The Mighty Quest for Epic Loot - Strategie-Teil und Fazit

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The Mighty Quest for Epic Loot - was für ein Name! Behaltet Ubisofts F2P-Mix aus Diablo und Dungeon Keeper bloß im Auge. Bereits im Alpha-Status ist er stimmiger als viele Release-Versionen. Wir sind nach Paris gejettet und haben die Free2Play-Mixtur angetestet.

The Mighty Quest for Epic Loot: Dungeon-Baukasten

Vorgefertigte Burgen von NPC-Hausmeistern dienen zum Reinschnuppern. Seinen vollen Reiz entfaltet die Geschichte erst, weil Burgherren ihre eigenen Bauwerke dem Härtetest menschlicher Spieler aussetzen. Denn der zweite und ebenso wichtige Part des Spiels ist das Hantieren in einem nahtlos integrierten Editor. Dort versucht Ihr Euch als ungastlicher Mittelalter-Architekt. Per Mausklick setzt Ihr Räume zusammen und stattet sie mit Fallen und Monstern aus. Gestaltungsmöglichkeiten erweitert Ihr im Ingame-Shop und opfert dafür Gold oder eben Echtgeld.

Damit potenzielle Angreifer nicht gleich als Frühstück Eures listig platzierten Empfangskomitees aus 20 knackigen Bossgegnern enden, bremst Euch ein auf Punkten basierendes Balancing-System herunter. Anzahl, Typen und Positionen von Fallen und Monstern sind nämlich reglementiert – so sollen frustige Festungen auf Fort-Knox-Niveau verhindert werden. Trotz der Restriktion bleiben Euch ausreichend Variationsmöglichkeiten, feindseligen Besuchern einen möglichst höllischen Empfang zu bereiten. Derzeit wäre eine Prognose über den Kaufzwang des Shops unseriös.

Burgen bauen und erobern: The Mighty Quest for Epic Loot ist ein Mix aus zwei Spielprinzipen. (3) Quelle: Ubisoft Burgen bauen und erobern: The Mighty Quest for Epic Loot ist ein Mix aus zwei Spielprinzipen. (3) Allerdings wächst das Verlangen nach neuen Monstern und Fallen mit der Größe Eurer Burg, die mit steigendem Level wie von Geisterhand ins Angebot rutschen. Hier hoffen die Entwickler natürlich auf locker in der Hose sitzende Portmonees. Nach Richtfest und Selbsttest verpasst Ihr Eurer aufgerüsteten Bleibe den letzten korrigierenden Feinschliff. Dann wartet Ihr auf vorbeischauende Schatzsucher, die sich hoffentlich eine blutige Nase an Euren Verteidigungsanlagen holen. Eine Prise Tower Defense gehört also ebenfalls zum Spielkonzept.

Angriffe könnt Ihr nicht aktiv beeinflussen, aber in einer Art Videoplayer im Replay ansehen. Es befriedigt ungemein, wenn der Gegner verdutzt in Eure hinterlistig platzierten Fallen tappt oder von Eurer Untier-Armee zu Kleinholz verarbeitet wird. Wenn er dagegen wie in einem gemütlichen Sonntagsspaziergang Euren Schatz mopst – was virtuelle Kohle und Items kostet – dann geht Euch sinnbildlich das Messer in der Hose auf. Sofort erfolgt der Gegenbesuch und anschließend geht's zur intensiven Analyse Eurer Verteidigungsschwachpunkte. Durchdacht: Erfolg in einem Spielmodus hilft Euch automatisch im anderen. Wie Euer Held levelt auch Eure Burg, neue Monster und Räume werden verfügbar. Im Action-Part profitiert Ihr ebenfalls von dem Kies, den Ihr Versagern abnehmt.

The Mighty Quest for Epic Loot: Grafik und Fazit

Stilistisch setzt Ubisoft auf humorvolle Comic-Atmosphäre mit lockeren bis derben Sprüchen. Die Technik haut PC-Optiker nicht aus den Latschen, für ein Free2Play-Spiel mit Hack'n'Slay-Kern spielt sie aber in Sachen Animationen und Lichteffekten in der Oberliga. Allerdings wirkt die Umgebung grafisch eintönig. Zumindest in den ersten Stunden nach der Startphase, die wir bis etwa Stufe 12 besichtigen konnten, scheinen alle Spieler beim Fantasy-IKEA einzukaufen. Nicht nur das formt Fragezeichen, die hinter der Langzeitmotivation des Free2Play-­Aspiranten stehen.

Das beschworene Core-­Gamer-Highlight sehen derzeit nur Kristallkugelbesitzer. Beide Spielteile müssen beweisen, ob sie die für diese Zielgruppe wichtige Spieltiefe im späteren Spielverlauf nicht nur vorgaukeln. Taktik ist im Actionteil Nebensache, hier scheint der passende Level und eine entsprechende Ausrüstung entscheidend zu sein. Das Ausstaffieren der Burg ist irgendwann Routine, was das nicht gerade transparente Balancing-System fördert. Die Beta muss sich diesen Zweifeln stellen – in finsteren Ecken des Pariser Anspiel-Dungeons munkelte man, dass sie für den Start aufpoliert wurde. Mit Glück könnt Ihr Euer Burgmaurerdekolletee in Bälde aufblitzen lassen. Behaltet unsere Newssektion im Auge!

Bildergalerie

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  1. Seite 1 The Mighty Quest for Epic Loot - Name und Action-Teil
  2. Seite 2 The Mighty Quest for Epic Loot - Strategie-Teil und Fazit
    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Jeretxxo Volt-Modder(in)
        Das klingt auf jedenfall mal nach etwas neuem und nach einer guten Idee, finde nur das die Screens sehr "Steril" auf mich wirken, trotzdem werd ich das Spiel definitiv mal im Auge behalten, es klingt auf jedenfall schonmal sehr Spaßig.
        Wobei es sich für mich schon wieder stark danach anhört das sich Leute mit mehr Geld bessere Chancen in dem Spiel gegen Echtgeld kaufen können, ich lass mich aber dennoch mal überraschen.
      • Von Jeretxxo Volt-Modder(in)
        Das klingt auf jedenfall mal nach etwas neuem und nach einer guten Idee, finde nur das die Screens sehr "Steril" auf mich wirken, trotzdem werd ich das Spiel definitiv mal im Auge behalten, es klingt auf jedenfall schonmal sehr Spaßig.
        Wobei es sich für mich schon wieder stark danach anhört das sich Leute mit mehr Geld bessere Chancen in dem Spiel gegen Echtgeld kaufen können, ich lass mich aber dennoch mal überraschen.
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