Tesla V100: Nvidia bringt PCI-Express-Beschleuniger mit Volta-GPU

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Tesla V100: Nvidia bringt PCI-Express-Beschleuniger mit Volta-GPU
Quelle: Nvidia

Nvidia hat eine PCI-Express-basierte Version der Tesla V100 angekündigt, die als Beschleunigerkarte in einen üblichen PEG-Steckplatz kommt. Weil die Leistungsaufnahme erneut von 300 auf 250 Watt beschränkt wird, sinkt der nominelle Boost-Takt auf 1.370 MHz. Eine beschnittene Version mit weniger HBM2 gibt es dieses Mal nicht.

Bisher hat Nvidia die Tesla V100 nur als sogenanntes Mezzanine- beziehungsweise SXM2-Board mit Anbindung über NV-Link 2.0 angekündigt. Wie schon im Falle der Tesla P100 wird es aber auch eine PCI-Express-3.0-basierte Lösung geben, die Nvidia bisher nur als Renderbild gezeigt und jüngst im Rahmen der International Supercomputing Conference (ISC) 2017 vorgestellt hat (via anandtech.com). Die Beschleunigerkarte wird in einen üblichen PEG-Slot gesteckt und über 16 PCI-Express-3.0-Lanes angebunden. NV-Link 2.0 ist damit nicht mehr nutzbar.

Die PCI-Express-Version der Tesla V100 nutzt erneut eine von 84 auf 80 Shader-Multiprozessoren (SMs) beschnittene GV100-GPU, die damit 5.120 FP32-Shader nutzen kann. Nvidia senkt die TDP wie schon bei der Tesla P100 von 300 auf 250 Watt, die über je einen acht- und sechspoligen PCI-Expres-Stecker bezogen werden. Der vom Chiphersteller angegebene GPU-Boost-Takt sinkt dementsprechend von 1.455 auf 1.370 MHz, die FP32-Leistung auf rund 14 TFLOPS.

Im Gegensatz zum Vorgänger gibt es die PCI-E-Variante der Tesla V100 nur in einer Konfiguration mit 16 GiByte HBM2-Speicher (4 × 4 GiByte mit 4-Hi-Stacks), der wie gehabt mit 900 MHz rechnet. Die Gesamtübertragungsrate liegt bei 900 GB/s. Die Tesla P100 gab es noch in einer Konfiguration mit nur drei nutzbaren HBM2-Stacks - ob das produktpolitische Gründe hatte oder dort fehlerhafte GPU-Packages eingesetzt wurden, die nach dem Zusammenfügen nicht einwandfrei liefen, ist nicht bekannt. Eine Notwendigkeit sieht Nvidia dahingehend offensichtlich aber nicht mehr.

Die Auslieferung gibt Nvidia nur sehr grob mit "später 2017" an. Sobald die Beschleunigerkarte im OEM-Bereich verfügbar ist, dürften die ersten Ableger auch den deutschen Einzelhandel erreichen. Eine Tesla P100 als PCI-Express-Steckkarte kostet zurzeit über 7.000 Euro.

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