60 Milliarden USD Verlust: Metaverse mit massiven Kosten - 2025 soll entscheidend werden
Das von Meta entwickelte Metaverse wird zum Milliardengrab: Der Gesamtverlust seit 2020 hat inzwischen mehr als 60 Milliarden US-Dollar erreicht. Der CEO und CTO von Meta hoffen aber noch auf den Durchbruch - 2025 soll entscheidend werden.
Der US-Konzern Meta hat nicht nur bei Social-Media-Netzwerken eine führende Stellung - Stichwort Facebook und Instagram - sondern auch bei VR-Headsets. Durch den 2014 erfolgten Kauf von Oculus erhielt das Unternehmen damals Zugriff auf die Rift-Headsets, die seitdem stetig weiterentwickelt und verbessert wurden. Die Ambitionen von Meta sind aber noch weit größer. 2021 kündigte CEO Zuckerberg an, dass die Zukunft des damals noch Facebook genannten Konzerns im Metaverse liegt. Kurz darauf folgte die Umbenennung des Unternehmens in Meta, um das zu unterstreichen.
60 Milliarden Verlust - und ein kritisches Jahr
Die ambitionierten Hoffnungen auf das Projekt haben bislang aber kaum Früchte getragen. Auf der entsprechenden Webseite wird das Metaverse gar als Nachfolger des heutigen Internets angepriesen - im kommenden Jahrzehnt hofft man, eine Milliarde Nutzer zu erreichen. Das, was bei dem Projekt bislang stattdessen in die Milliarden geht, ist aber der Verlust. Laut den jüngst veröffentlichten Quartalszahlen betrug dieser bei der verantwortlichen Sparte - Reality Labs - zuletzt stolze fünf Milliarden US-Dollar. Dem gegenüber steht ein Umsatz von nur knapp 1,1 Milliarden US-Dollar.
Noch schlimmer wird es, wenn man den Gesamtverlust ausrechnet. Seit 2020 beträgt dieser inzwischen über 60 Milliarden US-Dollar, wofür das Metaverse als Hauptprojekt der Sparte wohl maßgeblich verantwortlich ist. Trotzdem gibt sich CEO Zuckerberg zuversichtlich: Die Nutzerzahlen der eigenen VR-Headsets und der Metaverse-Plattform Horizon Worlds würden stetig steigen. 2025 soll dabei ein entscheidendes Jahr für das Metaverse werden.
In dieselbe Richtung geht ein durch Business Insider (Paywall) veröffentlichtes Memo, das Meta-CTO Andrew angeblich im November 2024 an die Mitarbeiter verschickt hat. Demnach wird 2025 ein außerordentlich wichtigstes Jahr für Reality Labs. Das Unternehmen müsse die Verkaufs- und Nutzerzahlen steigern. Zudem hängt laut ihm viel an Horizon World: Nur wenn dem VR-Netzwerk der Durchbruch gelingt, können die Zukunftspläne für das Metaverse aufgehen.
"Next year is going to be the most critical year in my 8 years at Reality Labs. [...] We need to drive sales, retention, and engagement across the board but especially in MR. [...] If you don't feel the weight of history on you then you aren't paying attention."
"Das nächste Jahr wird das kritischste Jahr in meinen 8 Jahren bei Reality Labs sein. [...] Wir müssen den Umsatz, die Kundenbindung und das Engagement in allen Bereichen steigern, besonders aber im Bereich MR. [...] Wenn Ihr nicht das Gewicht der Geschichte auf euch spürt, dann habt Ihr nicht aufgepasst."
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Ob Meta dieses Projekt gelingt und das Metaverse am Ende tatsächlich ein technischer Durchbruch und nicht nur ein Milliardengrab wird, ist bislang allerdings noch nicht abzusehen. Selbst falls es dem Metaverse gelingen sollte, sich in der Gesellschaft zu etablieren, dürfte es bis dahin wohl noch lange dauern. Der bislang gemachte Verlust von 60 Milliarden US-Dollar ist also womöglich erst der Anfang - falls das Unternehmen nicht zuvor die Reißleine zieht.
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Quelle: via Yahoo / Insider Gaming

Aber die meisten nutzen die Quest 2/3 halt nur zum Zocken und haben an dem Metaverse Krempel überhaupt kein Interesse.
Ich auch nicht, aber es finanziert nun mal die Quest 3, die schon ein tolles Stück Technik ist.
Hoffentlich stampfen sie die 4 und 5 nicht ein, weil VR anscheinend eine Sackgasse ist...
Und ja, in vielen Spielen wird mir nach 30 Sekunden kotzübel.
Aber in einem Metaverse mit fremden Leuten zu chatten und dabei in lieblosen Welten umherzulaufen ist überflüssig. Das gab es ohne VR schon auf der PS4 und es floppte damals schon, hätte man aus der Erfahrung eigentlich voraussehen können…