"Project Orion": AR-Brille von Meta zeigt sich erstmals als Prototyp
Auf der Connect-Keynote hat Meta neben der Quest 3S auch den Prototyp einer AR-Brille gezeigt. Mit "Project Orion" konnte selbst Nvidia-CEO Jensen Huang begeistert werden.
Am vergangenen Mittwochabend fand die "Connect" genannte Keynote des Meta-Konzerns statt, auf der CEO Mark Zuckerberg mit der Quest 3S als günstigere Variante der beliebten VR-Brille aufwartete - und mit "Project Orion" eine Überraschung parat hatte. Dabei handelt es sich allerdings nicht um den Nachfolger von Cyberpunk 2077, der auf denselben Codenamen hört, sondern eine neue AR-Brille von Meta.
Seit rund fünf Jahren arbeitet der Konzern an diesem Produkt, das vor rund zwei Jahren erstmals unter dem Namen "Nazare" in Gerüchten aufgetaucht ist. Das Ergebnis sei die "fortschrittlichste AR-Brille der Welt", wie Zuckerberg erklärt. Im Gegensatz zur Apple Vision Pro werden bei Project Orion Inhalte direkt in die Gläser der etwas klobigen Brille eingeblendet. Eine Gemeinsamkeit mit Apples XR-Brille hat Project Orion an dieser Stelle allerdings: In beiden Fällen ist die Optik direkt zur Zielscheibe von Häme im Netz geworden:
Laut Zuckerberg sollen etwa Webseiten, Nachrichten oder Videoanrufe "wie Hologramme" angezeigt werden. Mit nicht näher spezifizierten Kameras und Sensoren könne etwa die Nutzerposition erkannt und analysiert werden; zudem sind im Zusammenspiel mit der Meta-eigenen KI Llama Features geplant. Das Gewicht der AR-Brille bezifferte Zuckerberg mit weniger als 100 Gramm. Das liegt allerdings auch daran, dass die Rechenleistung für die Brille in einem "Wireless Compute Puck" genannten Zusatzgerät ausgelagert wird, der zur Nutzung von Project Orion ebenso wie ein "Smartphone-artiges Gerät" mitgeführt werden muss, wie es in der zugehörigen Pressemitteilung heißt. Gesteuert wird die Brille mit einer Mischung aus Spracheingaben, Augentracking sowie ein zugehöriges Armband, das laut Heise per Elektromyografie kleinste Muskelbewegungen erkennen soll.
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Zur Präsentation von Project Orion wurden zur Keynote auch einige Leute für einen kurzen Clip zum Testen eingeladen - darunter Nvidia-CEO Jensen Huang, der sich mit äußert lobenden Worten über die AR-Brille äußerte. "Die Kopfverfolgung ist gut, die Helligkeit ist gut, der Farbkontrast ist gut, das Sichtfeld ist ausgezeichnet - das ist eine große Sache" lautete das lobende Fazit des Nvidia-Chefs. Bis sich aber auch Privatnutzer von dieser Einschätzung überzeugen können, dürfte noch einige Zeit vergehen: Bei Project Onion handelt es sich lediglich um einen Prototyp, von dem bisher nur 1.000 Exemplare für ausgewählte Nutzer zu Test- und Optimierungszwecken existieren. Ein möglicher Preis und Release sind noch unbekannt.

Ist also wohl AI