The Witcher 4: CDPR greift nur noch selten auf die Expertise des Autors der Romane zurück
Andrzej Sapkowski bezeichnet seine aktuelle Vereinbarung mit CD Projekt Red als "ausgezeichnet", wird jedoch kaum noch in die Entwicklung von The Witcher 4 einbezogen.
Der polnische Schriftsteller Andrzej Sapkowski, Schöpfer der bekannten The Witcher-Romanreihe, hat sich erneut zur Zusammenarbeit mit CD Projekt Red geäußert. Wie er erklärte, sei das Verhältnis zwischen ihm und den Entwicklern des kommenden The Witcher 4 derzeit "ausgezeichnet". Gleichzeitig betonte der Autor jedoch, dass er in die kreative Entwicklung des neuen Rollenspiels kaum eingebunden ist.
Nur noch selten um Rat gefragt
Während einer Lesung zu seinem neuen Buch "Kreuzweg der Raben" berichtete Sapkowski, dass er keine aktive Rolle bei der Entstehung von The Witcher 4 spiele. Nach eigenen Angaben werde er von CD Projekt Red nur noch selten um Rat gefragt. In den frühen Jahren der Reihe hätten die Entwickler gelegentlich seine Expertise in Anspruch genommen, heute komme das kaum noch vor. Der Autor kommentierte dies mit einem Schmunzeln und sagte: "Hoffen wir, dass es so bleibt."
Mittlerweile hervorragend am Profit beteiligt
Trotz der geringen kreativen Beteiligung profitiert Sapkowski weiterhin finanziell vom Erfolg der Spielereihe. Nach juristischen Auseinandersetzungen im Jahr 2019, bei denen es um die Höhe seiner Vergütung ging, einigten sich beide Parteien auf eine neue Vereinbarung. Der Autor bezeichnete diese Verträge nun als "hervorragend". Hintergrund war, dass Sapkowski ursprünglich nur eine vergleichsweise geringe Pauschalsumme für die Lizenzrechte erhalten hatte. Aufgrund des enormen Erfolgs von The Witcher 3: Wild Hunt, welches wir im Nachtest besprochen haben, machte der Schriftsteller später von einer polnischen Gesetzesregelung Gebrauch, die es Rechteinhabern erlaubt, nachträglich höhere Zahlungen zu fordern.
Inhaltlich scheint CD Projekt Red mittlerweile weitgehend unabhängig von Sapkowskis literarischer Vorlage zu arbeiten. Die Handlung der Spiele ist zeitlich nach den Ereignissen der Bücher angesiedelt und baut vor allem auf der eigenen Weltgestaltung des Studios auf. Dennoch sollen Elemente seines neuen Romans "Kreuzweg der Raben" in das kommende Spiel einfließen, ähnlich wie bereits Motive aus "Jahreszeit der Stürme" in The Witcher 3 integriert wurden.
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Quelle: via Gamesradar

Dass sich das geändert hat, ist CDPRs Verdienst. Sapkowski hat mit dem Hintergrund und den Charakteren einen Baustein zum Erfolg von Witcher 3 beigetragen, genauso wie Nvidia mit Hairworks und PhysX, IDW mit Speedtree, Piranha Bytes mit der Inspiration für die Spielmechaniken, Percival und das Brandenburger Staatsorchester mit dem Soundtrack und unzählige weitere. Aber die Hauptarbeit haben die Entwickler geleistet und die von ihnen beauftragten externen Partner, inklusive Sapkoswki, wurden für ihre Mitarbeit gemäß ihrer Verträge bezahlt. Umgekehrt könnte man übrigens behaupten, dass Spakowskis Witcher-Bücher ohne Tolkiens Vorleistungen, sowohl bei der Schaffung des modernen Markts für Fantasy Literatur als auch des ziemlich stereotyp übernommen Mittelaltersettings inklusive der nahezu 1:1 kopierten Ausgestaltung von Zwergen und Elfen/Elben, unmöglich gewesen wären. Sind da jetzt auch Nachforderungen gerechtfertigt.
Die Unterschiede in der Atmosphäre zwischen Witcher 2 und Witcher 3 zeigen, wie sehr die Erzählkunst direkt aus Sapkowskis Arbeiten schöpft. Daher ist es nicht nur eine Frage der persönlichen Vorlieben, sondern auch der Anerkennung, dass der Ursprung entscheidend für den Erfolg und den Reiz der Spiele ist.
Warum spielen Bücher immer die beste Rolle in Videospielen?
Weil sie immer die „Story“ im Hintergrund haben!
Es ist schade, dass du den eigentlichen Funken noch immer nicht verstanden hast. Die einzigartigen kulturellen Einflüsse und persönlichen Hintergründe sind entscheidend für die Tiefe und Qualität der Geschichten, die wir schätzen.
Es ist bedauerlich, dass die breite Masse Witcher 3 als besser empfindet, denn oft scheint es, als wäre die tiefgründige und komplexe Erzählweise von Witcher 2 etwas zu anspruchsvoll für viele. Diese Vorliebe für die oberflächlicheren Elemente kann als „Popcorn-Kultur“ bezeichnet werden, die es schwer macht, wirklich tiefgründige Geschichten zu genießen.
Ich bin mal gespannt, wie Witcher 4 wird. Die Masse ist ja wild darauf, Ciri zu spielen, aber ich habe ehrlich gesagt keine Lust, sie zu steuern.
Dass sich das geändert hat, ist CDPRs Verdienst. Sapkowski hat mit dem Hintergrund und den Charakteren einen Baustein zum Erfolg von Witcher 3 beigetragen, genauso wie Nvidia mit Hairworks und PhysX, IDW mit Speedtree, Piranha Bytes mit der Inspiration für die Spielmechaniken, Percival und das Brandenburger Staatsorchester mit dem Soundtrack und unzählige weitere. Aber die Hauptarbeit haben die Entwickler geleistet und die von ihnen beauftragten externen Partner, inklusive Sapkoswki, wurden für ihre Mitarbeit gemäß ihrer Verträge bezahlt. Umgekehrt könnte man übrigens behaupten, dass Spakowskis Witcher-Bücher ohne Tolkiens Vorleistungen, sowohl bei der Schaffung des modernen Markts für Fantasy Literatur als auch des ziemlich stereotyp übernommen Mittelaltersettings inklusive der nahezu 1:1 kopierten Ausgestaltung von Zwergen und Elfen/Elben, unmöglich gewesen wären. Sind da jetzt auch Nachforderungen gerechtfertigt.
Auch Witcher 2 war noch kein Mega-Titel. Der große Erfolg kam erst mit Witcher 3 und egal wie klein man reden möchte, was CDPR in den 13 Jahren zwischen Lizenzierung und Launch #3 gemacht hat: Sapkowski hat in dieser Zeit gar nichts mehr beigetragen. Also entweder war Witcher schon 2002 ein internationaler Bestseller, oder jemand anders war für den Erfolg verantwortlich.
Zu Witcher 2: Wenn du die rauere, slawisch-mythische Atmosphäre suchst und weniger bunte Popcorn-Open-World, dann ist Witcher 2 das Beste, was es je gab. Es geht nicht um die Verkaufszahlen. Jeder, der Witcher 3 besser findet als 2, mit dem brauche ich darüber nicht lange diskutieren, da derjenige die Welt ohnehin ganz anders sieht.
Auch Witcher 2 war noch kein Mega-Titel. Der große Erfolg kam erst mit Witcher 3 und egal wie klein man reden möchte, was CDPR in den 13 Jahren zwischen Lizenzierung und Launch #3 gemacht hat: Sapkowski hat in dieser Zeit gar nichts mehr beigetragen. Also entweder war Witcher schon 2002 ein internationaler Bestseller, oder jemand anders war für den Erfolg verantwortlich.
Viele sehen nur das fertige Spiel, nicht die Vorlage, die Arbeit und die kulturellen Wurzeln dahinter, die den Unterschied gemacht haben.