Rucksackrechner bald auch von HP: PC für Virtual-Reality-Spiele geht in die Testphase
Wie schon Zotac und MSI hat auch HP einen Rucksack-PC in der Mache, der das Virtual-Reality-Erlebnis perfektionieren soll. Die genauen Spezifikationen sind derzeit noch unbekannt. Es gibt offenbar zwei Batterien und einen Zusatzakku, um sie während des Betriebs zu wechseln.
Virtual-Reality-Headsets geben derzeit die Marschrichtung in vielerlei Hinsicht vor. Grafikkartenhersteller preisen ihre GPUs schon länger als den perfekten Partner der futuristischen Brillen. Neuerdings stehen sogar Konsolen-Upgrades im Raum, damit dem VR-Erlebnis auch auf Playstation 4 und Xbox One nichts mehr im Wege steht. Rucksackrechner sind da fast schon die logische Konsequenz. Nach Zotac und MSI hat nun auch der Traditionshersteller Hewlett Packard einen solchen PC in der Mache.
Was dieser genau beinhaltet, ist derzeit allerdings noch offen. Aktuell befindet sich das System, offenbar als Teil der neuen Omen-Serie, noch in der Entwicklung. Erste Demogeräte sollen kommenden Monat ausgiebig getestet werden. Klar scheint allerdings schon jetzt, das eine CPU aus Intels i5- beziehungsweise der i7-Riege den Rucksackrechner befeuert. Außerdem sollen gleich 32 GiByte Arbeitsspeicher verbaut werden. Welche Grafikkarte zum Einsatz kommt, steht wiederum in den Sternen.
Die Stromzufuhr erfolgt über zwei Akkumulatoren, die sich im Leibgurt des Rucksacks befinden und Grafikkarte und Hauptprozessor jeweils separat mit Energie versorgen. Ein dritter, vermutlich wesentlich kleinerer Akku kann kurzfristig die Funktion der anderen beiden übernehmen. Das ermöglicht den Batteriewechsel während des Betriebs. Bei längeren Gaming-Sessions wird man sich auf mehrere Pausen einstellen können, denn die Akkulaufzeit beträgt lediglich eine Stunde.
Zum Lieferumfang gehören laut Quelle eine kabellose Maus, eine ebenfalls kabellose Tastatur und ein "wireless Display". Der PC, der nicht größer als ein schlanker Tragerucksack zu sein scheint, soll weniger als 10 Pfund auf die Waage bringen - was etwa 4,5 Kilo entspricht. Der Preis für den Backpack-PC ist noch offen. Man kann aber davon ausgehen, dass sich HP den Rucksack-PC deulich mehr als einen einfachen Gaming-Rechner kosten lässt.
Quelle: The Verge

Und in der Lite Version ohne Motor für 5000€
In meinen Augen mit der gegenwärtigen Technik ist es einfach noch unausgegorenes Spielzeug
Die wissen schon das die Oculus Rift 2x 3.0 (1x HMD und 1x Kamera) und 1x 2.0 braucht (Controller)... und bei Touch würde noch 1x USB 3.0 gebraucht werden.
Aber wie soll das mit den Kameras funktionieren? Die Kabel würden aus dem Rücken kommen und über den Boden verlaufen... ne das klappt nicht.
Also wenn, dann ist der Rucksack vielleicht etwas für die Vive und dem Lighthouse System.
Aber die Rift ist ja eh aktuell eher seated experience...
Ob sich das allerdings lohnt wage ich auch zu bezweifeln.
Da nehm ich doch lieber einen Laptop mit. Finde es jedenfalls für LAN Sessions (gibt es die heutzutage überhaupt noch ?) total unpassend.
Wegen einer Stunde verzichte ich dann doch lieber auf das Spielen, statt mit sowas durch die Gegend zu laufen.