VR-Headset Meta Quest: User berichten von enttäuschender Software-Änderung

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VR-Headset Meta Quest: User berichten von enttäuschender Software-Änderung
Quelle: Meta

Mit der Software-Version v60 macht Metas Quest einen Rückschritt: Das VR-Headset kann nun nicht oder nur noch eingeschränkt mit Chromecast-Geräten arbeiten. Nutzer sollen stattdessen den PC oder ein Smartphone als Empfangsgerät nutzen.

Seit Oktober ist mit der Quest 3 das neueste VR-Headset von Meta erhältlich, das sich durchaus großer Beliebtheit erfreut: Bis Ende Dezember schaffte es das Gerät in der Steam-Hardwareumfrage immerhin auf fast acht Prozent Marktanteil. Nutzer, die die mit der Quest 3 gespielten Spiele gleichzeitig auf einem weiteren Bildschirm darstellen wollen, bekommen jetzt aber einen Dämpfer. Denn Meta hat offenbar die Chromecast-Funktion entfernt - zumindest teilweise.

Streaming wird komplizierter

Auf Reddit tauchten vor einigen Tagen erste enttäuschte Berichte auf, laut denen das Software-Update auf v60 den Betrieb mit Chromecast-Geräten unmöglich macht. Offenbar gilt das bislang aber nur, wenn man das VR-Headset mit dem Hauptaccount nutzt. Bei Nebenaccounts funktioniert das Streaming angeblich weiterhin, was gegen eine technische Ursache spricht. Zumal das Chromecast-Streaming bis jetzt ja auch angeboten wurde.

Eine offizielle Kommunikation seitens Meta gibt es zu der Software-Änderung nicht. Damit ist auch unklar, ob es sich vielleicht nur um einen Bug handelt. Auf der offiziellen Website wird inzwischen aber angemerkt, dass die Quest-Headsets keinen vollständigen Chromecast-Support bieten. Wer die Bilder beispielsweise für Freunde auf einem externen Bildschirm anzeigen will, soll stattdessen die Meta-Quest-App verwenden. Damit kann das Video dann beispielsweise auf ein Smartphone oder einen PC gestreamt und anschließend wiederum auf einem Bildschirm angezeigt werden. Vergleichen mit dem bisherigen, direkten Streaming ist das aber natürlich deutlich umständlicher.

Auch interessant: Apple Vision Pro: 3.500 Dollar teures VR-Headset soll bald starten

Gleichzeitig kann die Software von Metas Quest-Headsets immer nur aktualisiert, aber nicht auf einen vorherigen Stand zurückgesetzt werden. Wer bereits die v60 nutzt und mit dem Chromecast Probleme hat, muss damit vorerst mit Metas App oder eben ohne Streaming auskommen. Ob ein zukünftiges Software-Update den Support dabei wieder zurückbringt und möglicherweise auch verbessert - laut Android Central neigte die Chromecast-Übertragung zu Abstürzen - bleibt dabei abzuwarten. In jedem Fall wäre aber eine offenere Kommunikation seitens Meta wünschenswert. Denn wenn ein Update Features einschränkt oder deaktiviert, sollte das im Voraus öffentlich gemacht und nicht nur als Fußnote in einer Anleitung angemerkt werden.

Quelle: via Techradar

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    • Kommentare (22)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von cht47 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Atma
        Weil es eben ein Kompromiss bleibt die Quest als PC-VR Headset zu nutzen. Wie schon erwähnt ist und bleibt der native Anschluss direkt an die Grafikkarte das Nonplusultra. Das hat nichts mit einem Krieg zu tun, Ansprüche und Prioritäten sind eben anders.

        Wie inzwischen sicher zu erkennen ist, gehöre ich zur PC-VR Gruppe. An den ganzen Games von Meta mit ihrer PS3 Grafik hab ich kein Interesse. Vieles was auf Steam erscheint, ist am Ende nur das Abfallprodukt oder das ungeliebte Zwillingskind der Quest-Version aus dem Meta Store. Da braucht sich eben kein Entwickler über die schlechten Verkaufszahlen auf Steam wundern und PC-VR im Nachhinein für tot erklären.

        All das stört die Enthusiasten nicht wirklich. Die halten sich mit ihrem teuren Equip in Racing/Flight Sims oder VRChat auf . An den "Krachern" aus dem Meta Store besteht wenig bis kein Interesse weil VR eine Erfahrung darstellt die bestmöglich sein soll und nicht um irgendein Spiel zu spielen. Dass PC-VR am Ende eine Nische ist, ist jedem bewusst der sich dort aufhält. Und das ist auch völlig in Ordnung. Nischen sind nichts schlechtes, leider wird das Wort Nische zu oft sehr negativ ausgelegt.
        Das würde ich so nicht unterschreiben. Sim racing betreibe ich selber, wenn wie jetzt das Wetter zu schlecht ist um mit dem echten zu "fahren".
        Die Quest 3 ist ein super Gerät und die Latenz mit 40ms über mein WiFi ist okay. Die Spiele die Meta veröffentlicht werden auch immer besser. Ich habe mich lange genug herum geärgert mit einem reinen PC VR Headset und diesem scheiß Kabel was selbst sitzend stört.

        Wie auch damals Gamecontroller gehört das einfach Wireless.

        Abgesehen davon ist die Peripherie teuer genug, da will man nicht nur in einer doppelten Nische sein. So kann ich AC, Asgard usw spielen und das auch mal im Hotelzimmer oder mich um den Nürburgring schlängeln.

        Und weil es so vielseitig nutzbar ist, kann es auch raus aus der Nische und das kommt allen zu gute.. wenn Meta seinen Store für alle öffnen würde..
      • Von cht47 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Atma
        Weil es eben ein Kompromiss bleibt die Quest als PC-VR Headset zu nutzen. Wie schon erwähnt ist und bleibt der native Anschluss direkt an die Grafikkarte das Nonplusultra. Das hat nichts mit einem Krieg zu tun, Ansprüche und Prioritäten sind eben anders.

        Wie inzwischen sicher zu erkennen ist, gehöre ich zur PC-VR Gruppe. An den ganzen Games von Meta mit ihrer PS3 Grafik hab ich kein Interesse. Vieles was auf Steam erscheint, ist am Ende nur das Abfallprodukt oder das ungeliebte Zwillingskind der Quest-Version aus dem Meta Store. Da braucht sich eben kein Entwickler über die schlechten Verkaufszahlen auf Steam wundern und PC-VR im Nachhinein für tot erklären.

        All das stört die Enthusiasten nicht wirklich. Die halten sich mit ihrem teuren Equip in Racing/Flight Sims oder VRChat auf . An den "Krachern" aus dem Meta Store besteht wenig bis kein Interesse weil VR eine Erfahrung darstellt die bestmöglich sein soll und nicht um irgendein Spiel zu spielen. Dass PC-VR am Ende eine Nische ist, ist jedem bewusst der sich dort aufhält. Und das ist auch völlig in Ordnung. Nischen sind nichts schlechtes, leider wird das Wort Nische zu oft sehr negativ ausgelegt.
        Das würde ich so nicht unterschreiben. Sim racing betreibe ich selber, wenn wie jetzt das Wetter zu schlecht ist um mit dem echten zu "fahren".
        Die Quest 3 ist ein super Gerät und die Latenz mit 40ms über mein WiFi ist okay. Die Spiele die Meta veröffentlicht werden auch immer besser. Ich habe mich lange genug herum geärgert mit einem reinen PC VR Headset und diesem scheiß Kabel was selbst sitzend stört.

        Wie auch damals Gamecontroller gehört das einfach Wireless.

        Abgesehen davon ist die Peripherie teuer genug, da will man nicht nur in einer doppelten Nische sein. So kann ich AC, Asgard usw spielen und das auch mal im Hotelzimmer oder mich um den Nürburgring schlängeln.

        Und weil es so vielseitig nutzbar ist, kann es auch raus aus der Nische und das kommt allen zu gute.. wenn Meta seinen Store für alle öffnen würde..
      • Von Atma Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Astorek86
        Find ich pers. sehr schade und hat was vom "Konsolenkrieg" zwischen Sony, Microsoft und Nintendo.

        Und ich verstehe es auch nicht, weil die Quest-Geräte über USB-C oder Wireless genauso als PCVR-Brille verwendet werden kann, wie eine handelsübliche PCVR-Brille.
        Weil es eben ein Kompromiss bleibt die Quest als PC-VR Headset zu nutzen. Wie schon erwähnt ist und bleibt der native Anschluss direkt an die Grafikkarte das Nonplusultra. Das hat nichts mit einem Krieg zu tun, Ansprüche und Prioritäten sind eben anders.

        Wie inzwischen sicher zu erkennen ist, gehöre ich zur PC-VR Gruppe. An den ganzen Games von Meta mit ihrer PS3 Grafik hab ich kein Interesse. Vieles was auf Steam erscheint, ist am Ende nur das Abfallprodukt oder das ungeliebte Zwillingskind der Quest-Version aus dem Meta Store. Da braucht sich eben kein Entwickler über die schlechten Verkaufszahlen auf Steam wundern und PC-VR im Nachhinein für tot erklären.

        Zitat von Astorek86
        Natürlich: Wenn ich das bestmögliche PCVR-Headset haben will, sind die Quest-Geräte nicht wirklich die erste Wahl. Aber für solche Headsets zahlt man auch bedeutend mehr (im Gegenzug für deutlich mehr FOV, höhere Bildwiederholfrequenzen und generell besseren Komfort ab Werk) und du findest keine PCVR-Entwickler mehr, die nurnoch für PCVR entwickeln wollen. Einfach, weil sich das finanziell für die Publisher kaum lohnt (und man muss Meta zugestehen, dass sie es wirklich versucht haben seit der CV1 und einige wirkliche Kracher entwickelt haben, etwa Lone Echo 1 & 2, Asgards Wrath 1 und Stormland)...
        All das stört die Enthusiasten nicht wirklich. Die halten sich mit ihrem teuren Equip in Racing/Flight Sims oder VRChat auf . An den "Krachern" aus dem Meta Store besteht wenig bis kein Interesse weil VR eine Erfahrung darstellt die bestmöglich sein soll und nicht um irgendein Spiel zu spielen. Dass PC-VR am Ende eine Nische ist, ist jedem bewusst der sich dort aufhält. Und das ist auch völlig in Ordnung. Nischen sind nichts schlechtes, leider wird das Wort Nische zu oft sehr negativ ausgelegt.
      • Von Astorek86 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Atma
        Den Rest brauchst du mir nicht zu erklären, die Nachteile von Lighthouse sind mir voll bewusst.
        Mir ist bei sowas wichtig, das auch für potentielle Mitleser zu erklären, die ggf. keinerlei Ahnung von der Materie haben. Nicht böse gemeint, das hat nichts mit dir zu tun weshalb ich immer mal wieder soviel schreibe^^.

        Zitat von Atma
        Es gibt zwei Märkte bei VR. Den großen der von Quest, Pico etc. abgedeckt wird und Casuals anspricht. Dann gibt es noch die Enthusiasten, die auf PC-VR setzen und wenig bis kein Interesse an VR Games mit Optik von 2006/2007 haben. Denn auf dem Level sind all die Titel für die Quest einfach, selbst jüngste Titel wie AC Nexus und Asgard's Wrath 2 sind optisch einfach heftig altbacken und zum Davonlaufen. Ein inzwischen mehrere Jahre altes Half-Life Alyx sieht immer noch besser aus als die diese Titel.
        Find ich pers. sehr schade und hat was vom "Konsolenkrieg" zwischen Sony, Microsoft und Nintendo.

        Und ich verstehe es auch nicht, weil die Quest-Geräte über USB-C oder Wireless genauso als PCVR-Brille verwendet werden kann, wie eine handelsübliche PCVR-Brille.

        Nicht falsch verstehen: Gibt mehr als genug Gründe die gegen Quest bzw. Meta sprechen, etwa die potentielle Monopolstellung durch aggressive Subventionen, die sich kein anderer Konkurrent in dem Umfang leisten kann. Dass Meta auch keine Möglichkeit mehr bietet, ihre Spiele auch vom PC aus zu genießen, ist ebenfalls nicht toll und bekräftigt die Monopolstellung noch... Aber wenn ich Gründe wie "Casual" höre, denke ich dabei an Handy-Apps die man einzeln mal für 5-10 Minuten spielt und dann wieder für mehrere Stunden beiseite legt, und nicht an "Asgard's Wrath 2", was lt. HowLongToBeat immerhin auf durchschnittliche 36 Stunden kommt... Half-Life: Alyx kommt auch "nur" auf ca. 13 Stunden...

        Natürlich: Wenn ich das bestmögliche PCVR-Headset haben will, sind die Quest-Geräte nicht wirklich die erste Wahl. Aber für solche Headsets zahlt man auch bedeutend mehr (im Gegenzug für deutlich mehr FOV, höhere Bildwiederholfrequenzen und generell besseren Komfort ab Werk) und du findest keine PCVR-Entwickler mehr, die nurnoch für PCVR entwickeln wollen. Einfach, weil sich das finanziell für die Publisher kaum lohnt (und man muss Meta zugestehen, dass sie es wirklich versucht haben seit der CV1 und einige wirkliche Kracher entwickelt haben, etwa Lone Echo 1 & 2, Asgards Wrath 1 und Stormland)...
      • Von Atma Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Astorek86
        Gerade für Einsteiger wirkt es abschreckend, dass man sich auch um diese Basisstationen kümmern muss. Spontanes Auf- und Abbauen ist damit unmöglich, und man muss sich halb-logistisch damit beschäftigen, wie man die Basisstationen am Besten so aufbaut, dass nichts im Weg steht. Bei älteren Generationen muss das Ganze noch händisch am Headset kalibriert werden... Es ist halt umständlich und nicht selbsterklärend, spontane VR-Sessions in einem anderen Raum sind nicht ohne Weiteres möglich.

        Bei InsideOut-Headsets hingegen: Du setzt dir die VR-Brille auf, die scannt vollautomatisch den Boden und du justierst schlimmstenfalls ein paar Zentimeter nach. (Re-)Kalibrierung eines neuen Raums geschieht innerhalb von 10 Sekunden, ohne Umstecken, ohne Basisstationen (die noch dazu idR. extrem empfindlich sind. Einmal etwas härter gestoßen, und die Dinger kann man wegschmeißen...).

        Ja, Lighthouse hat das bessere Tracking der Controller, allerdings hat man eben auch festgestellt, dass ein so genaues Tracking praktisch nicht benötigt wird. Wer noch nie Lighthouse-Tracking hatte, bemerkt nichtmal einen Unterschied! (Ist natürlich ein Fluch für Leute, die eben Lighthouse-Tracking gewöhnt sind...).
        Kommt darauf an wie technikaffin die jeweilige Person ist. Mein Einstieg in VR war damals mit der Oculus Rift CV1, schon dort musste ich die Infrarotsensoren aufstellen und platzieren. Gestört hatte mich das nicht, genauso wie es mich bei bei den Lighthouse Stationen stört. Bei Lighthouse ist es sogar deutlich entspannter weil die horizontal und vertikal große Winkel abdecken, lediglich Strom benötigen und dafür vorgesehen sind an die Wand oder Decke montiert zu werden. Die Infrarotsensoren der Rift wurden per USB mit dem PC verbunden, die viel größere Challenge war also erst mal lange USB Kabel zu kaufen und die dann bis zum PC zu verlegen.

        Den Rest brauchst du mir nicht zu erklären, die Nachteile von Lighthouse sind mir voll bewusst. Es gibt eben keine eierlegende Wollmilchsau, dafür hab ich perfektes Tracking in jeder erdenklichen Situation und bin im Zweifelsfall nicht mal auf Umgebungslicht angewiesen, mit Lighthouse ist es möglich in einem pechschwarzen Raum zu zocken wenn man denn möchte. Bei mir ist es zudem nicht nur Controllertracking, es kommen noch die Vive Tracker für FBT hinzu die ebenfalls auf Lighthouse angewiesen sind und bis heute das Maß der Dinge darstellen.

        Zitat von Astorek86
        Der Markt zeigt - nicht zuletzt durch die vergleichsweise irren Verkaufszahlen der Quest-Geräte - dass sich "Hundeleine-VR" kaum verkauft.
        Es gibt zwei Märkte bei VR. Den großen der von Quest, Pico etc. abgedeckt wird und Casuals anspricht. Dann gibt es noch die Enthusiasten, die auf PC-VR setzen und wenig bis kein Interesse an VR Games mit Optik von 2006/2007 haben. Denn auf dem Level sind all die Titel für die Quest einfach, selbst jüngste Titel wie AC Nexus und Asgard's Wrath 2 sind optisch einfach heftig altbacken und zum Davonlaufen. Ein inzwischen mehrere Jahre altes Half-Life Alyx sieht immer noch besser aus als die diese Titel.
      • Von Astorek86 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Atma
        Ich meine den Radius/Reichweite der Inside-Out-Kameras. Schon wenn ich in der Ausgangsposition bin (aufrecht stehend, Arme und Hände jeweils links und rechts am Bein) hat das Tracking der Controller Aussetzer.
        Sorry, kann ich tatsächlich nicht nachvollziehen.

        Zitat von Atma
        Als langjähriger PC-VR Nutzer nutze ich so ganz zufällig Lighthouse . Genau genommen eine Valve Index mit 4 Basisstationen - in jeder Ecke des Zimmers jeweils eine. Nachdem ich eine Woche die Quest 3 hier hatte, wurde mir erst bewusst was ich an Lighthouse habe: perfektes und super smoothes Tracking in jeder erdenklichen Situation. Warum erwähne ich smooth? Weil die Inside-Out-Kameras der Quest 3 nur mit einer Frequenz von 60 Hz arbeiten. Lighthouse arbeitet mit 100 Hz und das merkt man.

        Und warum will kaum noch jemand Lighthouse? Quelle? Belege? Lighthouse hat nur zwei Nachteile: Kosten und die Bindung an einen Raum. Ansonsten lässt es Inside-Out in jeder anderen Disziplin sehr alt aussehen. Nach der Experience mit der Quest 3 halte ich mehr denn je an Lighthouse fest bis ein würdiger Nachfolger erscheint.
        Gerade für Einsteiger wirkt es abschreckend, dass man sich auch um diese Basisstationen kümmern muss. Spontanes Auf- und Abbauen ist damit unmöglich, und man muss sich halb-logistisch damit beschäftigen, wie man die Basisstationen am Besten so aufbaut, dass nichts im Weg steht. Bei älteren Generationen muss das Ganze noch händisch am Headset kalibriert werden... Es ist halt umständlich und nicht selbsterklärend, spontane VR-Sessions in einem anderen Raum sind nicht ohne Weiteres möglich.

        Bei InsideOut-Headsets hingegen: Du setzt dir die VR-Brille auf, die scannt vollautomatisch den Boden und du justierst schlimmstenfalls ein paar Zentimeter nach. (Re-)Kalibrierung eines neuen Raums geschieht innerhalb von 10 Sekunden, ohne Umstecken, ohne Basisstationen (die noch dazu idR. extrem empfindlich sind. Einmal etwas härter gestoßen, und die Dinger kann man wegschmeißen...).

        Ja, Lighthouse hat das bessere Tracking der Controller, allerdings hat man eben auch festgestellt, dass ein so genaues Tracking praktisch nicht benötigt wird. Wer noch nie Lighthouse-Tracking hatte, bemerkt nichtmal einen Unterschied! (Ist natürlich ein Fluch für Leute, die eben Lighthouse-Tracking gewöhnt sind...).

        Zitat von Atma
        Optimale Bedingungen für Air Link bzw. den Virtual Desktop hab ich hier nicht (nur WiFi 6 und nicht 6E). Ich habe auch viel probiert mit Virtual Desktop und dem Oculus Debug Tool. Wirklich zufriedenstellend war die Experience über WiFi nicht.
        Für WiFi-Streaming sind optimale Bedingungen leider Pflicht, anders hat man mit WiFi-Streaming keinen Spaß...

        Zitat von Atma
        Mit einem Link Kabel ging es einigermaßen, blieb aber trotzdem eine nervige Angelegenheit weil der Stream mit der hohen Bitrate eine enorme Belastung für den USB Controller darstellt. Die Folge waren vereinzelte kurze Aussetzer.
        Ist nicht normal. Vorsicht, es kann auch an minderwertigen USB-Kabeln liegen, den Fall hatte ich mit meiner Quest 2 auch mal, seit Kabeltausch aber garnicht mehr...

        Zitat von Atma
        Was die Pancakes hier ausgleichen sollen verstehe ich zudem nicht. Die Pancakes machen es eigentlich nur noch "schlimmer" weil durch das klare Bild Kompressionsartefakte des Streams schneller auffallen.
        Selbst wenn Kompressionsartefakte auftreten (ich weiß es nicht), ist die Bildschärfe und die "Klarheit" so dermaßen hoch, dass sie so oder so eine enorme Verbesserung gegenüber Fresnel-Linsen darstellen! Also, so im Niveau von "ich will nie wieder Fresnel-Linsen benutzen"-Verbesserung!

        Du hast kein sog. Mura von OLED-Linsen, kein Überstrahlen von Fresnel-Linsen, und keinen "Sweet Spot" mehr generell, weil alles(!) so knackscharf ist. Beim letzten Rerun von "Half-Life: Alyx" mit meiner Quest 3 (Wlan-Stream vom PC aus) war ich überrascht, wieviele Upgrade-Punkte ich in vorigen Runs - die alle mit der Quest 2 und Fresnel-Linsen stattfanden - übersehen habe^^...

        Zitat von Atma
        Super Sampling in SteamVR ist mit jedem Headset möglich und würde es auch nur schlimmer machen. Super Sampling = höhere Auflösung = höherer Anspruch an die Bitrate und den Stream.
        Wurde bereits gesagt, die zu übertragende Bitrate bleibt gleich, die Auflösung des Headsets ändert sich dadurch ja nicht. Das Bild wird vorher enkodiert und am Headset wieder dekodiert - übrigens auch mit verlustfreien Codecs wie AV1, sofern man eine moderne Grafikkarte (RTX 4xxx-Serie) besitzt...

        Zitat von Atma
        Letztendlich geht nichts über den nativen Anschluss direkt an die Grafikkarte. Damit geht man so vielen Problemen aus dem Weg, muss nicht viel herumprobieren oder einstellen, muss nie kurze Lags oder Aussetzer fürchten und man muss nicht extra das eigene W-Lan aufrüsten.
        Der Markt zeigt - nicht zuletzt durch die vergleichsweise irren Verkaufszahlen der Quest-Geräte - dass sich "Hundeleine-VR" kaum verkauft. Ich für meinen Teil hab tatsächlich meinen halben Hobbyraum umgestellt, damit ich meine Quest kabellos und so optimal wie möglich nutzen kann, obwohl ich auch jederzeit ein Kabel anschließen könnte. Ich nutze nur in speziellen Szenarien Kabel (z.B. Rennspiele mit Lenkrad, weil da selbst die wenigen ms Verzögerung auffallen), ansonsten bin ich komplett kabellos unterwegs...
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