Krasses VR-Experiment vereint trauernde Mutter mit verstorbener Tochter
Nichts für zartbesaitete Gemüter: Eine südkoreanische TV-Show stellte den Verlust einer Mutter in den Mittelpunkt, die ihre siebenjährige Tochter vor vier Jahren verlor. Zum Finale der Show vereinten sie die trauernde Mutter per VR-Experiment mit ihrer verstorbenen Tochter.
Die Dokumentation "I Met You" erzählt die Geschichte von Jang Ji-sung und ihrer Tochter Nayeon, welche an einer unheilbaren und seltenen Krankheit mit nur sieben Jahren verstarb. Die TV-Show wurde bereits am 6. Februar ausgestrahlt und schildert über acht Monate hinweg die Hintergründe der VR-Produktion, wie das Team VR-Technologie nutzte, um Nayeons Gesicht, Körper und Stimme nachzubilden.
VR-Experiment: Verstorbenes Mädchen in 3D nachgebildet
Der veröffentlichte 10-Minuten-Clip ist nur ein kurzer Ausschnitt aus der gesamten Dokumentation und ist nachvollziehbar ein emotional aufwühlendes Video des virtuellen Wiedersehens - insbesondere für Elternteile. Das verstorbene Mädchen wurde dazu vollständig in 3D nachgebildet, bewegte sich und interagierte innerhalb der virtuellen 3D-Umgebung, während die Mutter zu ihrem VR-Headset zudem noch berührungsempfindliche Handschuhe trug und sich selbst in einem kleinen Greenscreen-Set bewegen konnte.
Die trauernde Mutter war emotional sichtlich aufgewühlt, doch erklärte sie, dass die Erfahrung wie ein Traum gewesen sei, den sie immer haben wollte. "Vielleicht ist es ein wahres Paradies", sagte sie im Gespräch mit AjuBusinessDaily. "Ich traf Nayeon, die mich mit einem Lächeln rief. Es war eine sehr kurze Zeit, aber es war eine sehr glückliche Zeit. Ich glaube, ich hatte den Traum, den ich immer haben wollte".
Die ethischen Implikationen hinter diesem VR-Experiment stellen sich kompliziert dar. Obwohl die Mutter erklärte, dass es eine positive Erfahrung für sie gewesen sei, könnten unverarbeitete Traumata im Prozess des Trauerns so womöglich noch verstärkt werden. Dass ein solches Experiment zudem im Fernsehen für die Öffentlichkeit aufbereitet wurde, lässt auch weitere ethische Fragen in Bezug auf eine potentielle Kommerzialisierung einer solchen VR-Erfahrung aufkommen.
Quelle: AjuBusinessDaily, via PC Gamer

Mein Fehler, da hast du natürlich Recht.
Da sollte vertrauter Mensch stehen.
Wie kann jemand geliebt werden, ohne dass man eine emotionale Bindung zu dem Menschen hat? Liebe impliziert, dass eine emotionale Bindung vorhanden ist. Das meinte ich.
Das hat auch nichts damit zu tun, wie man damit umgeht.
Es gibt Menschen, die können das einfach nicht.
Wenn ich an die vielen hundert Menschen zurückdenke, seinen es Familiemitglieder, Freunde oder Bekannte, dann gibt es drei, bei denen der Schmerz so tief sitzt, dass er immer wieder hoch kommen kann. Das liegt z.T. 45 Jahre zurück, der Schmerz dauert nicht lange und es zeigt mir jedes mal wie wichtig damals dieser Mensch war. Und nein, ich würde niemals auf die Idee kommen, diese Menschen in einer VR-Szene eingebunden zu haben, niemals .....