The Last of Us Part 1: Benchmarks GPU & CPU
Quelle: Naughty Dog
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The Last of Us Part 1: Benchmarks GPU & CPU

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Auf dieser Seite schauen wir uns die Performance des Spiels auf gängigen Grafikkarten und Prozessoren an, und geben Empfehlungen, auf welcher Hardware man das Spiel am besten spielt.

Wie bei jedem PCGH-Technik-Test üblich, haben sich vor den Messungen mehrere Redakteure an verschiedenen PCs mit dem zu testenden Spiel vertraut gemacht. Das haben wir selbstverständlich auch bei The Last Of Us Part I getan - und zwar über mehrere Monate, nach mehreren Patches, immer wieder. Das Spiel hat enorme Fortschritte gemacht und erweist sich in unseren Nachtests als ausgereift. Demzufolge werden wir The Last of Us Part I in den Bestand der Standard-Benchmarks aufnehmen. Mehr dazu, wenn es so weit ist - bis dahin lassen wir die frischen Ergebnisse sprechen.

The Last of Us Part 1: Grafikkarten-Benchmarks

Unsere Grafikkarten-Benchmarkszene ist ein echter Worst-Case, um den GPUs maximal einzuheizen. Im Laufe der spannend inszenierten Geschichte von The Last of Us Part I erreichen Joel und Ellie eine Kirche, welche sehenswert texturiert und volumetrisch ausgeleuchtet ist. Nirgendwo anders im Spiel erblickten wir eine höhere GPU-Last, auch nicht in den hübschen Außenbereichen rund um das überflutete Rathaus. Um die Spreu möglichst deutlich vom Weizen zu trennen, testen wir daher die Szene "Chapel", welche Sie im folgenden Video sehen. Dabei kommen maximale Details, das größtmögliche Field of View (FoV) sowie Temporal-AA (TAA) ohne Upsampling zum Einsatz.

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Resizable BAR (rBAR) respektive Smart Access Memory (SAM) sind bei unseren GPU-Benchmarks aktiv. Selbstverständlich entsprechen die Grafiktreiber den zum Testzeitpunkt aktuellen Versionen, in diesem Fall die AMD Software Adrenalin 23.5.2, Intel Game On Driver 4514 Beta und Nvidia Game Ready Driver 536.40 WHQL. Achtung: Die neue AMD Software 23.7.1 reduziert die Radeon-Leistung in The Last of Us Part I um bis zu 20 Prozent! Dieses Problem weist auch der vorhergehende Beta-Treiber auf. Bis das Problem im neuen Treiber-Branch behoben ist, empfehlen wir Radeon-Besitzern für TLoU Part 1 die AMD Software 23.5.2. Kommen wir nun zu den Ergebnissen:

Wie oben erläutert, handelt es sich bei unserer Testszene um einen GPU-Worstcase, geringere Bildraten sind im übrigen Spielverlauf nicht zu erwarten (Szenarien mit Speicherüberlauf ausgeklammert). Erst die schnellsten Grafikkarten deuten an, wo das Prozessorlimit liegt beziehungsweise können herausarbeiten, wie die Treiber mit den Ressourcen umgehen. Die Radeon RX 7900 XTX und 7900 XT demonstrieren Stärke bei den Min-Fps, repräsentiert durch das P1-Perzentil, und erreichen in Full HD bessere Werte als vergleichbare Geforce-Grafikkarten. Mit steigender Auflösung wird die Rechenleistung wichtiger, sodass diese Unterschiede verschwinden. Auch in den hohen Auflösungen machen die RDNA-3-Grafikkarten eine überdurchschnittlich gute Figur, hier zahlt sich die (AMD-)Konsolen-Herkunft des Spiels aus. Intels Arc A770 16GB kämpft unterdessen mit einer Handbremse, hat aber genug Speicher, um nachladeruckelfrei zu spielen.

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Wichtig: Auf Grafikkarten mit 8 GiByte kommt es zu mehr oder minder ausgeprägten Problemen mit (von uns getesteten) maximalen Details. Je nachdem, wie viele Hintergrund-Anwendungen Sie am Laufen haben, wie lange Sie spielen und erst recht nach Änderung von Grafikoptionen kann die Leistung deutlich abfallen. In der Regel sind die Slowdowns temporärer Natur, sprich, das Spiel "fängt sich" nach einer kurzen Phase des Datenkopierens wieder. Je nachdem, wie groß der Speichermangel ausfällt, hilft manchmal nur ein Neustart des Spiels, am besten in Kombination mit reduzierten Einstellungen. Arc-Grafikkarten leiden am stärksten, da Intels Speicherverwaltung nicht so ausgereift ist wie die von AMD und erst recht Nvidia. Geforce-Grafikkarten holen auch in The Last of Us Part 1 das Meiste aus der gegebenen Speichermenge, können die Probleme aber nur abmildern, nicht beseitigen. Das bedeutet: Wer The Last of Us Part I mit maximalen Einstellungen (weitestgehend) ohne Ruckler spielen möchte, benötigt eine Grafikkarte mit mindestens 12 GiByte. Das ist ein deutlicher Fortschritt gegenüber früheren Versionen des Spiels, hier war erst ab 16 GiByte ordentliches Spielen möglich.

The Last of Us Part 1: Prozessor-Benchmarks

Wir möchten Ihnen gerne unsere für aktuelle Prozessor-Generationen aktualisierte Testmethodik vorstellen. Wir nutzen für die Ermittlung der Daten jeweils aktuelle Chipsätze und I/O-Hubs von AMD sowie Intel und gewährleisten ein CPU-Limit, das die Einhaltung der Herstellervorgaben beinhaltet. Zur Ermittlung, Auswertung und Überwachung der Daten werden folgende Programme verwendet: CapFrameX, MSI Afterburner, Riva Tuner Statistics Server, HWiNFO x64, Elmorlabs EVC2 und Microsoft Excel 365. Die Zahlen begleitet die Analyse durch die Grafiktreiber von Nvidia. Des Weiteren erfolgt eine Effizienz-Angabe auf Basis eines externen Hardware-Tools, welches pro Test-Durchlauf bis zu 10.000 Datensätze erfasst. Alle Zahlen werden als Durchschnittswerte dargestellt. Die Konfiguration der einzelnen Prozessoren können Sie begleitend zu jedem Eintrag entnehmen. Für die Analyse der Effizienz-Daten mitteln wir die Verbrauchswerte der CPU über den gesamten Benchmark und gleichen sie dann mit der erreichten Prozessor-Leistung ab. Die Messungen beinhalten die Effizienz der Spannungswandler auf den Mainboards, die für die Benchmarks verwendet werden und sind abhängig von der Wahl der CPU, der Kühlung und der verwendeten Firmware. Die Wasserkühlung sorgt dafür, dass die CPU nicht durch ein Temperatur-Limit heruntertaktet. Alle Ergebnisse gelten als Richtwerte für ein CPU-Limit und sind unter der Prämisse entstanden, andere Limits bewusst auszuschließen.

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Die CPU-Szene ist ein echter Hingucker, vor allem, wenn Sie sich mal die CPU-Last anschauen. Sie können die Szene unkompliziert nachstellen, denn dazu brauchen Sie nur etwa zehn Minuten zu spielen (Zwischensequenzen einfach überspringen). Wir haben einen manuellen Spielstand angelegt, damit wir immer die gleiche Strecke ablaufen können. Nach dem Benchmark laden wir den Spielstand neu. Bei langsameren Prozessoren kann "Einruckeln" notwendig sein. Nun kommen wir aber endlich zu den Benchmarks:

Generell bewerten wir die Anforderungen von The Last of Us Part 1 an den Prozessor als sehr hoch. Auffällig und nahezu einzigartig ist die Verteilung der Last bis zu 16 Threads. Letztere werden mit nahezu 100 Prozent ausgelastet. Die Kernskalierung ist daher außerordentlich hoch, allerdings gilt das nur für CPUs mit bis zu acht Kernen, denn ab zehn Kernen stellt sich nur noch Mehrleistung ein, wenn der Takt höher liegt, oder die CPU auf schnelleren Arbeitsspeicher zurückgreifen kann. DDR5 nimmt hier eine besondere Rolle ein, denn das Spiel ist dazu in der Lage, die höhere Bandbreite in mehr Fps zu verwandeln. Wie üblich, stellen die X3D-Prozessoren die Speerspitze bei AMD-Prozessoren dar, noch schneller sind dann nur noch Intels Core i7-13700K und i9-13900K. Vierkerner haben ein großes Problem, denn die Last erdrückt die kleinen Prozessoren und spürbares Ruckeln tritt auf. Ab sechs Kernen läuft es zufriedenstellend, ab acht optimal.

So richtig glatt haben wir keine der Frametimes in unserer CPU-Szene bekommen. Jedoch hat sich abgezeichnet, dass Achtkerner die beste Wahl für The Last of Us Part 1 darstellen. Wenn diese noch mit zusätzlichem L3-Cache ausgestattet sind, umso besser. Vierkerner zeigen die größten Ausreißer auf und sollten langsam, aber sicher gegen einen Sechs- oder Achtkerner getauscht werden, um flüssiges Gameplay zu ermöglichen.

The Last of Us Part 1: Fazit

Das Warten hat sich gelohnt. Die aktuelle Version von The Last of Us Part 1 stellt zwar immer noch überdurchschnittliche Anforderungen an Gaming-PCs, ist aber mittlerweile deutlich gereift. Die Performance ist nun - bei entsprechender PC-Ausstattung - zufriedenstellend. Weiterhin zeitaufwendig, aber ein notwendiges Übel ist das Shader-Compiling beim ersten Spielstart, nach einem großen Patch oder Update des Grafikkartentreibers. Die kontinuierliche Arbeit der Entwickler macht The Last of Us Part I am PC zu einem Genuss. Das Spiel ist audiovisuell ein Fest, obwohl Gimmicks wie Raytracing fehlen - das Art-Design, die handgebaute Lichtstimmung und nicht zuletzt die lebensnahe Charakterdarstellung machen es möglich. Warum nicht gleich so, Naughty Dog? Wie ist es mit Ihnen ergangen? Haben Sie das Spiel nach einer Reifephase am PC durchgespielt? Gehören Sie zu den alten Hasen oder haben Sie The Last of Us das erste Mal erlebt? Wir freuen uns über Ihr Feedback.

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    • Kommentare (75)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von meckswell Freizeitschrauber(in)
        Danke für den tollen Test. Top Spiel 👍.
      • Von meckswell Freizeitschrauber(in)
        Danke für den tollen Test. Top Spiel 👍.
      • Von blautemple Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von JaniZz
        Da könnte man meinen, RT ist nur für faule Devs,
        Wie gut das hier ebenso Raytracing für die Beleuchtung zum Einsatz kommt. Nur halt prebaked. Ein Ansatz der in streng linearen Titel völlig ohne irgendeine Dynamik funktioniert aber in sich zusammenfällt wenn es Einsendung offener wird. Mit Faulheit hat das dann wenig zu tun.
      • Von JaniZz Software-Overclocker(in)
        Ich habe es mir jetzt im WInter Sale gekauft und bis jetzt 1h gespielt. Ich war wirklich geflasht von dem was mir geboten wurde. Die Grafik, Audio, liebe zum Detail, etc. ist etwas, was so noch nicht gesehen habe. Auf meinem 4K QD-Oled in Verbindung mit DLAA und max Settings sieht das einfach nur fantastisch aus und läuft dabei zwischen 60-100 fps bis jetzt. Und das alles ohne Ray/Path-Tracing. Da sieht man mal, was ein gut gewählter Grafikstil, gute Assets, Texturen und gut platzierte Beleuchtung ausmachen kann. Da könnte man meinen, RT ist nur für faule Devs, welche mit one-click sich keine gedanken mehr um lightning etc. machen wollen Freu mich schon auf die Stunden in dem Spiel und auf den zweiten Teil als Remaster nächstes Jahr. Mal sehen ob dafür eine RTX5090 nätig sein wird, umdie 60 FPS halten zu können.
      • Von Major_Fletcher Software-Overclocker(in)
        Besten Dank für den Test. Mittlerweile scheint das Spiel ja halbwegs vernünftig gepatched zu sein und auf Steam gibt es gerade einen Deal für -40% (35,99€), von daher werde ich da mal zuschlagen. Auf meiner aktuellen Kiste müsste das in 1440p auch recht Schnieke laufen. Da man hierfür auch noch keinen PSN-Account braucht, werde ich da ausnahmsweise nochmal zugreifen bei Sony.
      • Von Bebo24 Freizeitschrauber(in)
        Eigentlich wollte ich mit dem Kauf von TLOU Part 1 noch warten, bis ich eine Grafikkarte mit mehr als 8 GB VRAM mein eigen nenne. Aber das Spiel gab es vor kurzem bei CDKeys zum halben Preis plus noch mal 10% Ermäßigung mit Rabattcode für dann insgesamt weniger als 26 Euro. Da bin ich schwach geworden.

        Und es war eine gute Entscheidung, denn obwohl das Spiel insgesamt mehr Grafikspeicher belegt als HFW, läuft es bei mir mit einer RTX 3070 auf Grafiksettings Ultra (ohne Bewegungsunschärfe und Linseneffekte) in WQHD mit DSSL Quality Hochskalierung absolut geschmeidig und sieht super aus. Ich hoffe die bringen für HFW auch noch Patches raus, die das genau so geschmeidig werden lassen, wenn man nur 8 GB VRAM hat!

        Das wollte ich hier nur mal reinschreiben, falls jemand, der in FHD oder WQHD mit Upscaling spielen möchte, wegen 8 GB VRAM noch Bedenken hat das Spiel zu kaufen. Muss man - zumindest mit 8GB von Nvidia - nicht mehr haben

        Ach ja, und noch vielen Dank und großes Lob an die Entwickler, die das so gut hinbekommen haben!
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