Oculus Go: VR-Brille und App-Support werden eingestellt
Das vor rund zwei Jahren erschienene Standalone-VR-Headset Oculus Go soll nicht mehr weiter produziert werden und auch neue Features sowie Apps wird es bald nicht mehr geben. Stattdessen liegt das Augenmerk nun auf der Oculus Quest.
Die im Mai 2018 erschienene Oculus Go war das erste eigenständig lauffähige VR-Headset des zu Facebook gehörigen Herstellers und ermöglichte dank integrierter Rechentechnik nebst kabellosem Betrieb mit eigenem Tracking auch die Nutzung ohne die Notwendigkeit eines leistungsstarken PCs. Aufgrund der Weiterentwicklung der Bewegungserfassung mit sechs statt drei Sensoren in Form der über ein Jahr später veröffentlichten Oculus Quest, haben sich die Macher laut einem Blog-Eintrag nun dazu entschieden, das ältere Modell einzustellen, da man mit Hinblick auf "die Zukunft von VR" keine Systeme mit lediglich drei Sensoren mehr anbieten will.
Oculus Go: Neue Apps nur noch bis Ende des Jahres
Dementsprechend soll der Verkauf des Oculus Go-Headsets noch in diesem Jahr eingestellt werden, während man die Angebote für die Modelle Quest und Rift verdoppeln will. Besitzer der Go sollen ihr Headset wie gewohnt weiter nutzen können, wobei auch weiterhin die Systemsoftware mit Fehlerbehebungen und Sicherheitspatches bis 2022 gepflegt werden soll, jedoch soll es in Zukunft keine neuen Funktionen mehr geben und auch die für die Oculus Go maßgeschneiderten Apps sowie dazugehörige Updates sollen nach dem 4. Dezember 2020 nicht mehr im hauseigenen Softare-Shop angenommenwerden. Das gänzliche Ende von Neuerscheinungen soll dabei am 18. Dezember erfolgen. Das Augenmerk liege nun auf der neueren Oculus Quest, die bekanntlich sowohl alleinstehend als auch am PC funktioniert.
"Wir haben eine hohe Messlatte für Inhalte auf der Quest gesetzt, um eine Plattform zu schaffen, bei der die Menschen Vertrauen in die Qualität der Titel haben, die sie kaufen, und die Entwickler wissen, dass ihre Investitionen gute Erfolgschancen haben. Diese Strategie funktioniert: Tatsächlich haben wir kürzlich mitgeteilt, dass die Leute mehr als 100 Millionen Dollar für Quest-Inhalte ausgegeben haben und dass mehr als 10 Titel über 2 Millionen Dollar an Einnahmen bei der Quest generiert haben. Während wir auf diesem Erfolg aufbauen und weiter voranschreiten, wird unser Store-Kurationsprozess nicht verschwinden. Aber jetzt, da Quest ein gesundes und nachhaltiges Ökosystem aufgebaut hat, sind wir bereit, einen neuen Weg für die VR-Entwicklung zu eröffnen."
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Oculus Quest: Store-Pflicht soll entfallen
Darüber hinaus wurde Entwicklern und Nutzern für Anfang nächsten Jahres auch ein Ende der Store-Pflicht für VR-Anwendungen der Oculus-Plattform in Aussicht gestellt. Fortan soll es Entwicklern möglich werden, ihre Software für Quest-Besitzer zu veröffentlichen, ohne in den Oculus Store aufgenommen werden zu müssen oder den Umweg des Sideloadings. In diesem Zusammenhang will man mit dem neuen Kanal auch die Go-Entwicklergemeinde zum Umstieg auf die Quest ermutigen.

Na da kommt sich Freude auf.... Store entfällt... Vielleicht...