Gabe Newell: "VR wird höher auflösen als alles andere"
Valve-CEO Gabe Newell hat sich ausgiebig zum Thema Virtual Reality geäußert. Er gibt zu, dass es bislang nur schleppend - aber innerhalb der Erwartungen - vorangeht. Interessanter sind jedoch die Zukunftsprognosen: VR-Brillen sollen ab 2018, 2019 alles Bekannte in Sachen Auflösung und Bildwiederholrate überholen.
Die erste Generation von VR-Brillen, deren High-End-Vertreter die Oculus Rift und HTC Vive darstellen, gehen noch einige technische Kompromisse ein. Maßgeblich äußert sich das im sogenannten Fliegengittereffekt (scharze Linien zwischen den Pixeln) durch die zu grobe Auflösung von 2.160 × 1.200 Pixeln und dem öfter auftretenden Übelkeitseffekt (Motion-Sickness) durch die Bildwiederholrate von 90 Hertz und zu hohen Latenzen.
Laut Gabe Newell, dessen Unternehmen Valve in der Entwicklung der Vive involviert ist, leiste die VR-Brille "einen kaum adäquaten Job, eine gute VR-Erfahrung zu bieten". "Wir müssen alle möglichen anderen Probleme lösen, bevor die Hardware-Fragen beantwortet, geschweige denn die unwiderstehlichen Inhalte entwickelt werden", sagt Newell. "Also, verdammt, muss das offen sein, richtig? Wir brauchen offene Hardware-Standards, wir brauchen offene Software-Standards. Das ist es, was Entwickler brauchen, um zu gehen und den Raum zu erkunden."
In Zukunft soll die Entwicklung auf Seiten der Hardware rasant weiter gehen: "Es gibt einige offensichtliche Sachen, die aktuell in der Technologie-Pipeline stecken. [VR-]Headsets werden leichter, sie werden kompakter. Die Auflösung wird hoch gehen. Das sind keine spekulativen Sachen. Das ist alles praktisch fertig in Bezug darauf, dass jeder in der Headset-Industrie weiß, wie sie umzusetzen sind. Es ist nur eine Frage, diese Produkte auf den Markt zu bringen."
Aktuelle VR-Brillen würden ihre Display-Panels nur von Smartphones klauen. Es gebe im Hintergrund aber schon Display-Technologien, die nicht von Smartphones stammten. "Sobald du beginnst, etwas nur für ein VR-Headset zu bauen, kannst du viel schneller werden als die Smartphones", so Newell. "Wir begeben uns von dieser komischen Position, an der VR mit seiner ziemlich niedrigen Auflösung steht, an eine Stelle, wo VR höher auflöst als alles andere mit viel höheren Bildwiederholraten, als du sie auf Desktops und Smartphones sehen wirst. Du wirst sehen, dass die VR-Industrie jede andere Display-Technologie überrunden wird. Du wirst das 2018 und 2019 sehen, wenn du über unglaublich hohe Auflösungen sprichst."

. Und mit Shooter hab ich schon längst als Langzeitspiel abgeschlossen. Spiele wie Robo Recall hätte ich als normale PC-Version mit Maus und Tasta niemals angefasst. Mit der Rift und den Motion Controllern ist es aber ein völlig neues Spielerlebnis. Da wird selbst ein durchschnittliches Indie-Spiel zu einem wahrhaften Vergnügen.
Ich hab mir die Rift zugelegt und die letzten 3 Wochen ED gezockt. Ja, das Gitternetz ist zu sehen - auch wenn man mit 1.5 Supersampling oder höher spielt (ist halt Hardwarebedingt). Ist das für mich ein Kontra? Defenitiv nein! Denn das immerse Spielgefühl was einem vermittelt wird, ist genial. Erleidet dein Schiff während eines Kampfes Dmg, steigt (aufgrund des Gitternetzes) leicht verpixelter Rauch auf. Dieser kommt einem aber so real vor, dass man fast unwillkürlich anfängt zu versuchen mit der Hand diesen weg zu wedeln
Kritikpunkte weisen alle neuen Technologien auf! Wartet man aber immer ab, fließt auch kein Geld in die Kassen womit die Weiterentwicklung wiederum stagniert oder komplett eingestellt wird. Bestes Beispiel sind die Treatmills von Cyberith und Virtuix. Die sind für Custom-User nicht mehr zu haben, was zur Folge hat, dass man sich in Spielen wohl erstmal mit Teleportation als Fortbewegungsmittel abfinden muss.
Man könnte mich und andere VR-User somit als Alpha-/ Betatester sehen, jedoch ist es mir jeden Cent wert, den ich dafür investiert habe.
Edit: Wenn ich bei Elite Dangerous ieinen Text net lesen kann, beug ich mich vor bzw nähere mich der Anzeige. Klappt wunderbar.
Zeit wirds. Für mich ist aktuell VR auf Grund der geringen Auflösung einfach kein Thema.
Wegen der Pixeldichte. Ein 40-50 Prozent größerer Sichtbereich mit 30-40 Prozent weniger Pixeln (verglichen mit FHD) bedeutet eben eine 2,5 mal geringere Detailauflösung. Und bei vielen 3D-Cockpits ist FHD schon grenzwertig, wenn man auch kleine Instrumente ablesen möchte.
Letztlich ist es klar, dass man für 900€ ein Alphatester ist.