Magic Leap One: AR-Brille mit Lichtfeldtechnik nutzt Nvidia Tegra X2
Die One getaufte Augmented-Reality-Brille des Startups Magic Leap nutzt als Herzstück zum Rendern der Inhalte einen Tegra-X2-SoC aus dem Hause Nvidia, wie der Hersteller kürzlich bekannt gegeben hat. Die Hardware ist damit ein bisschen stärker und effizienter als bei Nintendos Switch, dürfte aber noch zu schwach für wirklich atemberaubende AR-Inhalte sein.
Anfang 2015 hat das Startup Magic Leap 2,3 Milliarden US-Dollar per Crowdfunding von großen Unternehmen wie Google und Alibaba eingenommen, um einen Konkurrenten zu Microsofts Augmented-Reality-Brille, der Hololens, zu bauen. Revolutionär soll die digitale Lichtfeldtechnik anstelle von klassischen Displays sein. Eine Markteinführung lässt bis dato allerdings noch auf sich warten. Selbst die grundlegenden Spezifikationen des One getauften Erstlingsmodells behielt Magic Leap bisher für sich.
Das hat sich mit einem Livestream über Twitch.tv geändert, in dem das Startup Demos zeigte und auf die Technik der AR-Brille einging (via techcrunch.com). Die Hardware, die zum Rendern der Inhalte verantwortlich ist, sitzt bekanntlich in einem kleinen externen Gehäuse, das am Hosenbund befestigt wird. Darin befindet sich ein Tegra X2 alias Parker von Nvidia. Der nutzt anders als der Tegra X1 ("Erista") eine Pascal- statt Maxwell-basierte GPU mit 256 Shadern und wird in 16FF+ statt 20 nm bei TSMC gefertigt. CPU-seitig nutzt das System-on-a-Chip (SoC) zwei Denver-2- sowie vier Cortex-A57-Kerne statt je vier Cortex-A57 und -A53. Die Speicherbandbreite fällt bei identischer RAM-Geschwindigkeit dank 128 statt 64 Bit breitem Interface doppelt so hoch aus. Das bekannteste Endkundenprodukt mit dem Tegra X1 ist Nintendos Switch.
Trotzdem wird man sich fragen müssen, ob ein Tegra X2 für optisch wirklich überzeugende AR-Projekte ausreichen wird. Die gezeigten Demos bleiben weiter hinter den ursprünglichen Werbeversprechen zurück, wie digg.com anmerkt. Fraglich ist, ob das an der Hard- oder der Software liegt - oder beidem. Die Auslieferung der Magic Leap One soll indes noch in diesem Jahr beginnen.



MfG
Da ist man mit VR wohl besser gerüstet.
Normale Spiele auf VR gepatcht,gibt es wohl einige.Aber für VR entwickelte Spiele sind eine andere Baustelle.
Das eine ist ähnlich einer 3D Simulation und in VR programmiert kann man praktisch eine Spielfigur aus jeder Perspektive betrachten.
Wenn ich mich recht entsinne, brauchte ich für die Elsa 3D Revelator damals keine Spielepatches, aber ist auch lang her.