Haltbarkeit von Ryzen 5000: "der8auer" zitiert Zen 3 zum Langzeit-OC-Test
In den letzten Wochen äußerten sich Spieler immer mal wieder verunsichert über die vermeintlich hohen Temperaturen von Ryzen-5000-Prozessoren. Ist das nicht auf Dauer gefährlich, wollte manch User wissen. Nun zitiert "der8auer" Zen 3 zum Langzeit-OC-Test.
Kleinere Fertigungsstrukturen haben den Vorteil, dass man mehr Recheneinheiten auf derselben Fläche unterbringen kann. Aktuelle 7-nm-Chips müssen dazu aber auch sehr viel Hitze über kleinste Oberflächen abgeben und werden entsprechend warm. Obwohl Silizium das abkann, äußern Nutzer immer wieder Zweifel ob der vermeintlich hohen Temperaturen. Vor allem auch im Zusammenhang mit Ryzen 5000. Um Nutzern derartige Ängste zu nehmen, hat Youtuber und Übertakter "der8auer" ein interessantes Experiment ins Leben gerufen. Er zitiert den Ryzen 5 5600X und Ryzen 7 5800X zum OC-Langzeit-Test.
Ryzen 5000 mit 4,5 GHz und 1,4 Volt
Dazu hat er die CPUs auf einen All-Core-Takt von 4,5 GHz übertaktet und nicht ganz typische 1,4 Volt angelegt. Fortan laufen die PCs bei ihm 24 Stunden pro Tag in Dauerschleife, wobei der CPU-Test des Time Spy Extreme aus der 3D-Mark-Bibliothek Verwendung findet. Stets unterbrochen von einer mehrsekündigen Last-Pause, was für die CPU mit Blick auf Alterungsprozesse fordernder ist, als würde der Test tatsächlich ununterbrochen laufen.
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Alle paar Monate will sich "der8auer" nun ansehen, ob eventuell schon Alterungserscheinungen aufgetreten sind. Nach etwa einem Jahr könne man dann sagen, wie sich die CPUs nach Jahren in einem Gaming-Rechner geschlagen hätten. "der8auer" vermutet übrigens, dass sich in all der Zeit, trotz der von vielen als ungesund empfundenen Spannung, nichts tut. Das wird in der Tat spannend abzuwarten sein. Im Zweifel werden wir sicher noch einmal über das Thema berichten. Alles Weitere erfahren Sie derweil im Video des Übertakters.
Quelle: der8auer
Es geht ja grade darum, eine unverhältnismäßig hohe Last aufzubringen um den Zeitraum bis zu einer Verschleißreaktion möglichst zu verkürzen. Wenn ich nen ZEN3 nehme und 24/7 mittn bissl OC ne Zockereri-Dauerschkleife mache rennt der wahrscheinlich 20 Jahre lang. Ich muss ja zwingend hingehen und an Anschlag ballern was Spannung und Lastart angeht um nach nem Jahr vielleicht ein relevantes Ergebnis zu haben (vielleicht auch nicht). Ähnlich wie man Belastungstests von Autos auf Buckelpisten macht um Hunderttausende "normale" Kilometer zu simulieren.
Klar sind die Ergebnisse so nicht 1:1 auf "zocken" übertragbar aber das sind sie bei ner Stichprobengröße von 3 sowieso nicht und mit einer sehr viel höheren Last hätte man zumindest einen guten Anhaltspunkt wie "wenn alle 3 das ein Jahr ohne Verschleißeffekt durchhalten schaffen sie "zockerlast" mit sehr sehr hoher Wahrscheinlichkeit mindestens genauso lange ".
Das sind aber alles sachliche/inhaltliche Überlegungen zum Versuchsaufbau über die man definitiv diskutieren kann/sollte. Das ist aber wie ich finde völlig unabhängig davon ob jetzt Du oder ich oder der8auer oder sonstwer den Versuch macht. Ich bin froh, dass ihn überhaupt wer macht - wenn man mit der Rechenleistung jetzt noch was sinnvollen anfangen könnte wärs noch besser, ich sehe aber jetzt hier nicht die große Verschwendung. Ob die 3 Systeme jetzt laufen oder nicht ist nichtmal ein feuchter Furz in der vielzitierten CO2-Bilanz.
Die CPU wird gut gekühlt und 1,4Volt is ok
Er sollte die Kühlung so einstellen das die CPU um die 90°C hat.
Bisher waren Übertakter ein guter Indikator, um zu sehen, ob es Probleme gibt, das, was der Bauer macht, ist allerdings um Welten besser. Er sollte nur noch die Temperatur an die Grenze bringen.
Mal sehen ob was passiert hinsichtlich Degradation. Totalausfälle erwarte ich nicht aber vielleicht ein paar stabile MHz weniger. Man könnte aber wirklich was sinnvolleres machen als Cinebench (?), dann doch eher Falten.