Virture One: Mixed-Reality-Brille soll 120-Zoll-Display darstellen können
Ein Start-up hat die Mixed-Reality-Brille "Virture One" in den Kickstarter entlassen. Angeblich sollen sich Inhalte auf einem virtuellen 120 Zoll großem Display darstellen lassen.
Mit einem ganz besonderen Tool wartet nun ein Start-Up-Unternehmen auf, welches zur Finanzierung eine Kickstarter-Kampagne gestartet hatte. Bereits 22 Tage vor Abschluss der Kampagne haben die Schöpfer hinter der Mixed-Realiy-Brille Virture One rund 1,3 Millionen Euro eingesammelt und damit deutlich ihr Ziel von 19.018 Euro übertroffen. Wer möchte, kann sich für mindestens 399 US-Dollar einkaufen, der Verkaufspreis soll bei knapp 550 US-Dollar liegen. Um die Mixed-Reality-Brille namens Virture One auch mit einer Nintendo Switch verbinden zu können, muss man für 100 US-Dollar das Mobile-Dock kaufen. Für einen erhöhten Tragekomfort gibt es ebenfalls für 100 US-Dollar ein Nackenband.
Die Virture One soll in der Lage sein, Inhalte auf einem virtuellen, 120 Zoll messenden Bildschirm darzustellen. Wer möchte, kann entweder komplett in die virtuelle Welt abtauchen oder das Bild verkleinert, in die reale Welt einblenden lassen. Der Hersteller selbst vermeidet den Begriff Mixed-Reality und spricht lieber von Extended Reality, kurz XR. Um alle Inhalte gut sehen zu können, lässt sich die Virture One an die Sehstärke des Trägers anpassen.
Virture One zeigt Inhalte nur in Full-HD auf 120 Zoll an
Das Aussehen orientiert sich dabei an Sonnenbrillen und fokussiert sich auf Lifestyle-Nutzer. Zwar soll der imaginäre Bildschirm 120 Zoll messen, aber lediglich maximal Full-HD mit 60 Bildern pro Sekunde darstellen können und dabei in drei Meter Entfernung zum Nutzer stehen. Alle Inhalte kommen entweder via USB-C-Kabel oder via 5G beziehungsweise drahtloser Internetverbindung auf die Virture One. Die Mixed-Reality-Brille benötigt immer eine Verbindung zu einem externen PC oder einer Konsole, auf der das jeweilige Videospiel berechnet wird.
Wer das Nackenband bestellt, erhält einen Akku mit einer Kapazität von 3.200 mAh. Als Betriebssystem soll auf der Virture One Google Android TV laufen, wobei unklar ist, auf welchen Chipsatz das Start-up setzt. Empfohlen wird eine drahtlose Internetverbindung mit mindestens 100 Mbit/s, um möglichst mit niedrigen Latenzen spielen zu können. Laut Hersteller sollte man sich immer im selben Raum aufhalten, wo die Konsole oder der PC steht, der die Spiele berechnet, die dann via Internetverbindung auf die Virture One kommen. Die Akkulaufzeit soll bei zwei Stunden liegen. Für den Klang zeichnet sich das Unternehmen "Harman" verantwortlich. Angeblich wird die Virture One ab Oktober 2022 ausgeliefert. Wie bei Kickstarter-Projekten üblich, sollten Interessenten jedoch auch mit einem Scheitern des Vorhabens rechnen. Bislang seien lediglich Prototypen entstanden.
Ebenfalls lesenswert: Fürs Metaversum: Angeblich kommen vier neue Facebook-VR-Headsets bis 2024
Auch lesenswert: Amazon Deals: Werkzeug von Bosch Professional jetzt bis zu 40% günstiger kaufen
Sammlung zur Mixed-Reality-Brille Virture One:
- Ein Start-up werkelt derzeit an der Mixed-Reality-Brille Virture One, die sich vom Aussehen her an Sonnenbrillen orientieren soll.
- Laut Hersteller werden Inhalte auf einem virtuellen 120 Zoll messenden Bildschirm angezeigt, der ins Sichtfeld der Träger in drei Meter Entfernung eingeblendet wird. Alle Inhalte können maximal in Full-HD mit 60 Fps dargestellt werden.
- Wer möchte, kann den virtuellen Bildschirm auch verkleinern und in die reale Umwelt einblenden lassen.
- Zwar bietet die Virture One Google Android TV, doch Videospiele sollen von anderen Geräten berechnet und dann wahlweise via Internetverbindung oder via USB-C-Kabel auf die Brille kommen.
- Zum Preis von mindestens 399 US-Dollar soll die Virture One ab Oktober ausgeliefert werden, wenn das Projekt tatsächlich wie geplant durchgeführt werden kann.
Quelle: Kickstarter

Wenn die Brillen leichter und stylischer werden und die Möglichkeit haben sich mit hohen Bandbreite/geringem Lag mit leistungsfähigeren Geräten zu verbinden, kann man flexibel viel platzsparender arbeiten/entspannen ohne ganze Räume nur auf bestimmte Tätigkeiten auszurichten. (Riesige Fernseher mit Couch davor oder Multi-Monitor Setups mit enormen Schreibtischen).
Idealerweise noch mit der Möglichkeit den Inhalt mit anderen Menschen in der nahen Umgebung zu synchronisieren.
Natürlich müssten die internen Displays dafür auch noch viel viel besser werden um annähernd die Qualität eines "echten" Bildschirms zu erreichen.
Das Projekt wirkt durchaus kurios. Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass es dabei vor allem um das Design der Virture One geht. Zumal man sehen muss, ob die Brille wirklich auf den Markt kommt... Es handelt sich schließlich um ein Kickstarter-Projekt...
Wenn die Brillen leichter und stylischer werden und die Möglichkeit haben sich mit hohen Bandbreite/geringem Lag mit leistungsfähigeren Geräten zu verbinden, kann man flexibel viel platzsparender arbeiten/entspannen ohne ganze Räume nur auf bestimmte Tätigkeiten auszurichten. (Riesige Fernseher mit Couch davor oder Multi-Monitor Setups mit enormen Schreibtischen).
Idealerweise noch mit der Möglichkeit den Inhalt mit anderen Menschen in der nahen Umgebung zu synchronisieren.
Natürlich müssten die internen Displays dafür auch noch viel viel besser werden um annähernd die Qualität eines "echten" Bildschirms zu erreichen.