Wertgarantie-Studie: PCs und Laptops sind am häufigsten defekt
Eine Studie, die vom Versicherungsunternehmen Wertgarantie in Auftrag gegeben wurde, hat herausgefunden, dass PCs und Laptops die Haushaltsgeräte sind, die am häufigsten einen Defekt erleiden. Über die Hälfte der defekten Geräte werde entsorgt, was erheblich zur Menge an Elektroschrott in Deutschland beitrage.
PC und Laptops sind aus deutschen Haushalten nicht mehr wegzudenken. Jetzt hat eine Studie ergeben, dass PCs und Laptops zu der Gruppe von Haushaltsgeräten gehören, die am häufigsten einen Defekt erleiden. Die Studie trägt den Namen "Reparieren und Wegwerfen" und wurde vom Unternehmen Wertgarantie, das auf die Versicherung von Konsum- und Haushaltsgeräten spezialisiert ist, in Auftrag gegeben.
Sie ermittelte, dass Laptops zu 85 % und stationäre PCs zu 56 % in deutschen Haushalten vertreten sind. In 2020 sollen sieben Prozent der Laptops und knapp sechs Prozent der stationären PCs einen Defekt erlitten haben, der die Geräte funktionsunfähig gemacht habe. 38 Prozent der Deutschen sollen ihren defekten Laptop reparieren lassen, im Fall von PCs seien es 45 %. Entschieden sich die Befragten gegen eine Reparatur, wurden sowohl Laptops (74 %) als auch PCs (77 %) oftmals entsorgt.
Dieser Umstand trage erheblich zur jährlich in Deutschland produzierten Elektroschrottmenge bei. Im Allgemeinen verursachen laut Studie deutsche Haushalte jährlich 436.548 Tonnen Elektroschrott, indem sie ihre Geräte entsorgten, statt sie reparieren zu lassen.
Laptops und PCs werden selten versichert
Für Laptops schließen sechs Prozent der Deutschen bzw. acht Prozent für PCs eine Versicherung ab, die im Schadensfall für die Reparatur aufkommt. Damit liegen laut Studie beide Produkte über dem Durchschnitt aller untersuchten Elektrogeräte (zwei Prozent), was aber einen geringen Prozentsatz mit Hinblick auf Spezialversicherungen darstelle.
Wertgarantie betont in diesem Zusammenhang, dass Geräteversicherungen dazu beitragen würden, die Lebensdauer von Geräten zu verlängern und Ressourcen zu schonen. Das Unternehmen konnte nach eigenen Angaben im Jahr 2020 eine Reparaturquote von 75 Prozent aufweisen.
Nachhaltiges Konsumentenverhalten durch Versicherungen
Laut Wertgarantie sei die Botschaft der Studie, dass mehr Elektroschrott verhindert werden könnte, wenn häufiger Reparaturen an Geräten vorgenommen werden. Mit einem Rechenbeispiel zeigt das Unternehmen, dass mehr als 100.000 Tonnen Elektroschrott in Deutschland vermieden werden könnten, wenn die Reparaturhäufigkeit, die im Durchschnitt bei 22 % liegt, um ein Viertel auf 27,5 % erhöht werde.
Die Studie wurde im Dezember 2020 unter 5.400 Haushalten von der Imug Beratungsgesellschaft durchgeführt und betraf 38 Elektrogeräte.
Quelle: Wertgarantie

Mein aktuelles System wird genau so lange laufen, die Altteile wandern in die Familienrechner
und am Ende dann in die Werkstattrechner. In der Regel also 12Jahre+ bevor sie zum
Wertstoffhof wandern oder für Bastelzwecke als Reserve im Regal liegen bleiben.
Ich kaufe mittlerweile nur noch Markenware und kühle den Rechner mit einer Custom WaKü,
übertakten lohnt nicht oder wird nur minimal betrieben, dadurch altert die Elektronik auch
langsamer als üertaktete Hardware und billige Bauteile, die am Limit läuft.
Selbst mein Schenker Laptop hat schon mehr als 8 Jahre auf dem Buckel und läuft dank SSD-
Updates wie geschnitten Brot. Noch nie Probleme damit gehabt. Ist eben keine "Stangenware"
vom Grabbeltisch. Auch hier zählt: Wer billig kauft, kauft zwei Mal.
Viele Laptops MSI, Asus, Acer, Schenker und andere ausser Medion lassen sich gut bis sehr gut reparieren. Vorausgesetzt man bekommt noch Ersatzteile!!
Schöne Grüße aus Österreich.
- lasst uns keine einheitlichen Lader vorschreiben
- lasst uns keine austauschbaren Akkus vorschreiben
- lasst uns keine Reparierbarkeit und Zugang zu Schaltplänen und Komponenten vorschreiben
Lasst uns warten bis der Markt das regelt, ist sicher das Beste. Alles wird gut!
PS: Letztens bei meiner Schubkarre kaputtes Kugellager gehabt. Ist eine Spezialanfertigung mit Sonderkragen, gibt es nicht zu kaufen. Aber natürlich gibt es die ganze "Vorderradeinheit" neu zu ca. 70% des Neupreises der Schubkarre. Ich bin da richtig froh, dass der freie Markt das zu meinem Vorteil auf ressourcenschonende und für den Planeten nachhaltige Weise gelöst hat.
Und was noch ganz wichtig ist (hätte ich fast vergessen):
Auf keinen Fall kann man irgendwas verbieten, weil das ist etwas ganz schlimmes. Diese Verbotskultur, da fühle ich mich gleich angegriffen. Auch Diebstahlverbot, Waffenverbot, Mordverbot etc. gehört dringend überdacht - man sollte viel eher auf Anreizsysteme für Firmen setzen und die Einzelverantwortung beschwören. Sonst wird die Innovation im Keim erstickt!
Mein aktuelles System wird genau so lange laufen, die Altteile wandern in die Familienrechner
und am Ende dann in die Werkstattrechner. In der Regel also 12Jahre+ bevor sie zum
Wertstoffhof wandern oder für Bastelzwecke als Reserve im Regal liegen bleiben.
Ich kaufe mittlerweile nur noch Markenware und kühle den Rechner mit einer Custom WaKü,
übertakten lohnt nicht oder wird nur minimal betrieben, dadurch altert die Elektronik auch
langsamer als üertaktete Hardware und billige Bauteile, die am Limit läuft.
Selbst mein Schenker Laptop hat schon mehr als 8 Jahre auf dem Buckel und läuft dank SSD-
Updates wie geschnitten Brot. Noch nie Probleme damit gehabt. Ist eben keine "Stangenware"
vom Grabbeltisch. Auch hier zählt: Wer billig kauft, kauft zwei Mal.
2) Wenn ein PC nach 6-7 Jahren kaputt gehen sollte, dann macht eine Reparatur einfach keinen Sinn mehr und man sollte die 6-7 Jahre, die man Versicherung gespart hat, in einem neuen PC investieren. Wichtig ist nur, dass man den alten PC nicht einfach in den Müll wirft, sondern recyceln lässt.
-> Die News von PCGH dazu finde ich nicht gut und ist fast schon Werbung. Ich verstehe z.B. auch keine Smartphone-Versicherungen. Einfach Geldverschwendung!
Außerdem ist noch die Frage, was die Versicherung selbst kostet. Gerade bei billigen Geräten, die eher leicht zu ersetzen sind, wird die sich nicht lohnen, da Versicherungen primär dazu genutzt werden sollten, existenzbedrohende Schäden* abzusichern. Bei eher günstigen Artikeln, die leicht bzw. schnell ersetzbar sind, besteht da wenig Notwendigkeit.
* Trauriges Beispiel aus aktuellem Anlass sind ja Elementarschäden- und Gebäudeversicherungen.