AMD Trinity: Mit Flüssigstickstoff angeblich 6,5 GHz erreichbar - erste Modelle lieferbar
AMDs neue APU-Generation Trinity soll bis zu 6,5 GHz unter Flüssigstickstoff erreichen. Das behauptet zumindest AMDs Produktmanager Adam Kozak. Wie ein Blick in den PCGH-Preisvergleich zeigt, sind inzwischen erste Modelle der neuen A-Serie lieferbar.
Adam Kozak, seines Zeichens Produktmanager in Desktop-Angelegeneheiten bei AMD, gab unlängst bekannt, dass die brandneuen Trinity-Prozessoren mit Flüssigstickstoff bis zu 6,5 GHz erreichen. Das klingt nicht unrealistisch, denn schon AMDs Bulldozer zeigte sich außergewöhnlich taktfreudig. Dieser machte bereits vor seinem Release mit Takrekorden von 8,0 GHz und mehr von sich reden. 6,5 GHz sind im Vergleich dazu nicht die Welt, für das von Trinity angesprochene Mainstream-Segment trotzdem nicht zu verachten. Und wer weiß, ob eingefleischte Übertakter nicht noch etwas mehr aus den Prozessoren kitzeln. CPUs für Übertakter sind im unteren bis mittleren Preissegment jedenfalls keine Selbstverständlichkeit. Intels aktuelle Core i3- und Pentium-Prozessoren lassen sich praktisch nicht übertakten. Mit seinen K-Modellen hat AMD indes drei Trinity-Prozessoren mit offenem Multiplikator in den Startlöchern.
Das wären der A10-5800K, dessen vier Rechenherzen mit 3,8 bis 4,2 GHz schlagen, der 3,6 bis 3,9 GHz starke Vierkerner A8-5600K und - als kleinster Prozessor mit offenem Multiplikator - der A6-5400K. Letzterer bietet noch zwei Integer-Kerne mit einer Frequenz von 3,6 bis 3,8 GHz. Laut PCGH-Preisvergleich sind alle drei APUs bereits gelistet und bei einigen wenigen Händlern ab Lager lieferbar. Die Preise bewegen sich derzeit von 75 Euro für das kleinste K-Modell bis hin zu 124 Euro für das Trinity-Flaggschiff. Größere Händler wie Alternate, Caseking und Co führen die für den 2. Oktober erwarteten Prozessoren noch nicht, was für Preisnachlässe im Laufe der nächsten Tage spricht. Wenn Sie mehr über Trinity erfahren wollen, sollten Sie einen Blick in unser Preview werfen.
Quelle: techworld.com
