CDPR muss klarstellen: "Kein Witcher 4, keine Store-Exklusivität"

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CDPR muss klarstellen: „Kein Witcher 4, keine Store-Exklusivität“
Quelle: CD Projekt Red

Viele Medien berichten, CDPR hätte The Witcher 4 mit Unreal Engine 5 angekündigt, doch das stimmt laut dem polnischen Entwickler nicht. Auch die Vermutung, CDPR wechsle zum Epic Games Store, wird dementiert. Trotzdem dürfte jeder von The Witcher 4 sprechen.

Mit der Ankündigung eines neuen The-Witcher-Spiels hat CDPR gestern sicher den Vogel abgeschossen. Was der polnische Entwickler und Publisher wirklich angekündigt hat, lesen Sie in unserer News zum neuen Witcher-Spiel auf Basis der Unreal Engine 5. Was CDPR NICHT angekündigt hat, und dazu zählt "The Witcher 4", ist mindestens genauso spannend.

CDPR: Wir haben kein The Witcher 4 angekündigt

Es dauerte gestern nur Minuten, bis die Frage aufkam, ob die langjährige strategische Zusammenarbeit zwischen CDPR und Epic bei der Unreal Engine nicht auch eine Kooperation beim Epic Games Store nach sich zieht. Schon gegen 17:44, also nur 14 Minuten nach der Ankündigung, sah sich der offizielle Twitter-Account zu einer Stellungnahme genötigt. Auf die Frage, ob das neue The Witcher dann als 1-Jahr-Exklusivspiel bei Epic angeboten wird, antwortete man, dass es keine Pläne gebe, "das Spiel exklusiv für einen bestimmten Store anzubieten". Das bedeutet nicht, dass man nicht doch eine tiefere Zusammenarbeit mit Epic anstrebt, auch wenn es zum jetzigen Zeitpunkt unwahrscheinlich ist, dass man ausgerechnet den eigenen GoG-Store auslässt.

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Im späteren Verlauf des Abends fasst der Global PR Director Radek Grabowski noch einmal zusammen, was CDPR NICHT angekündigt hat. Wir zeigen hier den übersetzten Wortlaut, sind aber sicher, dass trotzdem jeder weiter über The Witcher 4 spricht, solange es keinen offiziellen Namen gibt:

"Was wir heute NICHT angekündigt haben:
- Ein Spiel namens The Witcher 4
.
- Ein Spiel, das exklusiv in einem Store erhältlich ist.

Das war unsere erste Bestätigung für eine neue Saga in der The Witcher-Franchise. Im Moment sprechen wir noch nicht über Einzelheiten der Geschichte, der Charaktere, der Spielmechanik oder der Handlung".

Auf Twitter stimmen auch die üblichen CDPR-Mitarbeiter in den Reigen der Ankündigung mit ein. Philipp Weber, unter anderem Lead Quest Designer bei Cyberpunk 2077, freut sich auf die neue Reise als Acting Campaign Director des neuen Witcher-Spiels. Es sei auch ein witziges Timing, dass ausgerechnet jetzt sein letztes Easter Egg in The Witcher 3 gefunden wurde. Miles Tost, Senior Level Designer bei CDPR, stellte klar, dass man weiterhin alles tun wurde, um Cyberpunk 2077 zu verbessern. Fabian Döhla, Pressesprecher bei CDPR, stellte klar, dass es bei der Ankündigung primär um die Technik ging - CDPR stelle gerade vermehrt Personal an. Anmerkungen zu einem "zu frühen Hype" könne er verstehen.

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    • Kommentare (48)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Mir war "Wolfire Games" bis eben nicht einmal ein Begriff und die Motivation für Preisunterschiede habe ich dargelegt.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Mir war "Wolfire Games" bis eben nicht einmal ein Begriff und die Motivation für Preisunterschiede habe ich dargelegt.
      • Von Splatterpope Software-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        ???
        Du weißt aber schon, dass die legalen Reseller wie GMG oder Gamesplanet auch 30% nehmen, oder? Außerdem, was will ein Publisher damit bezwecken, das Spiel andernorts billiger anzubieten? Und komm jetzt bitte nicht mit "den Preisvorteil weitergeben". Das ist ganz großer Käse. Wir leben im Kapitalismus, da gehts ums Maximieren von Einnahmen. Ich vermute mal, dass du aus de Wolfire Games Klage vs. Valve "rezitierst". Wenn du dich mal ein wenig mehr damit beschäftigt hättest, dann wäre dir klar, dass es nur darum geht, dass Wolfire Games die Services, die ihnen Steam bietet, nutzen wollen, ohne dafür zu bezahlen (zumal Valve von den generierten Keys keinen Pfennig sieht, im Gegensatz zu diesem einen anderen Store, der uns alle retten will).
        Niemand verbietet es, dass die Spiele woanders billiger angeboten werden, nur dann müssen die jeweiligen Entwickler/Publisher selbst für die Distribution sorgen, und das ist nicht ganz so billig/einfach wie manche gerne darstellen.
        Guter Rat: nimm den Wolfire Games Prozess nicht so ernst, der ist aus gutem Grund in erster Instanz gescheitert. Und was bisher so an zum 2. Versuch Wolfires angeht, geht schon langsam Richtung lächerlich.
        Aber ich weiß, es geht gegen Steam und Steam ist böse...
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Die genaue Formulierung ist irgendwas Richtung "man muss alle woanders stattfindenen Angebotsaktionen auch auf Steam übertragen". Aber das bedeutet ja letztlich das gleiche – Valve will keine höheren Preise auf der eigenen Plattform, obwohl sie höhere Gebühren kassieren.

        Was ich nicht weiß: Ob Spiele-Entwickler abgewandelte Editionen als eigenes Produkt anbieten könnten. Also der alte "woanders günstiger? Geld zurück!"-Trick von Media Markt & Co: "Ach sie haben die Bosch 23x52-5fg/mk5 woanders zum halben Preis gesehen und wollen jetzt, dass wir ihnen die Differenz erstatteten? Das tut uns aber leid, bei uns haben sie die Bosch 23x52-5fg/mkV gekauft (die es woanders gar nicht gibt harhar), da sind Preise einer 23x52-5fg/mk5 natürlich nicht übertragbar". Dann bekommt die "Green Edition" mit einem grünen Käppi als Startausstattung eben 70 Euro auf Steam, wärhend die "Blue Edition" mit blauem Hut 50 Euro auf GoG kostet. Kann aber sein, dass Valve sich gegen so etwas abgesichert hat – sind ja sonst auch nicht ganz doof. (Außer wenn es um die Entwicklung angekündigter Fortsetzungen geht.)
      • Von Rizzard Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Valve verbiet es, Spiele woanders billiger zu verkaufen als über Steam. Das heißt ein Entwickler muss auf seine Gewinnspanne verzichten, wenn er überhaupt aus Steam present sein will, denn er darf die höheren Gebühren von Valve nicht "fair" einpreisen.
        In dem Fall bleibt der Gewinn pro verkaufter Einheit bei GoG tatsächlich immer höher, wenn man bei Steam den Vk-Preis nicht vorgeben darf.
        Wusste ich ehrlich gesagt nicht.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von AzRa-eL
        Am schlausten, und eigentlich auch am fairsten, wäre es, wenn CDPR einfach auf allen möglichen Plattformen veröffentlichen. Die Spieler können dann frei entscheiden bzw auf ihrem Lieblingslauncher spielen und CDPR verdient an allen Verkäufen etwas.
        Valve verbiet es, Spiele woanders billiger zu verkaufen als über Steam. Das heißt ein Entwickler muss auf seine Gewinnspanne verzichten, wenn er überhaupt aus Steam present sein will, denn er darf die höheren Gebühren von Valve nicht "fair" einpreisen.
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