Cyberpunk 2: So wollen die Entwickler "an die Grenzen gehen"

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Cyberpunk 2: So wollen die Entwickler "an die Grenzen gehen"
Quelle: Cyberpunk/CD Projekt Red

Der Nachfolger von Cyberpunk 2077 soll soziale Themen wie Obdachlosigkeit stärker aufgreifen und damit ein noch düstereres Bild einer dystopischen Zukunft zeichnen als das Erstlingswerk von CD Projekt Red.

Der Nachfolger von Cyberpunk 2077 mit dem Codenamen Project Orion wird von einem Team in Boston, USA, auf Basis der Unreal Engine 5 entwickelt, wobei das amerikanische Studio von Entwicklern aus Warschau und Vancouver unterstützt wird. Im Rahmen des AnswerRed-Podcasts von CD Projekt Red sprachen nun einige Teammitglieder darüber, wie der Cyberpunk-Nachfolger bei sozialen Themen "an die Grenzen gehen" soll.

Weltdarstellung in "Cyberpunk 2" soll noch dystopischer werden

Pawel Sasko, Lead Quest Designer bei CD Projekt Red, sagt im Podcast, dass Cyberpunk 2077 zwar schon düster und dystopisch war, Cyberunk 2 aber noch einen Schritt weitergehen soll: "Nehmen wir zum Beispiel die Obdachlosenkrise. Wenn ich mir das anschaue, denke ich: Wir sind in Cyberpunk 2077 nicht weit genug gegangen. Wir dachten, wir wären dystopisch, aber wir haben nur an der Oberfläche gekratzt", sagt Pawel Sasko im AnswerRed-Podcast. Vielleicht spielte bei dieser Erkenntnis auch der neue Produktionsort Boston in den USA eine Rolle, wo Obdachlosigkeit oft viel sichtbarer ist als hierzulande.

Dan Hernberg, seit März 2024 stellvertretender Executive Producer von Project Orion, der zuvor bei Amazon Games sowie Blizzard tätig war, ergänzt im Rahmen des Podcasts von CD Projekt Red: "Ich denke, das wirklich Coole an Cyberpunk - und an der dystopischen Zukunft, die es entwirft - ist, dass es so viel Relevanz für das Heute gibt, für Megakonzerne, für Menschen, die an den Rand gedrängt werden, für Menschen, die ausgebeutet werden, für das Wohlstandsgefälle, für all diese Dinge."

Das Cyberpunk-Franchise soll laut Hernberg diese Themen aufgreifen, sich aber immer auf Beziehungen und Menschen konzentrieren. Mit dem Nachfolger Project Orion stellt sich das Entwicklerteam laut Dan Hernberg vor allem die Frage, wie unsere Welt heute aussieht und wie sie in ein paar Jahren aussehen könnte. Bis zur Veröffentlichung von "Cyberpunk 2" müssen wir uns allerdings noch etwas gedulden, denn mit einem Release ist nicht vor 2025 zu rechnen.

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Quelle: AnsweRED Podcast (Youtube)

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    • Kommentare (19)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von GEChun Volt-Modder(in)
        Das Problem was ich hier sehe, klar der Cyberpunk Nachfolger muss eine brilliante Grafik haben.

        Denn nur die Grafik hat Cyberpunk vor dem entgültigen Untergang gerettet... den es wurde nach wie vor wegen der Grafik von Presse und Kundschaft herangezogen. Es ist also nie ganz von der Bildfläche verschwunden.

        Wenn der nächste Teil aus welchen Gründen auch immer nicht so brilliant ist aber grafisch auf einer ganz neuen Liga spielt dann wird es wieder als referenz herangezogen... sie kommen also nicht drumherum.
      • Von GEChun Volt-Modder(in)
        Das Problem was ich hier sehe, klar der Cyberpunk Nachfolger muss eine brilliante Grafik haben.

        Denn nur die Grafik hat Cyberpunk vor dem entgültigen Untergang gerettet... den es wurde nach wie vor wegen der Grafik von Presse und Kundschaft herangezogen. Es ist also nie ganz von der Bildfläche verschwunden.

        Wenn der nächste Teil aus welchen Gründen auch immer nicht so brilliant ist aber grafisch auf einer ganz neuen Liga spielt dann wird es wieder als referenz herangezogen... sie kommen also nicht drumherum.
      • Von GHOSTMD PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Nathenhale
        Wie genau meinst du Tiefe ? Gameplay und Mechanik oder eher im Bereich Gesichte ?
        Denn an Story Tiefe hat es Cyberpunk 2077 sicher nicht gefehlt
        Na das die Lebenwege ne größere Rolle spielen z. B.
        Der Stadt hat soviel gefehlt und auch heute noch fehlt so einiges "unwichtiges" in CP77s
        Night City.

        Zum Beispiel steigt du zum Supersöldner auf, aber nicht ein NPC reagiert darauf im Afterlife.
        Ich fang jetzt nicht an davon zu reden das die Stadt zwar voll mir Werbung für Sex ist....
        real aber davon so gut wie nichts "angeboten" wird.

        Einige Quests fallen Flach, weil CD Projekt RED darauf verzichtet hat "dunkler" zu sein diesmal.
        Die ganze Questreihe um die XBDs z. B. lauter Kleinigkeiten, die in der Summe die Spieltiefe
        aka das "Rollenspielen" flacher machen.

        Das natürlich meckern auf hohem Niveau, trotzdem denke ich das ein Witcher 3
        weitaus tiefer ging und die Quests mehr eingeschlagen sind.
        die Tiefe fehlt in der offen Welt das meine ich, CDPR hat zwar etwas gegengesteuert
        aber es ist immernoch so das Night City ein schönes "Bild" ist, aber sonst nicht weiter auf
        V in dem Umkreis reagiert.

        Claires Questlinie hätte ein fabelhafter Einstieg zu "Deathraces" sein können komplett mit Autotuning.
        Nope.....
        Sag jetzt bloß nichts über die Schrittgeschwindigkeit im Spiel die is so oder so hinüber 😂
        Weil wir ja am sterben sind aber trotzdem queer durch die Stadt rennen um Merc Jobs zu machen.
        Ne? Das ist also vom Tisch.

        Ich red hier von so Sinnlosen Sachen die ein GTA SA schon zu bieten hatte aber in Night City nicht
        vorhanden sind, die Stadt somit langweiliger machen. Natürlich hat CDPR vorher gesagt das CP77 kein
        GTA werden soll, das hab ich auch nicht erwartet. Ich habe erwartet das CDPR das gleiche macht wie mit Witcher
        das GUTE aus GTA zu nehmen und mit der Cyberpunk welt zu verbinden in einer guten Story.
        So wie Witcher 3 eine erstklassige Story mit einer offenen, lebendigen Welt kombiniert hat.

        Aber naja... das Thema ist durch zumindest für CP77 und bis Mods das "bereinigen"
      • Von Acgira BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von KasenShlogga
        Wenn ich Dystopie sehen will muss ich nur die Nachrichten einschalten, mich auf social Media umschauen oder ein beliebiges aktuelles wokes AAA-Spiel spielen, dafür brauche ich kein Cyberpunk 2 das mir zeigt wie dystopisch es sein kann. Wir leben bereits in einer Dystopie.
        Ich finde Cyberpunk 2077 mehr ein Märchen als eine Dystopie.
        Zitat von Khaos-Thanathan
        Ich hab' die Story gerade als einen der schwächeren Teile des Spiels empfunden. Wer sich im Genre auskennt, konnte die Main-Story eigentlich recht genau voraussagen. Einige Side-Storys waren da durchaus besser. Die Story war allerdings auch zu kurz und die Charaktere haben dadurch zu wenig Charakterentwicklung bekommen. Auf das Level der Immersion, das Witcher 3 bei mir ausgelöst hat, kommt CP 2077 jedenfalls bei Weitem nicht.
        Bei mir löst Witcher 3 trotz etlicher Versuche keinerlei Immersion aus.

        Steh wohl mittlerweile mehr auf Urban Fantasy wo die Handlung innerhalb eines dichten Siedlungsgebiets bleibt und man das Umland so wenig wie möglich bereisen muss. Bin einfach schon in zu vielen Spielen durch leere immer gleiche Landschaften getorkelt, wo man dann und wann auf kleine Monsternester stößt - spielprinzip viel Gerenne und man soll sich hauptsächlich an wackelnder Vegetation erfreuen.
      • Von HerrMeyerSpeyer Schraubenverwechsler(in)
        Erstlingswerk von CDPR? Es ist ja nicht so dass sie vorher nichts released haben. Und Obdachlosigkeit ist in den Städten der USA einfach viel sichtbarer weil es viel mehr gibt und die nichts dagegen tun.
      • Von Khaos-Thanathan BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Nathenhale
        Denn an Story Tiefe hat es Cyberpunk 2077 sicher nicht gefehlt
        Ich hab' die Story gerade als einen der schwächeren Teile des Spiels empfunden. Wer sich im Genre auskennt, konnte die Main-Story eigentlich recht genau voraussagen. Einige Side-Storys waren da durchaus besser. Die Story war allerdings auch zu kurz und die Charaktere haben dadurch zu wenig Charakterentwicklung bekommen. Auf das Level der Immersion, das Witcher 3 bei mir ausgelöst hat, kommt CP 2077 jedenfalls bei Weitem nicht.

        Topic: Ich hoffe einerseits, dass das Spiel kein sinnfreier Misery Simulator wird. Ich wünsche mir zumindest ein "earn your happy ending"-Ending. Ich hoffe andererseits, dass sie sich bei der Entwicklung nicht auf irgendeinen Unsinn konzentrieren, der 99% der Spieler egal ist.
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