Meta Quest 3: Ausführlicher Leak zum neuen Consumer-Headset
Ein ausführlicher Leak liefert zahlreiche Details und erste Abbildungen zum neuen VR-Headset Meta Quest 3. Dieses soll gegenüber dem Vorgänger einige Veränderungen mit sich bringen.
Das von der Meta-Tochter Oculus entwickelte VR-Headset Quest 2 feiert im Oktober seinen ersten Geburtstag, und in dem knappen Jahr seit dem Release erfreut sich das Headset hoher Beliebtheit. Laut den Steam-Hardware-Statistiken nutzt fast jeder zweite VR-Spieler das Quest 2, womit es einen deutlich höheren Marktanteil als alle Konkurrenten hat. Perfekt ist aber natürlich auch dieses VR-Headset nicht, und so gibt es noch viel Potential für einen Nachfolger
Leak zum Quest 3
Zu ebendiesem Nachfolger wurde nun ein ausführlicher Leak veröffentlicht: In Youtube-Video des Kanals SadlyItsBradley werden zahlreiche technische Zeichnungen und Details zum Meta Quest 3 verraten, das angeblich 2023 erscheinen und das Quest 2 ablösen soll. Die Echtheit der geleakten Informationen kann dabei nicht bestätigt werden. Eine Fälschung der präsentierten Bilder wäre aber recht aufwändig.
Laut dem Betreiber des Kanals, Bradley Lynch, soll das Quest 3 gegenüber dem Vorgänger einige Änderungen mit sich bringen. Das Grundkonzept bleibt aber gleich: Erneut soll das VR-Headset autark arbeiten können und auf ein kamerabasiertes Tracking setzen. Dazu werden angeblich zwei Schwarzweiß- und zwei RGB-Kameras sowie eine Tiefenkamera an der Vorderseite verbaut. Zusätzlich soll außerdem die Hardware ein Upgrade erhalten: Der Snapdragon XR2 wird angeblich durch den Snapdragon XR2 Gen 2 ersetzt. Außerdem soll das Quest 3 12 GB RAM und 512 GB Festspeicher bieten, wohingegen das Quest 2 nur über 6 GB Arbeitsspeicher und maximal 256 GB Festspeicher verfügt.
Mit Hinblick auf die Wiedergabequalität ist in dem Video die Rede von Pancake- statt Fresnel-Linsen. Der Wechsel bei den Linsen könnte dabei zu einer Größen- und Gewichtsreduktion führen, da Pancake-Linsen näher am Auge des Nutzers verbaut werden können. Die Wiedergabe soll hingegen weiterhin über ein LCD-Panel erfolgen, das für eine bessere Blickfeldabdeckung angeblich rotiert verbaut wird. Konkrete Werte zum Blickfeld oder zur Auflösung fehlen in dem Leak aber leider.
Bildergalerie
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Angeblich soll das Quest 3 in der Preisregion des Vorgängers bleiben, wodurch den Hardware-Upgrade Grenzen gesetzt sind. Das trifft laut dem Video insbesondere das Eye-Tracking: Ein solches wird es im Quest 3 angeblich nicht geben, da die entsprechende Hardware zu teuer wäre. Dadurch würde unter anderem die Option wegfallen, Rechenleistung zu sparen, indem nur die aktuell fokussierten Bildbereiche in voller Auflösung gerendert werden.
Zum Abschluss sei zu dem Leak noch einmal erwähnt, dass die einzelnen Details nicht geprüft werden können, und dass bis zum Release auch noch die eine oder andere Veränderung möglich wären. Zumindest die laufende Entwicklung am Quest 3 dürfte aber, angesichts des großen Erfolgs des Vorgängers, sicher sein.


Das von der Meta-Tochter Oculus entwickelte VR-Headset Quest 2 feiert im Oktober seinen ersten Geburtstag, und in dem knappen Jahr seit dem Release erfreut sich das Headset hoher Beliebtheit.
Ja, ich weiß... Man sollte die Preispolitik Nvidias nicht unterstützen, aber mir bleibt neben der Arbeit nicht viel Zeit und VR finde ich einfach super.
Mit RTX 4000 und einer besseren Index (ohne Fresnel und Godrays DES GRAUENS) könnte VR eben noch besser sein...