Canon zeigt VR-Brille mit 5k-Auflösung und ausgefeilter Linsentechnik
Canon hat auf der hauseigenen Canon Expo 2015 in New York ein bisher unbenanntes Virtual-Reality-Projekt vorgestellt, das vor allem durch seine technische Leistung auffällt. Zwei Displays mit 2.560 x 1440 Pixel bilden das Material ab, ein ausgefeiltes Linsensystem entfernt die chromatische Aberration.
Viele sehen Virtual Reality als die große Technologie, die neue Impulse bringen kann. Die Oculus Rift ist dabei der Vorreiter, mittlerweile gibt es aber auch ähnlich gelagerte Projekte wie die HTC Vive. Doch damit ist noch nicht Schluss, denn das japanische Unternehmen Canon schaltet sich in die Entwicklung ein und kann erst einmal mit Zahlen beeindrucken. Auf der Hausmesse in New York zeigte man einen bisher nicht getauften Prototyp, der als Handheld dient. Ob sich das durchsetzen wird, sei dahingestellt, aber ansonsten ist die VR-Brille ziemlich beeindruckend.
Canon verbaut ein 5,5 Zoll großes Display mit 2.560 x 1440 Pixel für jedes Auge, die ein 120-Grad-Sichtfeld vertikal abdecken können. In Summe hat man also eine 5k-Auflösung in der Breite. Welche Technik verbaute wurde, ist nicht klar. OLEDs werden in manchen Medien derzeit ausgeschlossen. Canon konnte zudem sehr viel Expertise aus dem Objektivbau in das Linsensystem einbringen. Deren drei sollen zum Einsatz kommen, die die chromatische Aberration angeblich komplett herausfiltern. PCGH konnte das System noch nicht testen, weshalb wir uns hier auf Aussagen anderer verlassen müssen. Um die chromatische Aberration in den Griff zu bekommen, setzt die Konkurrenz derzeit auf Softwarelösungen.
Über Sensoren wird die Position der Brille im Raum bestimmt, was 360-Grad-Betrachtungswinkel ermöglicht, indem man den Kopf dreht. Die Videos für die Techdemo hat Canon mit sieben EOS 6D bzw. 24 Vixia Mini X Camcordern aufgezeichnet. Sie werden mit 56.0000 x 28.000 Pixeln abgespielt. Letztlich schaut man zwar nur auf einen Ausschnitt dieser Pixelmasse, beeindruckend ist es aber trotzdem.
Berichten zufolge ist das eher ungewöhnliche Konzept mit den Griffen gut bedienbar. Zumindest für fünf Minuten. Einen Spielfilm will man damit wahrscheinlich nicht sehen, aber es ist wie gesagt ein Prototyp und es dürfte Canon keine riesige Mühe machen, die Technik auch in einem Headset unterzubringen. In der jetzigen Ausführung wäre der VR-Handheld eher zu Präsentationszwecken geeignet, was auch eine valide Daseinsberechtigung hat. Gezeigt wurde eine Flamenco-Band sowie ein Ausblick in den Nachthimmel. Beide sollen beeindruckend scharf gewesen sein, ohne dabei offensichtliche Schnittkanten zu haben.
Quelle: popsci.com, engadget.com, roadtovr.com

Ja mal abwarten welches der Geräte sich durchsetzt.
Für mich wäre es durchaus interessant zu wissen, wie das Feeling ist beim benutzen.
Aber ehrlich gesagt denke ich, wenn das Spiel nicht zu anspruchsvoll ist, sollte das schon gehen.
Irgendwie hatte man zeitweise das Gefühl, dass es immer mal wieder ausgegraben wird,
nur um dann ein wenig später wieder in der Versenkung zu verschwinden.
Meine Glaskugel schweigt sich leider zu diesem Thema aus . . . ^^
Ich kann mir vorstellen, dass man damit hochauflösendes 3D Filmmaterial gut betrachten kann.
Aber "sollte" man damit Spiele wiedergeben können, so frage ich mich, was ich für eine Höllenmaschine benötige,
um diese Auflösung flüssig darzustellen...
Aber ehrlich gesagt denke ich, wenn das Spiel nicht zu anspruchsvoll ist, sollte das schon gehen.
Mit nahe dran bis zur Nase klappt nicht so ganz.... da das dann unscharf wird und man wirklich keine Pixel zählen kann
Ich weis nicht mehr genau wie hoch die Auflösung bei vr wirklich sein muss um keinen unterschied zum real mehr zu sehen aber ich meine es waren 12k. Auch bei 4k sieht man noch einen deutlichen unterschied zur realen Welt....