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  • AMD: Vega-GPU hat 8 GiByte HBM2 und liegt unoptimiert auf GTX-1080-Niveau [Update]
    Quelle: PC Games Hardware

    AMD: Vega-GPU hat 8 GiByte HBM2 und liegt unoptimiert auf GTX-1080-Niveau [Update]

    AMD hat der Fachpresse im Dezember innerhalb seines Tech Summit einen ersten Ausblick auf die Grafikarchitektur Vega gegeben. In einem Demo-Raum zeigte man zwei Systeme mit Vega-Grafikkarten, die bereits lauffähig waren. Auf einem davon lief Doom mit einer Consumer-Vega-GPU. Die erweiterten Statistiken in Doom zeigten 8 GiByte HBM2-Speicher.

    Anmerkung: Wir haben den Artikel auf den aktuellen Stand gebracht. Das betrifft vor allem die aktuelle Liefersituation von HBM2 (2. + 3. Absatz), die alles andere als rosig aussieht.


    Während AMD im Serverbereich die Radeon Instinct MI25 mit Vega-GPU (wahrscheinlich Vega 10) und 16 GiByte High-Bandwidth Memory der zweiten Generation (HBM2) anbietet, ist die Wahrscheinlichkeit mehr als hoch, dass der Desktop-Markt mindestens eine Version mit 8 GiByte HBM2 erhalten wird. Eine solche Konfiguration steckte nämlich bereits in einem Demo-Rechner, auf dem Doom lief. In dessen Grafikmenü lässt sich die Anzeige erweiterter Statistiken aktivieren, die im Spiel neben den Fps beispielsweise die Frametimes anzeigen - aber auch den maximal zur Verfügung stehenden Grafikspeicher, der mit 8.192 MiByte ausgegeben wurde. Zudem bestätigt die Anzeige, dass die ID 687F:C1, die schon auf der indischen Importdatenbank zauba.com und jüngst in Benchmark-Datenbanken gesichtet wurde, zu der Vega-Grafikkarte gehört. Die Credits sollen an dieser Stelle an die Kollegen von Golem gehen, die die Einstellungsmöglichkeit kannten.
    Ein Vega 10 hat 8 GiByte HBM2 und liegt unoptimiert auf GTX-1080-Niveau (1) Ein Vega 10 hat 8 GiByte HBM2 und liegt unoptimiert auf GTX-1080-Niveau (1) Quelle: PC Games Hardware Mittlerweile ist klar, dass Vega 10 zwei HBM2-Stacks an einem 2.048 Bit breiten Speicher-Interface nutzt. Eine Teildeaktivierung von 4.096 oder 3.072 auf 2.048 Bit ist nicht gänzlich auszuschließen, halten wir aber für unwahrscheinlich, da AMD ein solches spätestens im Server-Pendant ausnutzen würde, um einen möglichst großen Speicher-Pool anzubieten. Bei 8 GiByte kommen zwei 4-Hi-Stacks (vier Speicherschichten) mit je 4 GiByte zum Einsatz. Eine mögliche Erklärung, warum AMD den Consumer-Vega bisher nur mit 8 GiByte gezeigt hat, könnte bei der Verfügbarkeit von 8 GiByte großen HBM2-Stacks (acht Speicherlagen, 8-Hi) liegen - solche scheinen momentan nämlich praktisch nicht erhältlich zu sein.

    Im Falle von SK Hynix sieht es sogar bei den kleinen 4-Hi-Modulen mit 4 GiByte schlecht aus. Wurde im Juli noch eine Verfügbarkeit ab dem dritten Quartal in Aussicht gestellt, hieß es zum Jahresende 2016 hin lediglich "Availability to be determined", zu Deutsch "Verfügbarkeit noch offen". Im aktuellen Q1/2017-Katalog stellt SK Hynix eine Verfügbarkeit im Laufe des aktuellen Quartals in Aussicht - geführt wird allerdings nur noch eine Variante mit 1,6 Gbps (800 MHz), die statt 256 GB/s pro Stack nur noch knapp 205 GB/s erreicht. Samsung hat seinen Product Selection Guide zuletzt für das erste Halbjahr 2016 aktualisiert und sich auch sonst zuletzt im Januar 2016 über die anlaufende HBM2-Produktion mit 4-Hi-4-GiB-Stacks geäußert. Die Produktkataloge listen noch keinen HBM(2).

    Doom lief auf dem Vega-10-System derweil in Ultra HD (3.840 x 2.160 Pixel) und Ultra-Grafikeinstellungen (im Menü nachgeprüft, exklusive Nightmare-Schatten). Je nach Szene wurden meistens 60 bis 80 Fps gerendert, selten wurden 50er-Werte erreicht. Das Bild oben ist kurz vor unserer Benchmark-Szene entstanden, wo der Creep von der Decke springt und die Kamera hereinzoomt. Eine auf gut 1.900 MHz übertaktete Geforce GTX 1080 ist dort etwa 10 Prozent langsamer (s. Bildergalerie). Zu beachten gilt jedoch, dass erstens kein Vega-optimierter Treiber genutzt wurde, sondern einfach ein Fiji-Treiber mit ein wenig zusätzlicher Debugging-Arbeit. Zweitens sollte jegliche Sicht auf die Grafikkarte verwehrt bleiben, sodass vorne, hinten, seitlich und oben alle Lüfterplätze abgeklebt wurden. Frischluft kann, wenn überhaupt, nur über die Unterseite ins Gehäuse gelangt sein. Die Grafikkarte war dadurch merklich laut und schaufelte ordentlich heiße Abluft nach hinten heraus. Eine Drosselung des GPU-Taktes kann daher nicht ausgeschlossen werden. Rückschlüsse auf die Qualität der eingesetzten Kühllösung lassen sich am Ende nicht ziehen. Auf der anderen Seite stellt Doom mit Vulkan ein Best-Case-Szenario für AMDs GCN-Architektur dar. RTG-Chef Raja Koduri zeigt sich jedenfalls zuversichtlich, dass AMD die hohe Performance auch unter OpenGL erreichen würde.

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AMD Radeon
AMD: Vega-GPU hat 8 GiByte HBM2 und liegt unoptimiert auf GTX-1080-Niveau [Update]
AMD hat der Fachpresse im Dezember innerhalb seines Tech Summit einen ersten Ausblick auf die Grafikarchitektur Vega gegeben. In einem Demo-Raum zeigte man zwei Systeme mit Vega-Grafikkarten, die bereits lauffähig waren. Auf einem davon lief Doom mit einer Consumer-Vega-GPU. Die erweiterten Statistiken in Doom zeigten 8 GiByte HBM2-Speicher.
http://www.pcgameshardware.de/AMD-Radeon-Grafikkarte-255597/Specials/Vega-10-HBM2-GTX-1080-1215734/
09.01.2017
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