EK-MLC Phoenix: EKWB veröffentlicht modulare Premium-AiO-Wasserkühlungen
EK Water Blocks hat die Wasserkühlungsserie EK-MLC Phoenix offiziell veröffentlicht. Sie beerbt die längst eingestellten Predator-Systeme, ist allerdings modularer aufgebaut. Käufer können sich für eine Radiator-Pumpen-Einheit, ein CPU- und ein GPU-Modul entscheiden, die allesamt vorbefüllt sind und über Schnellkupplungen miteinander verbunden werden.
Mit den EK-XLC-Systemen aus der Predator-Serie wagte EK Water Blocks in den Jahren 2015 und 2016 einen ersten Vorstoß in den All-in-One-Wasserkühlungsmarkt. Im Gegensatz zu anderen Lösungen kamen "normale" Komponenten zum Einsatz, die sich über später integrierte Schnellkupplungen einfach erweitern lassen sollten. Nutzer öffnen einfach die integrierte Schnellkupplung und schließen daran eine weitere vorbefüllte Komponente mit je einem weiblichen und männlichen Adapterstück an. Mit festen Sets aus Radiator, Pumpe und CPU-Kühler war die erste Generation allerdings noch alles andere als flexibel. Schon im Januar hat EKWB bekannt gegeben, die EK-XLC-Predator-Lösungen zugunsten des Nachfolgers EK-MLC einzustellen.
Mit reichlich Verspätung hat der Hersteller das neue Konzept nun veröffentlicht. Hinzugekommen ist der Beiname Phoenix mit einem entsprechenden Logo, das alle Komponenten ziert. EKWB hat das Design komplett überarbeitet und positioniert die neuen Wasserkühlungskomponenten stärker in Richtung Premium. Statt Sets zu verkaufen, bietet der Hersteller Prozessor- und Grafikkartenkühler sowie die Radiator-Pumpen-Kombis einzeln an. Der CPU-Kühler dürfte auf dem Supreme Evo basieren und steht zum einen für die Sockel 115x, 2011-3, 2066 sowie AM4 und zum anderen für TR4 zur Auswahl. An Radiatorgrößen stehen 120, 140, 240, 280 und 360 mm zur Verfügung. Weil die Pumpe die Konstruktion seitlich verlängert, wären 420 mm für die allermeisten Gehäuse zu groß. Fullcover-Wasserkühler gibt es für eine Vielzahl von Grafikkarten.
Alle Komponenten sind mit Kühlflüssigkeit vorbefüllt. Interessenten suchen sich die gewünschten Produkte im Konfigurator aus und stecken sie Zuhause über die Schnellkupplungen zusammen - einfacher kann das Konzept nicht mehr gestaltet werden. Sinnvoll wäre es, wenn EKWB später noch vorbefüllte Radiatoren ohne Pumpe nachschiebt, um die Kühlfläche eines bestehenden Kreislaufs vergrößern zu können. Eine Zusammenstellung mit 360 oder 280 mm großem Wärmetauscher kostet knapp 400 Euro, womit das Preisniveau einer Einsteiger-Wakü erreicht wird - was die EK-MLC Phoenix schließlich auch darstellt.

war auch ein Gedanke von mir da ich die GPU immer wieder durch eine neue wechseln werde braucht die kein Wasserkühler die und den Kühler jedesmal neu kaufen ne danke.
Aber die Idee hatt was mit Hard/Softtube und neuen Fittings.
soweit ich sehen kann kann man aber mit anderen Tubes und 4 Fittings die Eisbaer "relativ leicht" modden?
ja da der Eisbaer der einzige 420mm AiO ist den ich auch kenne. Nur wollen mir die "Schnellkupplungen" nicht gefallen
Wäre interessant, ob da noch eine 420er nachkommt um gegen die Eisbaer 420 anzutreten.
Habe mir gerade einen 120mm Radiator plus Intel CPU Modul und Modul für GTX 1080 Ti Strix "gebaut". Ein 120mm Radiator auf einem i7-7820x OC und einer 1080 Ti OC, das gibt sicher spaßige Wassertemperaturen