Vulkan 1.2 macht Spiele schöner und schneller
Die Khronos-Gruppe hat ein größeres Update für ihre Grafikkarten-API geliefert - Vulkan 1.2. Zwei Jahre ist das letzte große Update bereits alt und das neue soll Spiele schöner und schneller machen.
Vulkan 1.2 ist da und soll Spiele schöner und schneller machen. Die Grafikkarten-Anbieter AMD und Nvidia haben auch schon Treiber bereitgestellt, die Vulkan 1.2 nutzen. Intel wird sicher noch folgen. Es ist das erste größere Update seit zwei Jahren für Vulkan. Die Khronos-Gruppe arbeitete lange daran, neue Funktionen zu integrieren und die Ausführung des Codes schneller zu machen.
Während Vulkan 1.1 als großes Thema unter anderem den Multi-GPU-Support einführte, gibt es dieses Mal aus Sicht des Endanwenders kein einzelnes Leuchtturm-Projekt, das aus der Menge der Neuerungen, Änderungen und Verbesserungen heraussticht.
Vulkan 1.1: Vereinfachte DirectX-Portierung, Multi-GPU und DRM-UnterstützungEntwickler werden das anders sehen. Low-Level-APIs machen von Haus aus schon mehr Arbeit und die Entwickler haben mit dem neuen Update noch mehr Kontrolle, was bei richtiger Umsetzung in effizientere Codeausführung münden soll und damit am Ende mehr Geschwindigkeit und weniger Grafikfehler für den Spieler. Außerdem wurde die Feature-Lücke zwischen Vulkan und DirectX 12 weiter geschlossen. Damit Entwickler Zeit sparen, wurden zudem 23 in den letzten Jahren entwickelten Erweiterungen zusammengefasst und integriert. Außerdem freuen sich Entwickler über Timeline Semaphor, was es einfacher macht, Ressourcen zu nutzen und zu synchronisieren - in parallelisierten Umgebungen ein großes Thema ist. Khronos macht aber auch klar, dass manche Unbequemlichkeiten der API weiter erhalten bleiben.
Um ein Leuchtturmprojekt wie in Vulkan 1.2 zu haben, hätte Khronos zum Beispiel Raytracing integrieren müssen. Das bleibt aber für eines der kommenden Updates auf der Agenda. Ob und wann Raytracing für Vulkan kommt, ist derweil unklar. Es gibt mit Wolfenstein Youngblood zwar ein Vulkan-Spiel mit RTX, aber das ist eine Nvidia-eigene Erweiterung. Sieht man von neuen Features ab, sollte man sich aber idealerweise auf das konzentrieren, was tatsächlich nachgefragt ist - und das ist unter anderem DirectX-Spiele mittels Proton Linux-tauglich zu machen. Entsprechend beherrscht Vulkan 1.2 neben der eigenen Shader-Sprache GLSL nun auch Microsofts Shader-Sprache HLSL.
Wer sich in das Thema Vulkan 1.2 tiefer einlesen will, dem ist der Blogbeitrag der Krhonos-Gruppe ans Herz gelegt. Spieler müssen sich wenig Gedanken machen, wenn sie nicht wollen. Vulkan 1.2 läuft auf jeder Karte, die auch mit Vulkan 1.1 umgehen kann, und bekommen am Ende im Idealfall schnellere und schönere Spiele.
Quelle: Khronos

Hab mir mal DOOM gezogen als mein erstes Vulkan Spiel. Ingame habe ich dann das Radeon Overlay aktiviert und konnte meinen Augen kaum trauen. Konstante 60 FPS, die GPU läuft mit 567 MHz, VRAM mit 700 MHz, Temperatur nach 4 Stunden Spielen 51 Grad, Stromverbrauch ca. 60 Watt.
Da sag nochmal jemand, daß die Vega eine Stromschleuder ist.
Windows 7/8.1 64bit wird vom Spiel unterstützt. Mantle-Treiber sind nur in älteren AMD-Treibern vorhanden.
Die (Reste davon) hatten mir wohl damals auch den neuen Adrenalin-Treiber widerspenstig gemacht.
Glaub mir - da hilft nur ein gesondertes Betriebssystem.
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Vulkan ist natürlich die Zukunft & wird noch viele Spiele "schmücken". Hardwarenahe Programmierung && sparsam im Overhead +++ viele verschiedene Platformen == V oll U lkig L ässig K ann A uch N ützen !
Windows ist halt offiziell nicht unterstützt, weil a) man sollte es normalerweise nicht brauchen und b) nicht wenige Spiele versuchen etwa über NVAPI, mit dem Grafiktreiber zu kommunizieren, was grundsätzlich nicht funktioniert. Aber an sich sollte es durchaus gehen.
Edit: Natürlich auch auf die richtige Architektur achten, ich weiß jetzt aber nicht ob DA:I 32-bit ist oder schon 64.
Das wird an der speziellen Nutzung der Engine liegen.
Bioware hat da ein 200 FPS-Cut am laufen, sonst "explodiert" die Renderengine.
Mit Mantle wird der Overhead geringer und die vielen Zugriffe auf die Grafikkarte sind nicht so belastend.
Lief mit der 290X super!
Eine Linux-Distro mit Win3 & DXVK zu bestücken, wäre jetzt nicht so mein Ding. Hab da nicht mal Office zum Laufen bekommen.
Dann lieber den alten FX wieder in einem anderen Gehäuse zusammenbauen - Board, RAM & GPU sind noch vorhanden - da hätte ich mehr Lust drauf.
Oder gibt's das DXVK auch für Windows? Und wäre das dann noch mit der Schnittstelle "Mantle" kompatibel?
Vulkan Treiber v1.2 ist ja bereits installiert, aber Vulkan scheint wohl auch nicht Mantle-kompatibel zu sein.
Ist in letzter Zeit ein erschreckend beliebter Workaround für AMD-Treiberprobleme (und miese D3D9-Performance) unter Windows