Radeon RX Vega: AMD vergleicht sich mit einer Geforce GTX 1080 [Update]

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Radeon RX Vega: Logo
Quelle: AMD

AMD hat seine "Mini-Community-Tour" zur Radeon RX Vega in Budapest gestartet. Besucher dürfen für wenige Minuten an zwei Systemen mit Radeon RX Vega und Geforce GTX 1080 probespielen, ohne dass es Spezifikationen, Fps oder irgendwelche anderen Informationen gibt. Klar ist nicht einmal, ob in den PCs echte RX-Grafikkarten stecken.

Update vom 19.07.17:

Auf vielen sozialen Plattformen (Reddit, Twitter, Youtube) berichten Teilnehmer des Events, dass sich Battlefield 1 auf dem linken System "deutlich" flüssiger angefühlt habe als auf dem rechten. Eigentlich hat AMD die Monitore abgedeckt, um eine Unterscheidung der Systeme zu verhindern. Ein findiger Nutzer hat jedoch gemerkt, dass lediglich das Freesync-Modell Asus Designo Curve MX34VQ den weißen Schriftzug rechts am Rahmen hat und das linke System (mit gefühlt höheren Fps) dementsprechend mit einer Vega-Grafikkarte ausgestattet sein müsste.


Originalartikel vom 18.07.17:

Die vergangene Woche von AMD angekündigte "Mini-Community-Tour" hat heute mit dem ersten von zwei Stopps im ungarischen Budapest begonnen. Sie dient hauptsächlich dem Marketing für die Spieler-Grafikkarten Radeon RX Vega und dem Austausch mit und unter den Teilnehmern. Die Informationen zu den eigentlichen Grafikkarten sind spartanisch.

Die Anwesenden werden in Gruppen an zwei verschiedene Testsysteme geführt, an denen man jeweils rund zwei Minuten spielen darf. In einem steckt eine Vega-10-basierte Grafikkarte, an der ein Freesync-Monitor angeschlossen ist, das andere System nutzt eine Geforce GTX 1080 mit einem G-Sync-Display. Die Idee ist, dass Teilnehmer nicht gesagt bekommen, welches System welche Hardware nutzt, und keinen spürbaren Unterschied feststellen können - echte Performance-Metriken gibt es ohne Fps-Anzeige aber nicht. Wie schon im Falle des Demo-Raums auf dem AMD Summit im Dezember 2016 sind die Systeme blickdicht abgeklebt. Deshalb ist noch nicht einmal klar, ob eine "echte" Radeon RX Vega mit aktuellen Treibern oder eine Radeon Vega Frontier Edition im PC steckt. Dass sich AMD jedoch mit einer Geforce GTX 1080 und nicht einer GTX 1080 Ti vergleicht, dürfte nicht gerade glücklich stimmen.

Neu ist lediglich ein überarbeitetes Vega-Logo im 3D-Stil. Zudem deuten AMDs neues Titelbild auf den sozialen Medien an, dass der Radeon-Würfel auf den RX-Vega-Referenzmodellen - wenig verwunderlich - rot sein wird. Die Grafikkarte selbst dürfte schwarz oder silber werden. Umfassende Details zu RX Vega soll es zur SIGGRAPH 2017 am 31. Juli geben.

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    • Kommentare (481)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von mad-onion Software-Overclocker(in)
        Zitat von CD LABS: Radon Project
        1. AMD kann wegen der Single-DIE-Politik die Prozessoren ziemlich günstig herstellen. Außerdem sorgen hohe Absätze für eine Stärkung von GloFo und ein längerfristiges Einhalten der Wafer-Verträge und damit wegfallenden Strafzahlungen.
        2. Schon jetzt kaufen diverse User den 1600X, 1700X und den 1800X, die Spende an AMD-Prozessoren, die nämlich für den Aufpreis gegenüber 1600 und 1700 keine relevanten Vorteile, sondern sogar den Verzicht auf den Boxed-Kühler, mitbringen. Ja, richtig: Die unteren Modelle sind nicht künstlich beschnitten, trotzdem greifen viele Kunden zu den oberen Modellen. Um die muss sich AMD eh keine Sorgen machen.
        3. AMDs Ziel sollte sein, möglichst viele Vierkern-Kunden zu den Sechskernern, möglichst viele Sechskern-Kunden zu den Achtkernern, möglichst viele Zwölfkernkunden zu den Sechszehnkernern und möglichst viele Sechszehnkern-Kunden zu einem Prestige-Modell zu bewegen. Das bekommt man am besten mit einer moderaten Preissenkung zur nächsten Generation hin: Sechskerner für etwas mehr Geld als man früher für den Vierkerner gezahlt hätte. Achtkerner für etwas mehr als...
        (halt so circa ein Sechstel Preissenkung, und die auf den Präsentationsfolien so ausschlachten, dass diese die gesamte Presse dominiert)
        4. Intel KÖNNTE es sich leisten, die Prozessoren eine Zeit lang mit Verlust zu verkaufen. Aber den Aktionären das zu verklickern, das werden sie nicht hinbekommen.
        5. AMD braucht eine deutliche Stärkung bei den Prozessor-Marktanteilen, um gut in andere Segmente (Mobile, Server, OEM-PC, ...) durchsickern zu können. Nur so entsteht wieder bei der Masse auf Dauer ein Gefühl von AMD is back, was man hier im Forum natürlich schon jetzt voll spürt, aber aller Voraussicht nach nicht beim 08/15-Kunden.
        Ja hübscher Beitrag, eigentlich auch sehr anschaulich, aber hast du dir bitte mal die Überschrift dieses Threads angesehen? Ging es hier nicht um Vega? Also bitte... BTT..

        Gesendet von meinem SM-G930F mit Tapatalk
      • Von mad-onion Software-Overclocker(in)
        Zitat von CD LABS: Radon Project
        1. AMD kann wegen der Single-DIE-Politik die Prozessoren ziemlich günstig herstellen. Außerdem sorgen hohe Absätze für eine Stärkung von GloFo und ein längerfristiges Einhalten der Wafer-Verträge und damit wegfallenden Strafzahlungen.
        2. Schon jetzt kaufen diverse User den 1600X, 1700X und den 1800X, die Spende an AMD-Prozessoren, die nämlich für den Aufpreis gegenüber 1600 und 1700 keine relevanten Vorteile, sondern sogar den Verzicht auf den Boxed-Kühler, mitbringen. Ja, richtig: Die unteren Modelle sind nicht künstlich beschnitten, trotzdem greifen viele Kunden zu den oberen Modellen. Um die muss sich AMD eh keine Sorgen machen.
        3. AMDs Ziel sollte sein, möglichst viele Vierkern-Kunden zu den Sechskernern, möglichst viele Sechskern-Kunden zu den Achtkernern, möglichst viele Zwölfkernkunden zu den Sechszehnkernern und möglichst viele Sechszehnkern-Kunden zu einem Prestige-Modell zu bewegen. Das bekommt man am besten mit einer moderaten Preissenkung zur nächsten Generation hin: Sechskerner für etwas mehr Geld als man früher für den Vierkerner gezahlt hätte. Achtkerner für etwas mehr als...
        (halt so circa ein Sechstel Preissenkung, und die auf den Präsentationsfolien so ausschlachten, dass diese die gesamte Presse dominiert)
        4. Intel KÖNNTE es sich leisten, die Prozessoren eine Zeit lang mit Verlust zu verkaufen. Aber den Aktionären das zu verklickern, das werden sie nicht hinbekommen.
        5. AMD braucht eine deutliche Stärkung bei den Prozessor-Marktanteilen, um gut in andere Segmente (Mobile, Server, OEM-PC, ...) durchsickern zu können. Nur so entsteht wieder bei der Masse auf Dauer ein Gefühl von AMD is back, was man hier im Forum natürlich schon jetzt voll spürt, aber aller Voraussicht nach nicht beim 08/15-Kunden.
        Ja hübscher Beitrag, eigentlich auch sehr anschaulich, aber hast du dir bitte mal die Überschrift dieses Threads angesehen? Ging es hier nicht um Vega? Also bitte... BTT..

        Gesendet von meinem SM-G930F mit Tapatalk
      • Von CD LABS: Radon Project Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Kizna
        Weil AMD auf lange sicht bei einem preiskrieg den kürzeren Ziehen würde.

        AMD braucht erstmal gelder für Forschung. Und Intel Kann es sich durchaus leisten ihre CPUs ne weile mit Verlusten zu Verkaufen.

        Die Preisschraube müsste AMD eh nur nutzen, wenn Intel jetzt deutlich günstiger wird. Aber jetzt einfach mal so wäre ein großer fehler.
        1. AMD kann wegen der Single-DIE-Politik die Prozessoren ziemlich günstig herstellen. Außerdem sorgen hohe Absätze für eine Stärkung von GloFo und ein längerfristiges Einhalten der Wafer-Verträge und damit wegfallenden Strafzahlungen.
        2. Schon jetzt kaufen diverse User den 1600X, 1700X und den 1800X, die Spende an AMD-Prozessoren, die nämlich für den Aufpreis gegenüber 1600 und 1700 keine relevanten Vorteile, sondern sogar den Verzicht auf den Boxed-Kühler, mitbringen. Ja, richtig: Die unteren Modelle sind nicht künstlich beschnitten, trotzdem greifen viele Kunden zu den oberen Modellen. Um die muss sich AMD eh keine Sorgen machen.
        3. AMDs Ziel sollte sein, möglichst viele Vierkern-Kunden zu den Sechskernern, möglichst viele Sechskern-Kunden zu den Achtkernern, möglichst viele Zwölfkernkunden zu den Sechszehnkernern und möglichst viele Sechszehnkern-Kunden zu einem Prestige-Modell zu bewegen. Das bekommt man am besten mit einer moderaten Preissenkung zur nächsten Generation hin: Sechskerner für etwas mehr Geld als man früher für den Vierkerner gezahlt hätte. Achtkerner für etwas mehr als...
        (halt so circa ein Sechstel Preissenkung, und die auf den Präsentationsfolien so ausschlachten, dass diese die gesamte Presse dominiert)
        4. Intel KÖNNTE es sich leisten, die Prozessoren eine Zeit lang mit Verlust zu verkaufen. Aber den Aktionären das zu verklickern, das werden sie nicht hinbekommen.
        5. AMD braucht eine deutliche Stärkung bei den Prozessor-Marktanteilen, um gut in andere Segmente (Mobile, Server, OEM-PC, ...) durchsickern zu können. Nur so entsteht wieder bei der Masse auf Dauer ein Gefühl von AMD is back, was man hier im Forum natürlich schon jetzt voll spürt, aber aller Voraussicht nach nicht beim 08/15-Kunden.
      • Von Kizna PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von CD LABS: Radon Project
        Wieso sollten sie so blöd sein und bei Zen+ nicht nebenbei die Preisschraube gegenüber Intel noch stärker anziehen? Dann ist es auch für den Otto-Normalverbraucher ein bedeutender Unterschied.
        Weil AMD auf lange sicht bei einem preiskrieg den kürzeren Ziehen würde.

        AMD braucht erstmal gelder für Forschung. Und Intel Kann es sich durchaus leisten ihre CPUs ne weile mit Verlusten zu Verkaufen.

        Die Preisschraube müsste AMD eh nur nutzen, wenn Intel jetzt deutlich günstiger wird. Aber jetzt einfach mal so wäre ein großer fehler.
      • Von CD LABS: Radon Project Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Kizna
        Zen+ wird, zumindest für uns, einen großen Schritt machen. Aber für den otto normal verbraucher wird es nach nichts aussehen,

        Kleine anpassungen an der Architektur sinds eben auch schon eine heiden Arbeit. Aber das verstehen viele nicht.

        @Rollora Ja durchaus können die das eigentlich nicht deutlich Teurer Verkaufen. Der eher logische Schritt wäre dan das eine Vega RX mit 16 GB HBM2 einfach nicht erscheint solange der Speicher noch so teuer ist.
        Wieso sollten sie so blöd sein und bei Zen+ nicht nebenbei die Preisschraube gegenüber Intel noch stärker anziehen? Dann ist es auch für den Otto-Normalverbraucher ein bedeutender Unterschied.
        Zitat von Rollora
        Ja, das sind so Leute die in Fantasiewelten leben, die glauben, dass wenn man heute Geld bekommt man auch schon heute ein besseres Produkt draus macht und keine Ahnung davon haben, wieviel vom "verdienten" Geld eigentlich wieder wegfällt, wie wenig davon gleich in die Forschung kommt und wie lange es dauert vom "Geld ankommen" (dazu müsste man wohl auch umstrukturieren bis dieses ordentlich genutzt werden kann) bis zum fertig entwickelten Chip (Chipentwicklung dauert ja gerne mal 5+ Jahre, selbst wenn es nur eine Weiterentwicklung einer bestehenden Architektur ist, siehe Vega).
        Locuza hat dies ja auch mal erwähnt, dass es wahrscheinlich wäre, dass GCN wesentlich "besser" geworden wäre, wenn man 2006 nicht von AMD übernommen worden wäre (und somit überall Geld gefehlt hat).
        Man kann allerdings mit einem höheren Budget einigen Fallstricken direkt ausweichen und zum Beispiel Produkte direkt von Anfang an sinnig bepreisen bzw. in sinnigen Duells aufstellen. (siehe Fiji, hätte AMD die Nano zuerst released und direkt gegen die 980 gestellt, dann wären sie von der Presse dafür zurecht mit Jubel überhäuft worden) Man kann sich Schwachsinn wie Centurion schenken, man kann ein paar Prestigeprojekte (für den Mobile-Markt wichtig!) nicht nur präsentieren, sondern auch realisieren und so weiter...

        BTW: Größter Fehler von Ruiz für AMD: Das Abschlagen des Angebots von Huang, AMD und Nvidia unter der Führung von Huang zu fusionieren. Dann sähe heute natürlich alles anders aus, wahrscheinlich hätte die resultierende Dominanz von AMD-Nvidia dafür gesorgt, dass irgendwann die Aufsichtsbehörden einer Gegenfusion von Intel-ATI zugestimmt hätten, damit Intel konkurrenzfähig hätte bleiben können...
        ...immerhin hat Nvidia damals jahrelang im stillen Kämmerlein gearbeitet und nur Refreshes präsentiert, weil sie es sich eben leisten konnten...
        ...selbst wenn die RX Vega völlig positiv überraschen sollte und RavenRidge die Über-APU wird, die Intels Angeboten im Mobile-Sektor vollkommen übertrumpft, wird es Ewigkeiten dauern, bis AMD auf wirklich überzeugende Marktanteile kommen wird.
      • Von Locuza Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Rollora
        Dass man Features nicht ohne weitere Transistoren hinzufügen kann ist natürlich klar.
        Die Frage ist, ob man nicht eh schon zu viel Ballast mitschleppt. Wie bereits festgestellt braucht man bei AMD bei ähnlichen Features wie Nvidia ja mehr Transistoren/Verbrauch/Chipfläche um auf ähnliche Leistung zu kommen, da muss man ja irgendwo auch mal "entschlacken" können und nicht einfach immer nur "dranbauen"... zumindest in der Theorie. Aber dazu braucht es natürlich ein dementsprechendes Budget und humane Resourcen.

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        Das ist in der Tat schockierend, ich nehme an, das meint CPU und GPU Sparte gemeinsam, dass man Jahrelang (GPU only) so über Nvidias Budget lag und so gut wie nichts erreicht hat, wäre bedenklich. Sind dies die offiziellen Zahlen aus den Finanzberichten?
        Also in meinen Augen kam kein unnützer Ballast dazu.
        Bei den neuen Rendering-Features kommt AMD sowieso als letzter an, auch wenn man gegenüber Pascal mehr bietet.
        Ohne wäre es doof.
        Und double-rate FP16 ist relativ günstig umzusetzen, auch für Spiele nützlich, aber vor allem für Machine-Learning.
        FP64 wird nur mit einer Rate von 1/16 unterstützt.

        Ich denke nicht das AMDs GCN insgesamt entschlackt werden muss.
        Eher fehlt es AMD an Ressourcen um wirklich Schritt für Schritt mithalten zu können und die Alternative wären nur andere Kompromisse.
        So oder so hinkt man der Konkurrenz hinterher.

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        Die R&D-Ausgaben gelten für das gesamte Unternehmen und die Daten sollten aus den Finanzberichten kommen.
        Die letzten Jahre ging es nur bergab und ein großer Anteil davon wurde in Zen investiert, was aus meiner Sicht auch die bessere Entscheidung war.
        CPUs werfen in der Regeln eine höhere Marge ab und AMD hatte schon seit 5 Jahren praktisch nichts verwertbares, mit GCN kann immerhin etwas anfangen, soweit hinten wie bei den CPUs ist man (noch?) nicht.

        Zitat von Rollora

        Locuza hat dies ja auch mal erwähnt, dass es wahrscheinlich wäre, dass GCN wesentlich "besser" geworden wäre, wenn man 2006 nicht von AMD übernommen worden wäre (und somit überall Geld gefehlt hat).
        Das habe ich so nicht direkt erwähnt.

        Ich habe mal erwähnt, dass ich denke das AMD und ATI ihre Probleme einzeln besser auf die Reihe bekommen hätten, als mit der Fusion und dem Schuldenberg zurecht zu kommen.
        Wobei GCN wie ein gutes Projekt aussieht, die Mikroarchitektur was abseits vom schwachen Geometry-Frontend definitiv besser, als was Nvidia bis Maxwell angeboten hat.
        Rein von der Hardware hätte ich sogar Zweifel, dass ATI alleine eine fundamental bessere Mikroarchitektur hinbekommen hätte, eher eine die ähnlich gewesen wäre, mit etwas mehr Feintuning und möglicherweise viel besserem Software-Support.
      Direkt zum Diskussionsende
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