Mighty Quest for Epic Loot: F2P-Mix aus Diablo und Dungeon Keeper angespielt

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Special Simon Fistrich Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

The Mighty Quest for Epic Loot - was für ein Name! Behaltet Ubisofts F2P-Mix aus Diablo und Dungeon Keeper bloß im Auge. Bereits im Alpha-Status ist er stimmiger als viele Release-Versionen. Wir sind nach Paris gejettet und haben die Free2Play-Mixtur angetestet.

Völlig egal, was für ein Spiel sich hinter The Mighty Quest for Epic Loot verbirgt und ob es der von Ubisoft Montreal erhoffte Hit im rappelvollen Free2Play-Markt wird: Bei der Namenswahl haben die Kanadier alles richtig gemacht. Im Zeitalter der "Dragon's Dies" und "World of Das" wirkt die Titelwahl frisch wie eiskaltes Quellwasser. Sie vermittelt Action, Humor, Abenteuer und mieft nicht nach berechnender Marketing-Strategie. Man vermutet spontan ein sympathisches kleines Indie-Projekt, das hoffnungsfroh auf Kickstarter.com zur Crowdfunding-Kollekte bittet.

Bereits die ersten Spielminuten der Genre-­Mixtur aus Action-Rollenspiel und Dungeon-Baukasten entziehen jeglicher Befürchtung die Grundlage, dass hier eine Kellerband an ihrem Erstlingswerk dilettiert. Die "Musik" spielen Teile des gleichen Team, das hinter Schwergewichten wie Far Cry 3 oder Assassin's Creed 4 steckt. Im Alpha-Stadium spielt sich The Mighty Quest for Epic Loot bereits runder als so mancher Release-Kandidat unerfahrener Entwickler. Was erfreulicherweise nicht allein an der Technik, sondern hauptsächlich am auf Anhieb packenden Spielprinzip liegt. Das stimuliert gnadenlos einen niederen, dafür ungemein motivierenden Trieb: Rachedurst ist der Sprit im Spielspaß-Tank von The Mighty Quest for Epic Loot.

The Mighty Quest for Epic Loot: Der Diablo-Teil

Und der ist die Folge einer Kombination zweier wohl bekannter Spielideen, die prima miteinander harmonieren. Beim Anzocktermin in einer zu einem Burgdungeon umdekorierten Kellerkneipe mitten in der Pariser Innenstadt haben wir das selber überprüfen können. Ihr verkörpert einen Burgherren, der die Schätze verfeindeter Festungen heben will, um Erfahrungspunkte zu sammeln und Gold zu scheffeln. Zunächst dirigiert Ihr den geldgeilen Recken aus der Iso-Perspektive durch feindliche Mauern und klickt munter Horden an mehr oder weniger widerstandsfähigem Ungeziefer ins Jenseits.

Fallen und Monster sollen anstürmende Feinde daran hindern, die Burg zu erobern. Quelle: Ubisoft Fallen und Monster sollen anstürmende Feinde daran hindern, die Burg zu erobern. Wer spontan an die Monstermetzelei eines Diablo 3 denkt, sollte aber einen Gang runterschalten. Während die Referenz von Blizzard mit Wohlstandsbauch in der Business Class der Action-RPGs döst, hockt dieser Teil von The Mighty Quest for Epic Loot leicht unterernährt in der Holzklasse. Im Gesamtpaket lässt sich die fehlende Komplexität des Action-Parts aber zunächst verschmerzen. Das Gebotene leistet sich keine Blöße, das Uralt-Prinzip macht selbst im hundertsten Anlauf Laune.
Je nach Klasse stehen Euch die üblichen Skills zur Auswahl, die Ihr nach gewohnter Manier nutzt, um Widersachern den Garaus zu machen. Wir durften als Krieger und Bogenschütze losziehen, die sich spielen, wie man das eben von einem Krieger oder Bogenschützen in einem Action-Rollenspiel erwartet.

Erlegte Viecher erleichtert Ihr um Items wie Rüstungsteile und Heiltränke. Unterdessen weicht Ihr Fallen aus und bestreitet vergleichsweise unspektakuläre Bosskämpfe. Schafft Ihr die Burgbesichtigung in einem festgesetzten Zeitlimit und beißt Ihr dabei nicht ins Gras, dürft Ihr den Burgschatz heben. Der beschert Euch besonders nützliche und wertvolle Beute. Anderenfalls trollt Ihr Euch enttäuscht zu einem leichteren Ziel. Die Niederlage wird aber an Euch nagen wie eine koffeinsüchtige Ratte am Wochenabfall einer Starbucks-Filiale. Nach einer festgelegten Wartezeit könnt Ihr gar nicht anders, als einen neuen Versuch zu unternehmen. Nebenbei sammelt Ihr Erfahrungspunkte, verkauft Ausrüstung, levelt die Klassen Eures Charakters und verteilt Punkte in einem unkomplizierten Skillsystem.

Bildergalerie

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  1. Seite 1 The Mighty Quest for Epic Loot - Name und Action-Teil
  2. Seite 2 The Mighty Quest for Epic Loot - Strategie-Teil und Fazit
    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Jeretxxo Volt-Modder(in)
        Das klingt auf jedenfall mal nach etwas neuem und nach einer guten Idee, finde nur das die Screens sehr "Steril" auf mich wirken, trotzdem werd ich das Spiel definitiv mal im Auge behalten, es klingt auf jedenfall schonmal sehr Spaßig.
        Wobei es sich für mich schon wieder stark danach anhört das sich Leute mit mehr Geld bessere Chancen in dem Spiel gegen Echtgeld kaufen können, ich lass mich aber dennoch mal überraschen.
      • Von Jeretxxo Volt-Modder(in)
        Das klingt auf jedenfall mal nach etwas neuem und nach einer guten Idee, finde nur das die Screens sehr "Steril" auf mich wirken, trotzdem werd ich das Spiel definitiv mal im Auge behalten, es klingt auf jedenfall schonmal sehr Spaßig.
        Wobei es sich für mich schon wieder stark danach anhört das sich Leute mit mehr Geld bessere Chancen in dem Spiel gegen Echtgeld kaufen können, ich lass mich aber dennoch mal überraschen.
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