Unreal Engine 5.3: Video zeigt beeindruckende Unterschiede zwischen Lumen und Pathtracing
Ein neues Video zeigt die unterschiedlichen Beleuchtungstechniken der Unreal Engine 5.3 am Beispiel von Desordre. Pathtracing kann sich optisch dabei deutlich vom Rest abheben, die Technik kostet aber ordentlich Leistung.
Das im Juni erschienene Puzzlespiel Desordre sorgte insbesondere mit seiner hervorragenden Optik für Aufmerksamkeit. Der Titel bemüht sich, die grafischen Fähigkeiten der Unreal Engine 5 möglichst auszureizen und sie mit hübscher Beleuchtung und vielen spiegelnden Oberflächen in Szene zu setzen. Ein jüngst vom Youtube-Kanal MxBenchmarkPC veröffentlichtes Video zeigt dabei nun die beeindruckenden Unterschiede der verschiedenen Beleuchtungstechniken.
Lumen vs Pathtracing
Verglichen wird die Lumen-Beleuchtung in der aktuellen Unreal Engine 5.3, die wahlweise in Software berechnet werden oder direkt auf Raytracing-Hardware laufen kann. Alternativ wird im Video zudem das neue Pathtracing gezeigt, das im April in Cyberpunk 2077 debütierte und seit September auch in Desordre genutzt werden kann.
Der Unterschied zwischen Lumen und Pathtracing ist dabei deutlich: Die komplexere Lichtstrahlenberechnung sorgt in Desordre für die korrekte Einfärbung der Szene. Die roten Wände beeinflussen durch Reflexionen die umliegenden Flächen, wie es auch im echten Leben der Fall wäre. Zudem werden deutlich mehr Spiegelungen dargestellt, die bei Lumen verschluckt werden. Grafisch ist der Unterschied dabei so groß, dass er sicher auch im aktiven Spielen wahrgenommen werden kann.
Passend dazu: 1-Entwickler-Spiel Desordre: Glänzend knobeln mit Unreal Engine 5.2, Raytracing und einer Vielzahl Grafik-Features
Im Vergleich zwischen Software Lumen und Hardware Lumen ist das hingegen nicht zwangsläufig der Fall: Mit Raytracing-Hardware sind die Objekte etwas schärfer und kontrastreicher gezeichnet, in Bewegung dürfte das aber kaum auffallen. Kritischer dürfte hier der Performance-Verlust sein, denn auf der genutzten RTX 4080 sorgte Hardware Lumen für etwas weniger FPS. Schlimmer ist es aber bei Pathtracing: Gegenüber Software Lumen wird die Bildrate dort grob gedrittelt. Auch wenn die Beleuchtungstechnik beeindruckend ist, dürfte es deshalb noch einige Zeit dauern, bis sie tatsächlich massentauglich wird.
Quelle: via Wccftech

Übrigens sieht man daran auch, wie unaussagekräftig dahingehend die Auslastungsanzeige ist.
Aber man sieht auch deutlich - die Frame-Rate bricht auf ein Drittel (!!!!!!!!!!) ein. Selbst mit einer RTX4080 (wie hier im Video) wäre sowas mit 20 bis 25 fps nicht mehr spielbar. Wobei ich denke, bei Spielen, wo mehr passiert als nur in dieser Demos würde die Framerate nicht mal 20 fps sein - wahrscheinlich die Hälfte mit einer RTX4080
Bei allem drum herum ists logisch aber die Lichtquelle selbst sollte die Farbe nicht ändern.