, ergänzt diese aber um mehrere eigene Komponenten. Dazu zählen der Pumpengeräuschabsorber NL-PNA1, die hauseigenen Lüfter der Serien NF-A12x25 G2 und NF-A14x25 G2 sowie das Secufirm2+-Montagesystem. Die Kühler werden von Asetek gefertigt und anschließend in Taiwan final montiert, geprüft und verpackt. Nach der Installation des NL-PNA1 soll jede Einheit zudem eine akustische Endkontrolle durchlaufen.
Eindrücke zu den Noctua AiOs
Der NL-PNA1 ist einer der auffälligeren Punkte der Reihe. Der Aufsatz sitzt auf der Pumpe und soll sowohl Luftschall dämpfen als auch Vibrationen reduzieren, die sich über Kühler, Mainboard und Gehäuse übertragen können. Dafür kombiniert Noctua eine dreischichtige Dämmstruktur mit einem abgestimmten Masse-Dämpfer-System. Eine offenporige Lage adressiert höhere Frequenzen, eine dichtere Barriere soll niedrigere Frequenzbereiche blockieren und reflektieren, während eine zweite offenporige Lage verbleibende Geräuschanteile aufnehmen soll.
Quelle: Noctua
Noctua kombiniert eine dreischichtige Dämmstruktur mit einem abgestimmten Masse-Dämpfer-System.
Die Werte
Noctua spricht nicht nur von einem niedrigeren Schalldruckpegel, sondern auch von einer veränderten Klangcharakteristik. In eigenen Messungen soll der NL-PNA1 die Lautstärke der Pumpe typischerweise um 1 bis 4 dB(A) verringern, verglichen mit einer Pumpe ohne Abdeckung. Gegenüber zwei Asetek-Emma-V2-Abdeckungen mit Display nennt Noctua je nach Vergleich bis zu 4 dB(A) beziehungsweise 6,4 dB(A) Vorteil. Gleichzeitig bleibt das eine Herstellerangabe, die von Drehzahl, Gehäuse, Mainboard, Resonanzen und Messumgebung abhängen kann.
Ein weiterer Punkt ist die Frequenzverteilung. Noctua zufolge dämpft der NL-PNA1 besonders stark oberhalb von 1.400 Hz. Zudem sollen einzelne Peaks bei 340, 500 und 670 Hz reduziert werden. Das verschiebe das Geräuschprofil stärker in niedrigere Frequenzbereiche, die von vielen Menschen als weniger störend wahrgenommen werden. Psychoakustisch sollen unter anderem Lautheit, Schärfe, Rauheit und die zusammengefasste Störwirkung über weite Teile des Drehzahlbereichs besser ausfallen. Bei der Tonalität schneidet der NL-PNA1 nach Angaben von Noctua allerdings bei den meisten Drehzahlen schlechter ab.
Quelle: Noctua
Noctua zufolge dämpft der NL-PNA1 besonders stark oberhalb von 1.400 Hz.
Die Pumpe selbst bietet drei Betriebsprofile. Im Quiet-Modus arbeitet sie mit 750 bis 2.100 U/min, im Balanced-Modus mit 750 bis 2.600 U/min und im manuellen Modus mit 750 bis 3.400 U/min. Zusätzlich überwacht die AiO die Flüssigkeitstemperatur. Steigt diese über 45 Grad Celsius, soll die Pumpe automatisch höher drehen. Beim Systemstart läuft sie für 50 Sekunden mit erhöhter Drehzahl, um Luftblasen aus dem Pumpenbereich zu befördern.
Bei den Lüftern setzt Noctua auf einen leichten Drehzahlversatz. Die 240- und 360-mm-Modelle nutzen NF-A12x25 G2, während das 420-mm-Modell mit NF-A14x25 G2 bestückt wird. Durch den Versatz sollen akustische Wechselwirkungen wie periodisches Brummen oder Schwebungen reduziert werden. Bei der NL-LC1-36 beträgt der Versatz plus beziehungsweise minus 50 U/min, bei der NL-LC1-42 plus beziehungsweise minus 25 U/min.
Bildergalerie
Alle drei Modelle nutzen einen 30 mm dicken Radiator. Zusammen mit Lüftern, Anti-Vibrations-Elementen und Schraubenköpfen gibt Noctua eine Gesamtdicke von 59 mm an. Die NL-LC1-24 soll damit auch für kleinere Systeme infrage kommen, sofern ein 240-mm-Radiator und eine Pumpenhöhe von 70 mm unterstützt werden. Die 420-mm-Version richtet sich dagegen eher an große Gehäuse und hohe Wärmelasten.
Beim Montagesystem nennt Noctua Unterstützung für AMD AM5 und AM4 sowie Intel LGA1700 und LGA1851. Für AM5 und LGA1851 liegen Offset-Montageoptionen bei, die den Kühler näher an den jeweiligen CPU-Hotspot verschieben sollen. Für ältere Intel-Sockel wie LGA1200, LGA115x, LGA1366 und LGA775 sollen optionale Kits über den Noctua-Support möglich sein, sofern die technische Umsetzung machbar ist.
Die Preisempfehlungen liegen bei 220 Euro für die NL-LC1-24, 250 Euro für die NL-LC1-36 und 280 Euro für die NL-LC1-42. Der optional erhältliche Zusatzlüfter NL-ACF1 soll 20 Euro kosten. Dieser kann magnetisch auf dem Pumpenaufsatz befestigt werden und soll zusätzliche Luft über Spannungswandler, RAM, M.2-SSDs und andere Komponenten rund um den CPU-Sockel führen.
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Quelle: Noctua

Ich wette, dass mindestens 90% der Leser dieses Artikels mit dem Begriff auch nichts anfangen können.
Wir kommen offensichtlich aus sehr verschiedenen Zeiten und Milieus; OT und damit bin ich raus...
Mit freundlichen Grüßen
Klar.
Ich betreibe seit 2013 keine Loop mehr ohne vorheriges spuelen/preppen, und achte darauf das alles was aus Kupfer ist, auch vernickelt ist.
Habe aber ausser nem Zalman Reserator (lackiert) nie einen Alu Kuehler verwendet, macht dann schon mal weniger Probleme, aber der Zalman lief auch fast 3j mit Kupfer/Alu mix und nur destilliertem Wasser mit Silberloesung, ohne Probleme.
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Mir ist es egal was die machen, nur wenn ich sehe wie Leute blind die Produkte kaufen oder "die Qualitaet ist besser" annehmen nur weil ein Noctua aufkleber drauf ist..
Ist mir halt nicht genug, erst recht wenn andere billiger UND besser sind, und ich sogar laengere Laufzeit erwarten kann (keine Asetek pumpe/nachfuellbar etc).
Es waere sehr einfach gewesen zu Alphacool zu gehen, somit kein "Fan competitor" wie Arctic, und Leute wuerden eine vernuenftige AIO bekommen, die dann sogar eher dem Preis entsprechen wuerde, und wegen G1/4 repariert/ersetzt/aufgeruestet/nachgefuellt werden kann, also nicht gleich auf dem Muell landet.
Das zeigt, das Noctua nicht wirklich daran interesiert ist dem Kunden Qualitaet zu liefern, im Gegensatz zu Porsche...
Es ist nunmal ein Partnerprodukt! Die werden das Rad nicht neu erfinden dafür und machen das, was sie beeinflußen können.. und zwar die Lautstärke.
Bei der Asus Noctua Version hat Noctua... ach Wunder... auch nicht selber den Chip hergestellt.
Mein Geld haben die, wird in meinem Warenkorb landen zum Release. Kein nerviges RGB Partylicht wie von solch einem 15jährigen Ragekid oder ein Handy am Pumpenkopf.
Und morgen fahre ich zu Porsche und rege mich drüber auf, dass die Markenfarbe hässlich rot ist und die Autos so teuer sind
selbst die billigen Arctics haben 38mm, und bei anderen AIO, gibts bei 30mm wenigsten Kupfer (Alphacool).
Es ist nunmal ein Partnerprodukt! Die werden das Rad nicht neu erfinden dafür und machen das, was sie beeinflußen können.. und zwar die Lautstärke.
Bei der Asus Noctua Version hat Noctua... ach Wunder... auch nicht selber den Chip hergestellt.
Mein Geld haben die, wird in meinem Warenkorb landen zum Release. Kein nerviges RGB Partylicht wie von solch einem 15jährigen Ragekid oder ein Handy am Pumpenkopf.
Und morgen fahre ich zu Porsche und rege mich drüber auf, dass die Markenfarbe hässlich rot ist und die Autos so teuer sind
Wenn ich eine Seite lese, die sich ausgewiesenermaßen mit PC-Hardware beschäftigt und dann "Fachbegriffe" nutzt, erwarte ich eine kurze Erklärung .... reicht sogar ein weiterführender Link.
Ich wette, dass mindestens 90% der Leser dieses Artikels mit dem Begriff auch nichts anfangen können.