Apple Vision Pro: VR-Spiele und -Apps werden eingeschränkt
Wie Apple mitteilt, wird es eine unsichtbare Grenze für VR-Apps und VR-Spiele geben. Die Grenze könnte bei bestimmten Spielen spürbare Auswirkungen haben.
Als Apple am 05. Juni den Schleier um das Mixed-Reality-Headset Vision Pro lüftete, wurden verschiedene Anwendungsszenarien gezeigt. Mit einem drehbaren Knopf kann der Immersionsgrad verstellt werden, um aus dem AR- ein VR-Headset zu machen und in eine virtuelle Welt einzutauchen. Im Entwicklerleitfaden ist nun ein Passus aufgetaucht, der gerade VR-Apps deutlich einschränkt.
Apple zieht unsichtbare Grenze
"Zu Beginn einer voll immersiven Erfahrung definiert das System eine unsichtbare Zone, die sich über 1,5 Meter von der Ausgangsposition des Kopfes des Trägers erstreckt", so Apple. Sobald sich der Kopf aus diesem Bereich herausbewegt, wird das Erlebnis automatisch gestoppt und man kehrt in die Kamera-Durchsicht zurück, so der Hersteller.
Speziell für VR-Apps und VR-Spiele könnte diese Einschränkung Auswirkungen haben. Schließlich wird der Bewegungsradius deutlich eingeschränkt. Gerade bei intensiven Kampfszenen oder Fitness-Apps könnte es mit der Apple Vision Pro zu Beschränkungen kommen. Zur Steuerung werden keine VR-Controller genutzt, sondern die Hand- und Augenbewegung getrackt. Vor Kurzem hat der Entwickler von Rec Room eine Adaption für die Apple-Brille angekündigt. Die Apple Vision Pro kommt im nächsten Jahr zum Preis von rund 3.500 US-Dollar zunächst in den USA auf den Markt.
Ebenfalls lesenswert: Apple Vision Pro kommt mit "voll-immersiven" VR-Spielen
Sammlung zum Bewegungsradius mit der Apple Vision Pro:
- Im Entwicklerleitfaden zur Apple Vision Pro ist eine Einschränkung für VR-Apps definiert worden.
- Sobald man den Kopf über 1,5 Meter von der Ausgangsposition bewegt, wird das VR-Erlebnis gestoppt und man kehrt in die Kamera-Durchsicht zurück.
- Speziell für VR-Spiele könnte diese Einschränkung folgen haben.
- Die Apple Vision Pro kommt im nächsten Jahr zum Preis von rund 3.500 US-Dollar zunächst in den USA auf den Markt.


Die Umsetzung wäre mit so einer festen Grenze aber nicht zu Ende gedacht. Das sollte man den Entwicklern oder gar Nutzern der Apps überlassen. Die kennen die Anforderungen und Begebenheiten der App und Räumlichkeiten besser als Apple.