Oculus Quest als PC-VR-Headset: Erste Berichte sind positiv
Im Netz gibt es erste Berichte zur Nutzung einer Oculus Quest in Kombination mit einem PC. Das Oculus Link genannte Zusammenspiel funktioniert offenbar sehr gut. Im Vergleich zu "richtigen" PC-VR-Headsets soll es kaum Unterschiede geben.
Wir berichteten bereits am Donnerstag darüber, dass Facebook auf der Oculus Connect 6 ein Software-Update für die Oculus Quest angekündigt hat. Bei dieser handelt es sich eigentlich um eine autarke VR-Brille, das heißt die Berechnungen werden komplett über den verbauten Snapdragon 835 übernommen. Das für November 2019 angekündigt Update soll hingegen auch eine Anbindung an den PC ermöglichen, was von Facebook als 'Oculus Link' bezeichnet wird.
Die Oculus Quest wird zur besseren Rift S
Inzwischen gibt es weitere Informationen zu Oculus Link und dem dafür verwendeten Kabel - und auch erste Praxiserfahrungen von Testern. So soll eine angeschlossene Oculus Quest wie ein normales VR-Headset funktionieren und somit Zugriff auf die üblichen PC-VR-Spiele bieten. Die Entwickler können dabei selbst entscheiden, ob ihr Spiel in Zusammenarbeit mit der Oculus Quest funktionieren soll oder nicht.
Zahlreiche Pressevertreter konnten Oculus Link bereits testen und berichten recht einheitlich darüber: Durch die Kabelverbindung würde die Quest zu einem richtigen PC-VR-Headset werden. Bei den Latenzen gibt es keine Unterschiede, und die meisten Personen vor Ort konnten keine oder nur geringfügige Probleme feststellen. Beispielsweise sahen drei Redakteure von Upload VR vereinzelt Bildartefakte oder Einbrüche bei der Bildwiederholrate, andere Tester konnten diese Probleme hingegen nicht ausmachen.
Passend zum Thema: Oculus Quest wird mit USB-C PC-tauglich
Damit wird die Oculus Quest eine starke Konkurrenz für die Oculus Rift S, die ein niedrigeres Sichtfeld, keine Einstellung des Pupillenabstands und nur einen LCD-Bildschirm bietet, obwohl sie ähnlich viel kostet wie die Quest. Als Vorteil kann die Rift S nur noch die etwas höhere Bildwiederholrate von 80 Hertz für sich verbuchen.
Zu dem Preis der Quest kommt natürlich noch das Verbindungskabel dazu, und auch zu diesem gibt es nachträglich noch Informationen. So soll das USB-Kabel im November noch nicht marktreif sein, weshalb sich Nutzer zu Beginn auf Kabel von Drittanbietern verlassen müssen. Der hohe Preis von 80 Euro soll indes durch eine höhere Flexibilität und einen geringen Kabeldurchmesser gerechtfertigt werden. Außerdem ist das Kabel für USB Power Delivery geeignet, man kann das VR-Headset während der Nutzung also gleichzeitig aufladen.
Quelle: Mixed


Es wird Quake 2 !
https://www.reddit.com/r/...
Mein Eindruck:
Die Rift S ist ja sowas von tot. Autsch!
Tut mir irgendwie Leid für alle Käufer.
Und ich freue mich natürlich bei der CV1 gelieben zu sein.
Denke gegen Ende des Jahres wirds bei mir ne Quest für unterwegs und zwischendurch.
Ich freue mich schon drauf, welchen Klassiker DrBeef sich als nächstes für einen Quest Port aussucht!
Er hat vor einiger Zeit schon Vorschläge auf Reddit gesammelt.