Steam Frame: Spannende Hinweise zum Next-Gen-VR-Headset

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Steam Frame: Spannende Hinweise zum Next-Gen-VR-Headset
Quelle: Valve

Valves mutmaßlich geplantes VR-Headset "Steam Frame" soll mit einer speziellen Linux-ARM-Version von SteamOS erscheinen und offenbar bereit für Spiele aus mehreren Systemwelten sein.

Seit Jahren ranken sich Gerüchte um ein neues Virtual-Reality-Headset von Valve. Die ominöse VR-Brille tauchte immer wieder unter dem mutmaßlichen Codenamen "Deckard" auf; im vergangenen September sicherte sich Valve anschließend den Markennamen "Steam Frame", bei dem es sich um das spekulierte VR-Headset handeln soll. Der auf Valve spezialisierte Leaker Bradley Lynch veröffentlichte nun unter dem X-Account SadlyItsBradley neue spannende Hinweise zum Steam Frame.

Steam Play 3.0: Universelle Kompatibilität im Fokus

Demzufolge soll das Steam Frame auf einer angepassten Linux-ARM-Version von SteamOS laufen - dem gleichen System, das bereits auf dem Steam Deck zum Einsatz kommt, im Falle des VR-Headsets allerdings für XR-Anwendungen (Extended Reality) optimiert ist. Hierfür könne das Steam Frame auf einen eigenständigen Steam-Client zugreifen, der speziell für eine ARM-Architektur entwickelt wurde.

Der wohl spannendste Punkt im Leak: Valve plant mit "Steam Play 3.0" eine neue Generation seiner Kompatibilitätsschicht, die weit über die derzeitigen Proton-Funktionen hinausgeht. Laut Lynch soll das überarbeitete System in der Lage sein, Spiele für Android-ARM, Windows-ARM und klassische x86-Titel zum Laufen zu bringen. Damit könnte das Steam Frame mehrere Ökosysteme in sich vereinen.

Auch der Steam Controller 2 taucht im Leak auf

Parallel zum neuen Headset arbeitet Valve offenbar am Nachfolger des Steam Controllers, der mutmaßlich im Paar mit dem Steam Frame vorgestellt werden soll. Auf Nachfrage eines X-Nutzers erklärte Lynch, dass das neue Modell über Sensoren in den Griffen verfügen soll, die erkennen, wie der Nutzer das Gerät hält, und das Eingabeverhalten dynamisch anpassen.

Hierzu zieht Lynch einen Vergleich: Die Technik erinnere in Ansätzen an die "Knuckles"-Controller des Valve Index, gehe jedoch weniger weit in Richtung Fingertracking. Stattdessen soll der Controller druck- oder haltungsabhängig reagieren, womit sich die zweite Generation der Steam Controller sowohl als klassisches Gamepad für den PC als auch für das kommende VR-Headset eignen soll.

Kann ein neues Steam-Headset den VR-Markt aufmischen? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Zum Kommentieren müssten Sie eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Beachten Sie beim Kommentieren bitte die gültigen Forenregeln. Folgen Sie uns außerdem für Neuigkeiten in der Hardware-Welt oder unsere exklusiven Inhalte gern auf Whatsapp und X. Unsere Video-Inhalte (oftmals gewürzt mit einer Prise Humor) finden Sie bei Youtube, Instagram und Tiktok.

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    • Kommentare (6)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von BauBabi Schraubenverwechsler(in)
        Wenn das so einfach funktioniert, ok. Aber ich habe aktuell noch keine einfache Lösung gesehen, die einwandfrei x64 Anwendungen auf arm Systemen abspielen kann.
      • Von BauBabi Schraubenverwechsler(in)
        Wenn das so einfach funktioniert, ok. Aber ich habe aktuell noch keine einfache Lösung gesehen, die einwandfrei x64 Anwendungen auf arm Systemen abspielen kann.
      • Von SilkBot Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von BauBabi
        Ja, das stimmt. Noch besser hätte ich es gefunden, wenn das neue VR Headset so wie das Steam Deck direkt auf x64 Architektur basiert mit steam OS. Dann würde dieser ganze Steam Link gefummel und was es nicht alles gibt wegfallen, man hat direkten Zugriff auf seine Steam Bibliothek und man hat ein vollständiges Linux mit dem man machen kann was auch immer man möchte.
        Wenn SteamOS für ARM rauskommt und sie eine Kompatibilitätsschicht entwickelt haben, mit der x86-Programme unter ARM gut laufen, sehe ich das Problem nicht.
      • Von BauBabi Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von Keksdeu
        Klingt wie erwartet, wäre sehr wünschenswert wenn das System ähnlich offen ist wie auf der Steamdeck und das kein Android drauf läuft, wäre es sehr großes Plus, macht alles flexibler, zumindest fördert dies den Basteltrieb und Android ärgert mich mit Restriktionen immer mehr
        Ja, das stimmt. Noch besser hätte ich es gefunden, wenn das neue VR Headset so wie das Steam Deck direkt auf x64 Architektur basiert mit steam OS. Dann würde dieser ganze Steam Link gefummel und was es nicht alles gibt wegfallen, man hat direkten Zugriff auf seine Steam Bibliothek und man hat ein vollständiges Linux mit dem man machen kann was auch immer man möchte.
      • Von Threadstone-01478 Schraubenverwechsler(in)
        Ich habe 2 Videos auf YT gesehen, dort wird Spekuliert das es sich wohl bei Frame um ein Standalone gerät, getrennt von der Brille Handelt....
        Sozusagen, du bekommst die Brille aber die ganze schose läuft dann über einen kleinen "rechner" zusätzlich um die Spiele oder Apps darzustellen. An sich also wird die brille kaum Rechenleistung haben um wirklich "Standalone" zu sein. Weil die auf ein System wetten möchten das man mit und ohne Brille nutzen kann. Eine Konsole.... ist aber auch nur alles Spekulation zurzeit.

        Ich persönlich hoffe nicht, ich möchte zwar zum größten teil PCVR nutzen aber ein standalone bei reisen wäre schon nett.
        Zudem hoffe ich noch auf ein Display das Qualitativ sehr nah an die aktuelle Samsung XR kommt.
        Zwar alles Wunschdenken, ist halt nur mein Senf auf dieser kalten Wurst.
      • Von Turbo1993 Freizeitschrauber(in)
        Wenn das stimmt, würde mich mal interessieren, wer das ARM SoC bereit stellt. ARM Linux Desktop mit 2D Anwendungen zu betreiben ist etwas hackelig, aufgrund der meist proprietären und nur auf einer Kernel-Version angepassten Treiber. Ein ARM SoC der noch dazu gute 3D Leistung unter Linux bringt, ist mir nicht bekannt :-/
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