The Witcher-Serie: Kampfszenen so aufwendig wie noch nie für den Regisseur
Der Regisseur der Netflix-Serie The Witcher hat im Gepsräch mit der Webseite Dual Shockers erklärt, dass die Schlacht in der letzten Folge der ersten Staffel die bislang Komplexeste war, die er jemals gedreht hat.
Seit Ende Dezember läuft die Netflix-Serie The Witcher. Die zweite Staffel ist bereits bestätigt. Der Dreh war jedoch durchaus aufwendig, wie Regisseur Marc Jobst nun dem Magazin Dual Shockers verraten hat. So hatte die Filmcrew vor allem mit starkem Regen zu kämpfen, der die Aufnahmen beeinträchtigte. Die ganze Filmcrew muss im Schlamm stehend drehen. Für Jobst geht es bei der Schlacht in der letzten Folge der ersten Staffel aber darum, auch eine Geschichte zu erzählen.
Kämpfe sollen mehr als Action sein und eine Geschichte erzählen
Die finale Schlacht bei Sodden Hill wurde nicht an einem einzigen Ort, sondern verteilt über Polen und Ungarn. Der nasse Boden soll es unmöglich gemacht haben, alles zu verfilmen, was Jobst sich ersonnen hatte. Ihm sei es aber wichtig, dass jede Schlacht nicht nur Action ist, sondern auch eine Geschichte erzählt. Wie ein Zuschauer anmerkte, sei die verwundete Yennefer in der finalen Schlacht wieder in alte Bewegungsmuster verfallen. Dies sei beabsichtigt, so der Regisseur darauf.
Zu sehen ist diese Erzählweise bei den Kämpfen unter anderem in der ersten Episode. Analog zum Kampf zwischen Geralt und Renfri sollen Gefechte immer eine Geschichte erzählen und die Charaktere in den Vordergrund stellen. Wie Marc Jobst zugegeben hat, hat er sich vor der Arbeit an dieser Netflix-Serie nicht mit The Witcher auseinandergesetzt. Die Geschichte sollte möglichst jeden Zuschauer unterhalten, die sich für das Genre Fantasy begeistern können. Zuvor war Marc Jobst unter anderem bei Punisher und Daredevil als Regisseur involviert.
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Fakten zum Regisseur Marc Jacobs:
- Im Interview mit dem Magazin Dual Shockers gibt der Regisseur von The Witcher preis, dass er sich vor diesem Jobangebot nicht mit den Büchern oder den Videospielen beschäftigt hatte.
- Jede Kampfszene soll für Jobst eine Geschichte erzählen und dabei die beteiligten Charaktere in den Mittelpunkt rücken. Es soll also mehr sein, als nur Action.
- Umwelteinflüsse und die Tatsache, dass die finale Schlacht an mehreren Orten gedreht wurde, machten diesen Kampf zum bislang aufwendigsten Kampf in der Karriere des Regisseurs, so zumindest die Aussage von Jobst selbst.
Quellen: Dual Shockers, PC Games

Schon allein die Schlachtszene in der ersten Episode war total lächelrich. Geritten gegen Fußsoldaten. Schau dir an wie die Kämpfe verlaufen, jeder tut irgendwie irgendwas, keine Dichte, wenig tatsächliches Chaos usw usf.
Schlecht fokussiert und viel verwackle, schlechte Choreografie, unpassender POV bzw Bildausschnitt. Die Kämpfe wirken eben billig.
Und da gibts eben z.B. in GOT bessere Beispiele. DIe Kämpfe in GOT machen teils keinen Sinn vom Aufbau her, aber sie wirken eben auch nicht so billig gemacht und undurchdacht/schlecht geschnitten etc.
Einfach nochmal Episode 1 reinhauen, dann weißt du vielleicht was ich meine - und falls nicht muss man auch nicht drüber streiten, Geschmäcker sind verschieden und ich bin eben anderes gewohnt .
Gerade die Kampfszenen haben mir besonders gut gefallen. Bei Gerald kann man zb den Kampfstiel sehen den er auch im Spiel hat. Was mir sehr gut gefällt.
Ich habe sofort die Bewegungen aus dem Spiel erkannt und war richtig überrascht das er anscheinend richtig trainiert hat um das so hin zu bekommen.
Keiner der Kämpfe war nicht nachvollziehbar.
Jennifer sollte aber weniger mit Schwertern und mehr mit Magie hantieren. Bei ihr sieht man die fehlende Übung! Verbesserungspotential gibt es natürlich aber im großen und ganzen bin ich persönlich sehr positiv überrascht von der Umsetzung!
Magst Du 2-3 Beispiele anführen bei welchen Produktionen Du die Kampfszenen besser findest und was genau??
Also Inhalt (realisti., stylistisch schöne Choreographie, "neue" Kämpfe/Schlachten - man hat ja schon einiges gesehen wenn man >20/30/40 ist), Setting (Drehort, Kostüme, Größe der Schlacht/Einzelkampf), Technik (Schnittweise, Format etc, Helligkeit)...
Ich persönlich mag es, wenn mehr Zeit in das Training der Schauspieler investiert wird und man es sich dann erlauben kann, die Kamera ruhiger draufzuhalten.
Die kurzen Cuts oder eine verwackelte Kamera ist für mich Betrug, wenn damit künstlich Spannung aufgebaut werden soll.
Abseits von lebensechtem Realismus sind die ersten (und einzig wahren) 96 hours kompromisslos gut (Finale auf dem Boot ausgenommen).
Grade bei den Kampfszenen hätte man sich Hilfe von auswärts holen sollen, da hat Witcher noch aufholbedarf. So unterhaltsam die Serie ist, man hat oft das Gefühl bei Schnitt, Fokus, Kameraführung etc sind Amateure am Werk.