Nvidia Volta: GV100 kostet fast 1.000 USD in der Produktion, keine Geforces 2017
In seiner Analystenkonferenz zu den jüngsten Geschäftszahlen hat Nvidias CEO Jensen Huang ein paar Worte über die Pascal-Nachfolgergeneration Volta verloren. Die HPC-GPU GV100 koste demnach an die 1.000 US-Dollar in der Produktion zusammen mit dem HBM2. Spieler sollen derweil keine Volta-Geforce mehr dieses Jahr erhalten.
Nvidias erste Volta-basierte GPU GV100 ist mit einer Chipfläche von 815 mm² plus den umliegenden vier HBM2-Stacks ein wahres Monster. Größer war bislang kein Grafikchip. Nvidia geht damit an die Grenzen, was aktuelle Belichtungstechnologien ermöglichen und nimmt hohe Produktionskosten in Kauf. Zum einen passen natürlich weniger GPUs auf einen Wafer, je größer die einzelnen Grafikchips sind. Da Wafer Fixpreise haben, steigen die kosten pro GPU. Zum anderen sinkt die Ausbeute, die sogenannte Yield-Rate, je größer die einzelnen Dies sind. Ein Produkt mit einem vollaktivierten GV100 bietet Nvidia gar nicht erst an, aber auch teildeaktiviert wird die Ausbeute kaum nahe der 100 Prozent liegen.
In der Analystenkonferenz zu den jüngsten Geschäftszahlen wurde Nvidia-CEO Jensen Huang etwas konkreter, was die Fertigungskosten des GV100 angeht: "Der Preis von Volta [Anm. d. Red.: des GV100] wird durch den Fakt hoch getrieben, natürlich, dass die Herstellungskosten außergewöhnlich sind. [...] Die Herstellungskosten alleine - ihr könnt es schätzen - sind wahrscheinlich mehrere Hundert US-Dollar nahe der 1.000 hoch". Abseits der architektonischen Auslegung auf den HPC-Markt ist das der Hauptgrund, warum der GV100 mit seinen vier HBM2-Stacks nicht als Geforce erscheint. Er wäre für Endkunden schlichtweg zu teuer.
Spieler vertröstet Huang generell erst einmal auf das Jahr 2018, was die neue Generation angeht: "Im Bereich Gaming haben wir zu Volta noch nichts angekündigt. Was ich sagen kann, ist, dass unsere Pipeline mit aufregenden neuen Spielsachen für Gamer gefüllt ist. Wir haben einige aufregende neue Technologien in der Pipeline zu bieten. Aber für die Holiday-Season, für die absehbare Zukunft, glaube ich, dass Pascal unschlagbar ist. Es ist einfach die beste Sache da draußen. Und alle, die sich auf Call of Duty [WW2] oder Destiny 2 freuen, sollten rausgehen und sich eine Pascal[-Grafikkarte] besorgen, wenn sie noch keine haben."

Was auf den AMD Werbefolien steht, weiß ich auch schon.
Aber es kommt seit 5 Jahren wenig davon auf die Straße. Es hinkt die Softwareabteilung hinterher, aber... Jahre? Ich mein, bei Nvidia wurde Maxwell mit teilweise teifen Eingriffen präsentiert und sofort hatte man höhere Performance, niedrigeren Verbrauch etc. Das lag ja nicht an deren Softwareabteilung (der Treiber (der gleich mal das meiste Potential rausholt) hat natürlich auch geholfen, aber der großteil geht auf eine effizientere, effektivere Architektur zurück)
Marktpreis: 500$
Gewinnspanne: ~240%