Meta Quest & Co.: Nutzer der VR-Headsets brauchen kein Facebook-Konto mehr

12
News Claus Ludewig Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Meta Quest & Co.: Nutzer der VR-Headsets brauchen kein Facebook-Konto mehr (1)
Quelle: Oculus VR

Wie der Meta-Konzern bekannt gegeben hat, wird für die Meta Quest alias Oculus Quest kein Facebook-Konto mehr benötigt. Ab Januar 2023 ist es so weit, dann ist ein Meta-Konto Pflicht.

Oculus hatte Mitte September 2020 mitgeteilt, dass man den Verkauf von Oculus-Produkte wegen andauernder Gespräche mit deutschen Regulierungsbehörden in Deutschland pausiert hat. Hintergrund ist eine Untersuchung des Bundeskartellamts, da jeder neue Oculus-Nutzer sich mit einem Facebook-Konto anmelden, um sein VR-Headset betreiben zu können. Inzwischen ist etwa das Oculus Quest 2 wieder für rund 485 Euro bei Amazon wieder bestellbar. Nun hat Meta, der Konzern hinter Facebook, Oculus, Instagram und Whatsapp, bekannt gegeben, dass man bald kein Facebook-Konto mehr zur Nutzung der Oculus-/Meta-VR-Headsets benötigen wird.

Meta-Konto als Vorbereitung für Metaverse

Ab Januar 2023 wird es keine Pflicht zum Facebook-Konto für Oculus-Nutzer geben. An die Stelle tritt ab 01.01.2023 der Meta-Account. Hierbei gibt es für Nutzer auch die Möglichkeit, mehrere Meta-Konten pro Person zu haben. Zudem gibt es neue Tools zur Privatsphäre, sodass man nicht öffentlich gefunden werden kann und man jede Follower-Anfrage einzeln beantworten muss. So wird es die drei Voreinstellungen öffentlich, Freunde und Familie sowie solo geben. Wer ein Meta-Konto erstellt, benötigt ein sogenanntes Meta Horizon Profil mit Nutzernamen, Avatar und Profilfoto. Folglich ist ein Meta-Konto die Vorbereitung fürs Metaversum.

Wer möchte, kann optional sein Meta-Konto mit Facebook und Instagram verbinden. Meta sieht großes Potenzial im Metaversum und bei virtuellen Umgebungen. Bis zum Jahr 2024 will der Konzern hinter Facebook vier neue Headsets für die virtuelle Welt auf den Markt bringen, so die Webseite The Information. Meta plant demnach das High-End-Modell mit dem Projekttitel Cambria, das knapp 800 US-Dollar kosten könnte.

Ebenfalls lesenswert: Fürs Metaversum: Angeblich kommen vier neue Facebook-VR-Headsets bis 2024

Empfohlener redaktioneller Inhalt [EMBED_URL] An dieser Stelle finden Sie externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz Ihrer persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn Sie dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigen: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Sammlung zu Meta Quest ohne Facebook-Konto:

  • Wie Meta bekannt gegeben hat, benötigt man ab Januar 2023 kein Facebook-Konto zur Nutzung eines Meta-/Oculus-Headsets. Stattdessen wird das Meta-Konto zur Pflicht.
  • Wer ein Meta-Konto erstellt, benötigt ein sogenanntes Meta Horizon Profil mit Nutzernamen, Avatar und Profilfoto.
  • Beim Meta-Konto kann eine Person auch mehrere Meta-Konten besitzen und - optional - mit Facebook und Instagram verknüpfen.

Quelle: Meta

12
    • Kommentare (12)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Das war ab Tag 1 so. Wenn ich mich richtig erinnere, braucht es nicht einmal zwingend ein Reset – die Quest ermöglicht auch wechselnden Betrieb mit mehreren Usern, die sich einfach aus- und einloggen. Das aber eben online [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]/Facebook. Offline-Nutzung geht nur beschränkt nach online-Initialisierung und anschließendem Verzicht auf jegliche Änderungen.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Das war ab Tag 1 so. Wenn ich mich richtig erinnere, braucht es nicht einmal zwingend ein Reset – die Quest ermöglicht auch wechselnden Betrieb mit mehreren Usern, die sich einfach aus- und einloggen. Das aber eben online [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]/Facebook. Offline-Nutzung geht nur beschränkt nach online-Initialisierung und anschließendem Verzicht auf jegliche Änderungen.
      • Von MyticDragonblast Software-Overclocker(in)
        Zitat von bonesai
        Ich glaub du hast da irgendwas falsch verstanden ...
        Du brauchst einen Facebook Account um die Brille in Betrieb zu nehmen bzw sie zu verwenden. Aber du kannst sie natürlich wenn sie dir nicht mehr gefällt auf Werkseinstellungen zurücksetzen und verkaufen und der nächste kann dann das Gerät wieder mit seinem FB Account verwenden ..
        Ok, dann bin ich da nicht ganz auf dem Laufenden. Dachte die dauerhafte Accountbindung wäre noch da.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Neawoulf
        Die Quest Headsets sind Standalone-Geräte, wie Konsolen. Da ist natürlich ein Appstore nötig und das geht eben ohne Account nicht.
        Es gibt bei der Quest sowohl die Möglichkeit für Sideloads ohne erklärte Plattform (diese Möglichkeit lässt sich aber natürlich erst nach Verknüpfung mit Meta/Facebook aktivieren) als auch zum Betrieb mit einem PC als externen Zuspieler und die ebenfalls betroffene Rift-S ist sowieso komplett PC-abhängig. Desweiteren wird die Verbindung zum Account-Server nicht nur bei Kauf und Download neuer Titel aufgebaut, sondern bei jedem Start, sofern eine Internetverbindung besteht. Das ist technisch komplett unnötig und selbst für den Betrieb als Stand-Alone bestünde kein Zwang, den digitalen Spiele-Bezug ausschließlich über Meta laufen zu lassen. Ein normaler Webbrowser könnte Installationsdateien aus beliebigen Quellen herunterladen (einschließlich der Installation alternativer Portale, z.B. Steam, wenn diese die Plattform unterstützen wollen sollten) und physisch kann die Quest sogar ganz einfach als Host für USB-Sticks fungieren.

        Dass Meta stattdessen eine online-Kopplung an die eigenen Server vorsieht, ist bewusst ein künstlicher Lock-In um Anwender und deren Daten in der eigenen Bubble zu verankern. Aber keine Notwendigkeit.
      • Von Kelemvor Software-Overclocker(in)
        sagt wer?
      • Von Neawoulf Software-Overclocker(in)
        Zitat von DarkWing13
        Solange ich überhaupt irgendein "Konto" brauche, um mit der von mir gekauften Hardware ein Gerät zu nutzen zu können, kann mir der ganze VR-Kram gestohlen bleiben.
        Die Quest Headsets sind Standalone-Geräte, wie Konsolen. Da ist natürlich ein Appstore nötig und das geht eben ohne Account nicht.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 08/2026 PC Games 08/2026 play5 08/2026 N-Zone 08/2026 Linux Magazin 08/2026 LinuxUser 08/2026 Raspberry Pi Geek 09/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk