Für Vega & Ryzen: AMD und Bethesda sind jetzt Partner
AMD und Bethesda Softworks sind offiziell eine Partnerschaft eingegangen, innerhalb derer Bethesda-Spiele für AMD-Hardware optimiert werden sollen. Gemeint ist Bethesda als Publisher, zu dem auch die Arkane Studios (Dishonored, Prey) und id Software (Doom) gehören. Vor allem Vega-GPUs sollen von Optimierungen profitieren und Ryzen-CPUs gut ausgelastet werden.
Viele wirklich spannende Neuigkeiten gab es bei AMDs gestrigem Capsaicin-Event nicht. Eine der wenigen stellte der Chiphersteller dafür umso wichtiger dar: AMD und Bethesda Softworks sind jetzt offiziell eine Partnerschaft eingegangen, nachdem es schon im Vorfeld Kooperationen gab. Es sei angemerkt, dass mit Bethesda Softworks der Publisher und nicht die zugehörige Entwickler Bethesda Game Studios gemeint sind. Die Partnerschaft inkludiert daher alle Studios des Mutterkonzerns Zenimax, bei denen Bethesda als Publisher auftritt, darunter die Arkane Studios (Dishonored, Prey) und id Software (Doom). Bethesda als Entwickler selbst ist am ehesten für die Elder-Scrolls- und Fallout-Reihen bekannt.
Zuletzt äußerte sich die Kooperation mit AMD in dem 2016er-Remake von Doom, dessen Vulkan-Renderpfad einige Anpassungen für GCN-basierte Radeon-GPUs enthielt. Neben einer ausgiebigen Anwendung von Aynchronous Compute, bei dem Grafik- und Compute-Aufgaben parallel ausgeführt werden, hat id Software vergleichsweise aufwändige Shader-Intrinsics programmiert, um AMDs Shader-Compiler zu umgehen, näher an der Hardware zu entwickeln und so mehr Leistung aus den GPUs zu holen. Nach der Veröffentlichung gab es verschiedene Bundles mit Radeon-Grafikkarten und Doom, allerdings nur in den USA. Im Falle des anstehenden Arkane-Titels Prey hatte Bethesda bereits mit einer Optimierung für die Grafikarchitektur Vega geworben. Grundsätzlich sollen alle GCN-Generationen von der Kooperation profitieren, Bethesda-Studios dürften aber verstärkt Vega-spezifische Features ausnutzen. Die beworbene Optimierung für Ryzen-CPUs stellt wohl eher Marketing dar - hauptsächlich geht es bei den CPUs um eine möglichst hohe Auslastung aller Threads.
AMD und Bethesda wollen Ressourcen in den Bereichen Hardware, Software und Game Engineering teilen. Insgesamt deutet die Pressemitteilung an, dass Vulkan eine breitere Verwendung bei Bethesda finden könnte - eventuell wird die id Engine in Zukunft entwicklerübergreifend bei Bethesda eingesetzt. Prey erscheint erst noch auf Basis der Cryengine. Für dieses Jahr ist noch mit Quake Champions zu rechnen, die Bethesda Game Studios arbeiten an mehreren bisher nicht angekündigten Spielen, darunter zwei Spiele, die größer sein sollen als Fallout 4 und Skyrim. Zuletzt wenig gehört hat man von Wolfenstein-Entwickler Machine Games und Evil-Within-Entwickler Tango Gameworks - beide Studios gehören zu Zenimax und könnten ebenfalls bereits an Spielen arbeiten, die für Ryzen und Vega optimiert werden.

Mal schauen was da kommt, ein wirklich Gutes hat die Sache aber wahrscheinlich/hoffentlich:
Wenn Ryzen vernünftig ausgelastet werden soll, dann enstehen durch die Kooperation vielleicht endlich "viele" Spiele, die 8 Kerne (16 Threads) unterstützen/nutzen. AMD hat da im Endeffekt mit den Konsolen schon gute Vorarbeit geleistet, da müssen die Entwickler schon mehr auf Parallelisierungen setzen, hoffentlich setzt sich das nun auch besser/schneller am PC durch. Wobei, da ich mir den R5 1600X holen werde, reicht's mir natürlich, wenn einiges für 6 Kerne (12 Threads) optimiert wird.
Wie gut das Nintendo bei der Switch auf AMD Hardware setzt. ^^
Schade Nintendo, naja Skyrim gibt es ja auf der Switch.
Bethesda hatte immer ein Händchen dafür technisch veraltete Spiele rauszubringen. Und 40gb an HD Texturen die am Ende genau so aussehen wie die alten, das können sie!
Ob Bethesda-Spiele dann mal aufhören, technisch grottig zu sein?
Aber gute Partnscherschafft.. Bethesda spiele sind Konstant immer gut.
Haben geile games die letzten Jahre raus gebracht.