Ryzen 5000: "Veermer" bleibt Codename für Zen-3-CPUs für Sockel AM4
Während der Vorstellung des Ryzen 5950X, 5900X, 5800X und 5600X spielte der Codename für die Zen-3-Desktop-CPUs keine Rolle. Das heißt aber nicht, dass man sich noch gegen den Namen "Vermeer" für den "Matisse"-Nachfolger entschieden hätte. Mainboard-Hersteller nutzen ihn nun in den Kompatibilitätslisten.
Kein Name hielt sich in der Gerüchteküche so hartnäckig wie "Vermeer". Hinter dem Codenamen verstand man Desktop-CPUs mit Zen-3-Architekur für den Mainstream-Sockel. Dem ist auch immer noch so. Die Bezeichnung fiel zwar nicht während der offiziellen Präsentation und Vorstellung des Ryzen 5950X, 5900X, 5800X und 5600X, taucht nun allerdings wieder in den Kompatibilitätslisten der Mainboard-Hersteller auf. AGESA-Leaks hatten "Vermeer" zuletzt auch als "VMR" abgekürzt.
Gigabyte etwa grenzt in seiner Aufstellung "Vermeer" zu den aktuellen "Matisse"-Prozessoren wie dem Ryzen 5 3600 oder auch Ryzen 9 3900X ab. Bei den Zen-2-Prozessoren verweist man zur weiteren Klarstellung zusätzlich aufs Stepping. Beim Ryzen 9 5950X und 5900X, dem Ryzen 7 5800X sowie dem Ryzen 5600X spart die Liste diesen Punkt allerdings aus.
BIOS-Udates für Ryzen 5000 verfügar
Über die Verfügbarkeit der BIOS-Updates hatten wir bereits Anfang der Woche berichtet. Asus, Asrock, Biostar, Gigabyte und MSI hatten sich demnach bereits in Stellung gebracht. Offiziell unterstützt werden die neuen Prozessoren von Mainboards mit A520-, B550- und X570-I/O-Hubs. Bis Januar 2021 soll AMD zudem den versprochenen Support für einige Mainboards der 400er-Serie als Beta ausrollen. MSI war seinerzeit vorgeprescht, allerdings ist nach wie vor unklar, welche Modelle nun konkret für Ryzen 5000 fit gemacht werden sollen.
Mehr zum Thema: Ryzen 5000: BIOS-Updates für 500er-Mainboards mit Zen 3-Support zum Download
AMD veröffentlicht die genannten Zen-3-Prozessoren am 5. November 2020. Die Performance soll im Vergleich zu Zen 2 signifikant zulegen. Das ist unter anderem dem neuen Aufbau der Rechenherzen zu verdanken: Anstatt vier Kerne und 16 MiB L3-Cache pro CCX sind es nun acht Kerne und 32 MiB L3 pro CCX. Der absolute L3-Cache bleibt damit zwar gleich, aber jeder Zen-3-Kern kann auf die vollen 32 MiB L3 zugreifen.
Quelle: Videocardz, Gigabyte


(Es sei denn man hat einen ganz anderen Fachbereich. Aber Mainboards und CPUs sind sich ja nahe.)