Star Wars: Trials on Tatooine - kostenlose Vive-Demo mit Laserschwert und hohen Anforderungen
Das Lucasarts-Studio ILMxLAB hat Star Wars: Trials on Tatooine über Steam veröffentlicht. Dabei handelt es sich um eine VR-Demo für die HTC Vive, in der man nun endlich mal ein Laserschwert schwingen darf - leider aber nur zur Abwehr von Blaster-Schüssen. Ein vollwertiges VR-Spiel mit Darth Vader als Protagonisten soll sich in der Entwicklung befinden.
Sie haben sich bisher gefragt, warum es noch kein VR-Spiel gibt, in dem man gepflegt ein Laserschwert schwingen kann? ILMxLAB hat diese Wünsche vernommen und gestern über Steam Star Wars: Trials on Tatooine veröffentlicht. Dabei handelt es sich allerdings nicht um ein vollwertiges VR-Spiel, sondern um eine knapp zehnminütige Demo, die kostenlos heruntergeladen werden kann. Vorausgesetzt wird eine HTC Vive, da ein Controller mit Tracking zur Nutzung des Laserschwerts benötigt wird. Die Touch-Controller für die Oculus Rift lassen bekanntlich noch auf sich warten.
Wer aufregende Kämpfe mit Laserschwertern erwartet hat, muss leider enttäuscht werden. Es geht lediglich darum, die Blaster-Schüsse feindlich gesinnter Sturmtruppler zu reflektieren, bis Han Solo und Chewbacca im Millennium Falcon Verstärkung bieten. Das Ganze spielt, wie der Name schon sagt, auf Tatooine. Die Systemanforderungen sind ziemlich knackig: Minimal werden die offiziellen VR-Anforderungen mit einem Core i5-4590, 8 GiByte RAM und einer Geforce GTX 970 eingehalten. Empfohlen wird hingegen ein High-End-PC mit einem i7-4790K, 16 GiByte RAM und Geforce GTX Titan X. Sollte das Spiel keinen Speicherschluckspecht darstellen, wäre das mit einer übertakteten GTX 980 Ti oder einer GTX 1070 gleichzusetzen. AMD-Hardware nennt der Entwickler keine.
Die Webseite roadtovr.com berichtet derweil von der Star Wars Celebration, auf dem ILMxLAB ein vollwertiges VR-Spiel im Star-Wars-Universum mehr als angedeutet hat. Das Ganze soll sich um Darth Vader drehen und zum offiziellen Kanon passen. Um die Story kümmert sich David S. Goyer, der als Drehbuchautor zuletzt unter anderem an einigen DC-Comics-Verfilmungen mitgewirkt hat, darunter Nolans Batman-Trilogie, Man of Steel und Batman V Superman.
