Meta Quest: PC-VR-Gaming bleibt wichtig
Laut Metas Technikchef bleibt das VR-Gaming am PC für den Facebook-Konzern auch künftig wichtig. Zudem gibt Andrew Bosworth eine Prognose ab, wann mit einer AR-Brille zu rechnen ist.
Oculus hatte Mitte September 2020 mitgeteilt, dass man den Verkauf von Oculus-Produkten wegen andauernder Gespräche mit deutschen Regulierungsbehörden hierzulande pausiert hat. Seit Dezember 2022 ist der offizielle Kauf der 450 Euro teuren Meta Quest 2 auch in der Bundesrepublik wieder möglich. Im Interview mit dem französischen Technikmagazin L'Usine Digital erklärt der Technikchef von Meta, Andrew Bosworth, dass das PC-VR-Gaming auch künftig eine sehr wichtige Rolle spielen wird.
Meta Quest 2 ist meistgenutzte VR-Brille am PC
Laut Steam ist die Meta Quest 2 die meistgenutzte VR-Brille bei der Plattform SteamVR. Mehr als 40 Prozent der angeschlossenen VR-Brillen sind Produkte von Oculus, die inzwischen unter dem Namen Meta Quest firmieren. Laut Bosworth ist das PC-Gaming für die Meta-Abteilung nach wie vor sehr wichtig. In PC-Spielen sieht man einen Anwendungsfall, der den Umsatz antreibt und die Kundenzufriedenheit fördert. Für die Zukunft werkelt man mit PC-Herstellern zusammen, damit man eine kabellose Verbindung zwischen Computer und VR-Headset ohne Dongle herstellen kann. Unklar ist jedoch, wann es hierzu erste Produkte im Handel geben wird. Künftig arbeitet Meta mit Microsoft zusammen, um etwa Microsoft Teams, Word, Excel, Powerpoint & Co. in die VR-Welt zu bringen.
In diesem Jahr ersetzt womöglich die Meta Quest 3 das noch aktuelle Modell, welches aus dem Modelljahr 2020 stammt. Laut Bosworth bedeutet diese Vorgehensweise aber nicht, dass man immer nach drei Jahren ein neues Modell lancieren wird. Ein neues Produkt wird erst dann veröffentlicht, wenn man der Meinung ist, dass dies vielversprechend sei und Entwicklungspotenzial biete. Bei der Meta Quest 2 handelt es sich um ein VR-Headset, das auch unabhängig vom PC durch einen Qualcomm-Chipsatz betrieben werden kann. Pro Auge werden 1.832 x 1.920 Pixel bei maximal 90 Hz dargestellt. Zur Steuerung dienen zwei Touch-Controller mit Tracking. Mittels 3,5-mm-Klinkenanschluss lässt sich ein optionaler Kopfhörer mit dem VR-Headset verbinden.
Mit knapp 2.200 Euro bildet die Meta Quest Pro das neue Top-Modell. In den Touch Pro Controllern sind jeweils Snapdragon-662-Chips verbaut. Zudem sollen drei Kameras das Tracking verbessern. Laut Bosworth offeriert die Quest Pro ein starkes Raumverständnis, das mit der Zeit durch die Software verbessert wird und nicht via Tiefensensor. Bis zum Ende des Jahrzehnts erwartet Bosworth eine Augmented-Reality-Brille, möglicherweise wird sich die Entwicklung von VR- und AR-Technologien dann überschneiden. In Bezug auf das Metaverse und die Entwicklungsabteilung Horizon erklärt der Technikchef, dass die Sparte kleiner ist als etwa die Entwicklerzahl hinter Instagram.
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Sammlung zu Meta Quest und Gaming:
- Der Technikchef von Meta, Andrew Bosworth, hat erklärt, dass auch künftig PC-VR-Gaming eine wichtige Rolle für den Facebook-Konzern spielen wird. Schließlich treiben die Spieler den Umsatz an und erhöhen die Kundenzufriedenheit.
- In Bezug auf das Metaverse und die Entwicklungsabteilung Horizon erklärt der Technikchef, dass die Sparte kleiner ist als etwa die Entwicklerzahl hinter Instagram.
- Laut Steam ist die Meta Quest 2 die meistgenutzte VR-Brille. Für die Zukunft werkelt man mit PC-Herstellern zusammen, damit man eine kabellose Verbindung zwischen Computer und VR-Headset ohne Dongle herstellen kann.
Quelle: L'Usine Digitale
