The Crew 2 im Technik-Test: 18 Grafikkarten geprüft, Grafik-Tuning und CPU-Skalierung

The Crew 2 aus dem Hause Ubisoft lädt seit Ende Juni zum Cruisen durch die USA ein - per Auto, Motorrad, Boot oder Flugzeug. Die riesige Open World läuft erstaunlich flüssig und macht auch sonst technisch eine gute Figur. Welche Hardware für The Crew 2 geeignet ist, prüft PC Games Hardware im Techniktest mit Benchmarks von Hardware der Jahrgänge 2010 bis 2018.

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The Crew 2 im Technik-Test: 18 Grafikkarten geprüft, Grafik-Tuning und CPU-Skalierung
Quelle: PC Games Hardware

The Crew 2 tritt in große Fußstapfen. Zwar war dem Vorgänger, The Crew von Ende 2014, kein gigantischer Erfolg vergönnt, doch das Spiel zauberte damals eine weitläufige Welt bei moderatem Hardware-Hunger auf den Schirm. Mit The Crew 2 soll all das - natürlich - noch besser werden. Das bestechende Merkmal des Spiels ist die Möglichkeit, jederzeit zwischen den Gefährten wechseln zu können. Und zwar "zur Laufzeit": Gerade noch per Flugzeug unterwegs, wechseln Sie auf Knopfdruck in ihr Speedboat und brettern einen Fluss hinunter, der vor wenigen Sekunden noch weit unter Ihnen lag - tun Sie das besser nicht über einer Stadt oder einem Wald ...

Doch an dieser Stelle soll es nicht um das durchaus spaßige, an Forza Horizon 3 erinnernde Gameplay von The Crew 2 gehen, sondern um dessen Technik. Hier wird viel Gutes geboten, allerdings nicht frei von Makeln. PC Games Hardware erkundete die virtuellen Trump-Staaten, damit Sie die richtige Grafikkarten- und Prozessorwahl für The Crew 2 treffen, und gibt außerdem Tuning-Tipps für ein hübscheres Bild.

The Crew 2: Die Technik

Der Publisher Ubisoft sorgte mit seinen letzten Titeln nicht nur an der Ladentheke, sondern auch technisch für Furore. Vor allem Assassin's Creed Origins, aber auch Far Cry 5 und, etwas früher, The Division zeigten, wie man sehenswerte Grafik flüssig darstellt. The Crew 2 basiert zwar weder auf der Ubisoft'schen Snowdrop- noch auf der Anvil-Next-Engine, weiß aber dennoch mit einem guten Verhältnis aus Qualität und Hardware-Hunger zu gefallen. Zum Einsatz kommt die aus The Crew (1) bekannte Babel-Engine, welche der von Ubisoft einverleibte Entwickler Ivory Tower (unter anderem Namen bekannt für Test Drive Unlimited) für The Crew 2 aufgemotzt hat. Der Renderer wurde auf modernes Temporal-AA umgestellt, das relativ ineffiziente Multisampling des Vorgängers ist Geschichte.

Die PC-Version von The Crew 2 wird von Nvidia betreut und beworben - wie schon The Crew. Während Letzteres noch mit TXAA und HBAO+ ausgestattet wurde, fehlt von Nvidias Gameworks-Modulen in The Crew 2 jede Spur. Weder im Grafikmenü noch im Spielverzeichnis sind explizite Nvidia-Optionen oder -Bibliotheken zu finden, auch Support für Nvidias Screenshot-Plugin Ansel fehlt. Einzig die maximale Schattenqualitätsstufe Contact Hardening Soft Shadows, kurz CHS und im Deutschen mit "Kontakthärtende Weichschatten" übersetzt, wirft Fragen auf, da sowohl AMD als auch Nvidia entsprechende Code-Samples anbieten. Auf Nachfrage bei Nvidia Deutschland bestätigte man uns, dass The Crew 2 keine Nvidia-Technologie beinhalte.

Da sich die qualitativ hochwertigen Schatten sowohl auf AMD- als auch Nvidia-Grafikkarten aktivieren lassen und nicht übermäßig teuer sind, lohnt sich die Option zweifellos. CHS sorgt dafür, dass die Schattenkanten weichgezeichnet und in Abhängigkeit zur Nähe der Lichtquelle unschärfer dargestellt werden. Kurz: für ein realistischeres Bild. Die meisten Grafikkarten verfügen aus mehreren Gründen für ein ausreichendes Leistungspolster. Dazu gleich mehr.

Die bereits erwähnte temporale Kantenglättung (TAA) lässt sich nicht als Einzeloption ein- und ausschalten, sondern arbeitet mit den Nachbearbeitungseffekten Hand in Hand. Zusätzlich steht der Postfilter FXAA zur Wahl, welcher auf Wunsch das letzte Bisschen Aliasing weichzeichnet. Wirklich nötig ist das nicht, denn das TAA in The Crew 2 arbeitet sehr effektiv. Das Bild wird beinahe vollständig entflimmert und dabei nur schwach weichgezeichnet - ähnlich gute Verfahren bieten beispielsweise The Division und AC Origins.

Der bitterste Technik-Wermutstropfen von The Crew 2 ist die maximale Framerate von 60 Bildern pro Sekunde.Der bitterste Technik-Wermutstropfen von The Crew 2 ist die maximale Framerate von 60 Bildern pro Sekunde, mit der sich bereits der Vorgänger herumschlagen musste. In The Crew 2 entscheiden Sie sich zwischen 60 oder 30 Fps, auf Wunsch mit oder ohne vertikale Synchronisierung. Letztere ist sinnvoll, damit die wertvollen Bilder nicht zerrissen werden. Besitzer eines 120- oder 144-Hz-Displays dürften nun die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, tatsächlich ist The Crew 2 mit 60 Fps aber einwandfrei und flüssig spielbar. Wer ein High-Refresh-Display besitzt, erlebt die dargestellten Szenen dennoch flüssiger als Nutzer eines klassischen 60-Hz-Bildschirms.

Apropos Bildschirm: The Crew 2 unterstützt alle modernen Seitenverhältnisse inklusive des Ultrabreitformats 21:9. Die zwischenzeitlich eingestreuten Videos werden dabei zentriert mit 16:9er-Breite dargestellt. Sobald der Spieler die Kontrolle erlangt, wird das Bild einwandfrei an den Seiten aufgezogen und das periphere Sichtfeld somit erweitert. Die spieleigenen Anzeigen rund um Karte und Tachometer verweilen dabei dort, wo sie auch bei 16:9-Auflösungen zu finden sind, anstelle an die Bildschirmränder verschoben zu werden:

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21:9
21:9 17:9 16:9 16:10

The Crew 2: Grafiktuning mittels AF

So banal es klingt: Forcieren Sie im Grafiktreiber 16x AF, um die Grafik von The Crew 2 zu verbessern. Zwar bietet das Spiel am PC zahlreiche Optionen, wie bei The Crew 1 verzichten die Entwickler jedoch darauf, die Texturen bis zu 16:1 anisotrop zu filtern. Über die Gründe können wir nur spekulieren, Fakt ist jedoch, dass die weitgehend ansehnlichen Polygontapeten sichtbar von AF profitieren. Im Folgenden sehen Sie einen Bildvergleich zwischen spieleigenem AF und dem Modus 16:1 per Treiber. Beachten Sie dabei bitte, dass das Spiel einen dynamischen Tag-Nacht-Rhythmus darstellt, weshalb sich die Beleuchtung fortwährend ändert. Dadurch kommt es zu einer unterschiedlichen Schattierung auf den beiden Bildern, zwischen denen aufgrund des nötigen Spielneustarts circa 90 Sekunden liegen. Achten Sie einfach auf den Erdboden im mittleren Teil - im zweiten Bildvergleich haben die die markantesten Stellen vergrößert:

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The Crew 2 Ingame-AF
The Crew 2 Ingame-AF The Crew 2 16x Driver AF
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The Crew 2 Ingame-AF groß
The Crew 2 Ingame-AF groß The Crew 2 16x Driver-AF

Das Überschreiben des spieleigenen mit dem treiberseitigen AF funktionierte während unserer Tests tadellos sowohl auf AMD- als auch Nvidia-Grafikkarten. Aufgrund des deutlichen Qualitätsunterschieds haben wir uns dazu entschieden, die Grafikkarten-Benchmarks mit 16:1 AF durchzuführen. Die Leistungskosten betragen nur wenige Prozent.

The Crew 2: Grafikkarten-Benchmarks

Ein paar Prozente für AF hier, einige für Schatten da - aber wie läuft The Crew 2 denn nun? Um diese Frage zu beantworten, haben wir 18 Grafikkarten der Jahrgänge 2012 bis 2018 mit The Crew 2 getestet. Wie immer haben wir uns vor der Messreihe ausführlich mit dem Spiel auseinandergesetzt, um die Performance-Charakteristik kennenzulernen. Wie jedes Spiel hat auch The Crew 2 überdurchschnittlich anspruchsvolle und hardware-schonende Szenen zu bieten. Für die Benchmarks fiel unsere Wahl auf ein forderndes Straßenrennen, da wir hier sowohl auf Geforce- als auch Radeon-GPUs deutlich unterdurchschnittliche Bildraten zu sehen bekamen - um einen Worstcase handelt es sich aber nicht. Ebenfalls zur Wahl stand das "Live Xtrem Series"-Event direkt zu Spielstart, welches eine sehenswerte Speedboat-Fahrt beinhaltet. Da diese aber nicht einzeln anwählbar ist und die Bildrate ähnlich ausfällt, griffen wir zu besagtem Rennen an Land gegen drei Kontrahenten. Sie sehen die Szene "Live Xtrem Series Episode 2" inklusive Leistungsvergleich im folgenden Video.
Wie immer verwenden wir die zum Testzeitpunkt aktuellen Treiber von AMD und Nvidia, in diesem Fall die Radeon Software 18.6.1 und den Geforce 398.36 WHQL. Nvidia bewirbt den Treiber explizit als "game-ready" für The Crew 2. Unsere Nachfrage bei AMD Deutschland ergab zwar keine genaue Auskunft über die Crew-Tauglichkeit der RS 18.6.1, die Version 18.7.1 stehe jedoch nicht unmittelbar vor ihrem Release.

Beachten Sie, dass wir aufgrund des 60-Fps-Limits die Ultra-HD-Auflösung standardmäßig einblenden, da nur hier die wahre Leistungsdifferenz der Grafikkarten herauskommt. Selbstverständlich können Sie die drei niedrigeren Auflösungen weiterhin auswählen.

Auch die KI spielt bei geringen Fps verrückt und baut vermehrt hektische Unfälle.Unsere Tests ergeben, dass 60 Fps zwar nicht notwendig für den Spielspaß oder den Sieg sind - erstrebenswert ist eine konstant hohe Bildrate aber zweifellos. The Crew 2 ist zwischen 40 und 50 Fps ordentlich spielbar, bei geringeren Bildraten leidet jedoch die Kontrolle. Sie sollten ergo bei Leistungsproblemen Details reduzieren. Randnotiz: Bewegt sich die Bildrate im Kellerbereich (<15 Fps), bekommen nicht nur menschliche Fahrer arge Probleme. Auch die KI spielt bei derart geringen Fps verrückt und baut vermehrt hektische Unfälle. Eine ausgeklügelte Simulation fairer Bedingen vermuten wir angesichts der sonst vorherrschenden, eher einfältigen Gummiband-KI dabei nicht, amüsant ist diese Beobachtung jedoch allemal.

Obwohl wir mir maximalen Details und 16:1 AF testen, stoßen viele Grafikkarten an das 60-Fps-Limit der Engine - das gilt jedoch nur für die Full-HD-Auflösung. The Crew 2 zeigt sich sehr grafiklastig, mit steigender Pixelzahl trennt sich das Feld deutlich auf. Genügen in Full HD noch eine Radeon R9 Fury X und Geforce GTX 980 Ti, erreichen in WQHD nur noch die RX Vega 64 Liquid Cooled Edition und GTX 1080 Ti die magische Fps-Marke; die GTX 1080 scheitert knapp daran. Beim Ultrawide-Format mit 3.440 × 1.440 Pixel wird die Luft noch dünner, nur die GTX 1080 Ti erreicht das Framelimit. In Ultra HD bricht auch sie unter der Last zusammen - keine aktuelle Gaming-Grafikkarte stemmt eines der grafisch anspruchsvollen Rennen (wie unsere Testszene) in der Pixelkönigsklasse flüssig. Insgesamt performen Radeon-Grafikkarten überdurchschnittlich, aber nicht außergewöhnlich gut.

Speicheranforderungen: minimal

Was die Anforderungen an den Grafikspeicher angeht, kommt The Crew 2 eher nach Far Cry 5 als nach Ghost Recon Wildlands, wenn wir im Ubisoft-Portfolio bleiben. Mit anderen Worten: Das Spiel stellt geringe Anforderungen an die Speicherkapazität der Grafikkarten. Das Streamingsystem ist bis hinauf zu Ultra HD mit 4 GiByte zufrieden und verrichtet seine Arbeit fast immer tadellos, nervige Ruckler sind die Ausnahme. Auch Texturschwund ist kein Thema, die Qualität wird auf speicherärmeren Grafikkarten nicht sichtbar reduziert. Allein das LoD-System arbeitet etwas zu eifrig, was zu Pop-up-Effekten führt (vor allem bei der Vegetation) und eine höhere Sichtweitenstufe vermissen lässt.

The Crew 2: Prozessorleistung geprüft

Seit Wochen ist bekannt, dass The Crew 2 einen Prozessor voraussetzt, der mit den Befehlssatzerweiterungen SSE 4.x und AVX umgehen kann. Nach der Open Beta, welche eine Woche vor Release stattfand, gaben die Entwickler jedoch dem Gegenwind potenzieller Käufer nach und patchten das Spiel. Im Internet sind Erfolgsmeldungen von Nutzern zu lesen, welche The Crew 2 beispielsweise auf einem Core i7 der ersten Generation (Bloomfield) spielen können. Das motivierte uns dazu, ebenfalls einen älteren PC zu starten, um die Performance in The Crew 2 abzuklopfen. Dieser Rechner besteht aus einem maximal getunten AMD Phenom 2 X6, welcher (je nach Spiel) mit bis zu 4,2 GHz arbeiten kann. Damit neue Spiele ruckelfrei laufen, verfügt der Unterbau über 12 GiByte DDR3-RAM und genügt damit selbst für Battlefield 1, Final Fantasy 15 und Kingdom Come Deliverance. Was The Crew 2 angeht, lassen wir ein Home-Video sprechen:
The Crew 2 startet demnach auf einem Phenom (2), stürzt im "echten" Spiel, also jenseits des Menüs, aber sang- und klanglos ab. Keine Fehlermeldung informiert über einen Mangel, die Crashlog-Datei ist leer. Unsere Vermutung lautet, dass die Entwickler lediglich den AVX-Zwang herausgepatcht haben, aber weiterhin SSE 4.x voraussetzen. Diese Befehle werden von Intels Bloomfield und Gulftown (Core i7-900) unterstützt, nicht aber von Deneb und Thuban (Phenom 2 X4/X6). Das ist bitter, denn The Crew 1 ist auf einem Phenom 2 gut spielbar. Das große, von vielen anderen Spielen genutzte Potenzial des X6 - die sechs Prozessorkerne - verpufft im Nichts.

Kernskalierung bei moderner CPU

Wie die Engine auf kompatiblen CPUs mit den zur Verfügung stehenden Rechenkernen skaliert, überprüfen wir anhand unseres bewährten Ryzen-Systems. Dieses mussten wir für The Crew 2 etwas umkonfigurieren, da das 60-Fps-Limit nicht nur die Leistung der Grafikkarten maskiert, sondern auch die des Prozessors. Schon nach zwei Messungen wurde uns klar: Ein echtes Prozessorlimit können wir mit dem oben gezeigten Rennen nicht provozieren. Selbst mit dem geringstmöglichen Takt des Systems, 2,5 GHz, laufen wir gnadenlos ins Framelimit. Wir blieben dennoch bei dieser Frequenz und reduzierten außerdem die RAM-Geschwindigkeit auf DDR4-2400, um der Engine eine möglichst langsame Infrastruktur aufzubieten. Da eine echte Kernskalierung im Keim erstickt wird, liegen diesmal die Frametimes im Fokus. Wir beschränken uns der Übersichtlichkeit halber auf Konfigurationen mit aktivem SMT, das jeden Prozessorkern dazu befähigt, zwei Threads parallel anzugehen. Die Ergebnisse:
The Crew 2: CPU Performance &amp; Core Scaling (Ryzen + Pascal) Quelle: PC Games Hardware The Crew 2: CPU Performance & Core Scaling (Ryzen + Pascal) Alle modernen Chips mit mehr als zwei Kernen/Threads sind mindestens zu spielbaren Fps in der Lage.Zur Erinnerung: Wir testen ein ganz normales, außerhalb der Stadt gelegenes Rennen gegen drei KI-Fahrer, das ursprünglich aufgrund hoher Grafiklast auserwählt wurde. Solche und ähnlich geartete Rennen sind in The Crew 2 oft anzutreffen. Die obigen Frametimes zeigen unmissverständlich, dass Sorge um eine unzureichende CPU-Leistung unbegründet ist - es sei denn, ihr Prozessor unterstützt kein SSE 4.x. Erst ein genauer Blick zeigt, dass der Prozessor nicht vollkommen egal ist. Tatsächlich spielt es praktisch keine Rolle, ob sechs oder acht Kerne am Werk sind, die Bildberechnungszeiten sind beinahe identisch und so gut wie möglich. Ein Downgrade der Kerne auf vier hat nur scheinbar keine Auswirkungen: Es werden nach wie vor 60 Fps erreicht und das Gros der Einzelbilder, als P99-Perzentil bzw. 1 % time bekannt, erscheint in der gleichen Zeit wie mit sechs Kernen. Es kommt jedoch zu ersten Frame-Ausreißern, die nur einen Bruchteil der Zeit ausmachen (0,1 % time alias P99,9-Perzentil) und nicht fühlbar sind. Erst beim Wechsel auf zwei Kerne (4 Threads) wird die Fühlbarkeitsgrenze erreicht, die Frameverteilung wird deutlich unruhiger.

Doch kann es wirklich sein, dass The Crew 2 derart prozessorschonend ist? Nein, kann es nicht. Mittlerweile benötigt man für ein Spiel mehrere Testsequenzen, um alle Performance-Nuancen zu beleuchten. Wir haben daher eine zweite Messreihe für Sie durchgeführt, diesmal in der Stadt. Egal ob New York, Chicago oder Miami, all diese Schauplätze erzeugen eine wesentlich höhere CPU-Last als Freiluftrennen. Im Folgenden sehen Sie ein Straßenrennen in Miami mit denselben CPU-Einstellungen:
The Crew 2: CPU Performance &amp; Core Scaling (Ryzen + Pascal) #2 Quelle: PC Games Hardware The Crew 2: CPU Performance & Core Scaling (Ryzen + Pascal) #2 Es ist offensichtlich, dass der oben noch mit einem blauen Auge davongekommene Zweikerner (@ 2,5 GHz!) nun unter der Last zusammenbricht. Zwei zusätzliche Kerne stabilisieren die Bildrate wesentlich, das Framelimit von 60 wird dann die meiste Zeit gehalten. Weitere Kerne verhindern aber die größten Frametime-Spikes. Unter dem Strich spielt die Prozessorleistung in The Crew 2 eine untergeordnete Rolle, vor allem, da moderne Prozessoren mit Frequenzen um 4 GHz arbeiten. Übrigens ist dieses Rennen für Grafikkartentests ungeeignet, die Bildraten liegen circa 30 Prozent höher als bei unserer GPU-Testsequenz.

The Crew 2: Systemanforderungen und -empfehlungen

Auf der offiziellen Website zu The Crew 2 wurden die Systemanforderungen veröffentlicht. Hier gibt Ubisoft weiterhin Auskunft über die unterstützte Peripherie, welche wir der Vollständigkeit halber zusammen mit den Systemanforderungen und -empfehlungen nachfolgend aufführen.

Minimale Systemanforderungen - 30 Fps:

  • Auflösung: 1080p
  • Voreinstellungen: Niedrig
  • Betriebssystem: Windows 7 SP1, Windows 8.1, Windows 10 (64-Bit-Versionen)
  • Prozessor: Intel Core i5-2400S @ 2,5 GHz oder AMD FX-6100 @ 3,3 GHz
  • Grafikkarte: Nvidia Geforce GTX 660 oder AMD Radeon HD 7870 (2 GB VRAM und Shader Model 5.0 oder besser)
  • Arbeitsspeicher: 8 GB

Empfohlene Systemkonfiguration - 30 Fps:

  • Auflösung: 1080p
  • Voreinstellungen: Hoch
  • Betriebssystem: Windows 7 SP1, Windows 8.1, Windows 10 (64-Bit-Versionen)
  • Prozessor: Intel Core i5-3470 @ 3.2 GHz oder AMD FX 6350 @ 3.9 GHz
  • Grafikkarte: Nvidia Geforce GTX 1050 (2 GB) oder GTX 760 oder AMD Radeon R9 270X (2 oder 4 GB VRAM und Shader Model 5.0 oder besser)
  • Arbeitsspeicher: 8 GB

Empfohlene Systemkonfiguration - 60 Fps:

  • Auflösung: 1080p
  • Voreinstellungen: Hoch
  • Betriebssystem: Windows 7 SP1, Windows 8.1, Windows 10 (64-Bit-Versionen)
  • Prozessor: Intel Core i5-4690k @ 3.5 GHz oder AMD Ryzen 5 1600 @ 3.2 GHz
  • Grafikkarte: Nvidia Geforce GTX 1060 (6 GB) oder GTX 970 (4 GB) oder AMD Radeon RX 470 (4 GB oder 8 GB VRAM und Shader Model 5.0 oder besser)
  • Arbeitsspeicher: 8 GB

Die Entwickler haben folgende Eingabegeräte mit ihrem Spiel getestet und garantieren Kompatibilität:

Standardgeräte:

  • Maus + Tastatur
  • Microsoft Xbox 360
  • Microsoft Xbox One
  • Microsoft Xbox One Elite
  • Sony Playstation 4
  • Steam Controller

PC-Lenkräder:

  • Fanatec ClubSport Wheel
  • Thrustmaster TX Racing Wheel
  • Thrustmaster T500 RS Racing wheel (mit Ferrari GTE 458 Challenge Rim )
  • Thrustmaster T300RS Racing WHEEL
  • T500 RS Gear Shift
  • [Thrustmaster T100 (Thrustmaster F430 Force Feedback)
  • Thrustmaster Ferrari Red Legend
  • Logitech Driving Force GT
  • Logitech G27
  • Twin Wheel F1 Combo Wheel
  • Simraceway SRW-S1
  • Thrustmaster TS-PC Racer

Xbox-One-Lenkräder:

  • ThrustMaster Ferrari 458 Spider Racing Wheel - Xbox One
  • [Xbox One, PC] Thrustmaster VG TX Racing Wheel Leather Edition Premium Official Xbox One Racing Wheel
  • [Xbox One, PC] Thrustmaster TS-XW Racer - P310 Competition Mod
  • [Xbox One, PC] Fanatec csl elite racing wheel Xbox One
  • [Xbox One, PC] Thrustmaster TMX Pro

PS4-Lenkräder:

  • [PS4/PC] Logitech G29 Driving Force Race Wheel + Logitech G Driving Force Shifter Bundle
  • [PS4/Xbox One] TH8A Add-On Shifter
  • [PS4/PC] Thrustmaster T-GT
  • [PS4/PC] Fanatec csl elite racing wheel PS4
  • [PS4/PC] Thrustmaster T500 RS Racing wheel
  • [PS4/PC] Thrustmaster T150

Joysticks:

  • [PC] Logitech Extreme 3D Pro Joystick for Windows
  • [PC] Thrustmaster T16000M FCS Flight Pack - PC
  • [Xbox One/PC] Thrustmaster,T.Flight Hotas One
  • [PS4/PC] Thrustmaster T.Flight Hotas 4 Flight Stick for PS4 & PC
  • [PS4/PC] Thrustmaster TFRP Flight Rudder Pedals for PC & Playstation 4

Die Grafikkarten-Messmethodik der PCGH

Basierend auf Leser-Feedback verwendet PC Games Hardware für Spiele-Benchmarks seit einigen Jahren keine Referenz-Grafikkarten mit Standard-Taktraten mehr. An ihre Stelle treten Herstellerdesigns samt werkseitiger Übertaktung, wie sie von einem Großteil unserer Community verwendet werden. Hierbei handelt es sich um typische Modelle, wenngleich "typisch" gar nicht so einfach zu definieren ist. Die Auswahl richtet sich nicht nur daran, welche Grafikkarten noch im PCGH-Testlabor anwesend sind, sondern auch, ob sie repräsentativ für das jeweilige Modell sind: Wir nutzen nach Möglichkeit weder unübertaktete, sich wegen Überhitzung drosselnde oder enorm schnelle Herstellerdesigns, sondern "Vernunftversionen", wie wir sie auch in den PCGH-Grafikkartentests meistens empfehlen. Beachten Sie bitte, dass wir nicht sämtliche Modelle am Markt testen können, sondern uns auf eine Auswahl beschränken müssen. Auch behalten wir uns vor, einzelne hier herangezogene Herstellerkarten in anderen Tests auszutauschen, beispielsweise dann, wenn sie das Testlabor verlassen müssen.Jede Grafikkarte wird vor den Benchmark-Durchläufen einer Aufheizperiode unterzogen, während derer sich der Kerntakt (Boost) auf ein bestimmtes, von Modell zu Modell unterschiedliches Niveau absenkt.

Auf diese Weise vermeiden wir unrealistisch hohe Werte: Eine gerade aus dem Regal genommene Grafikkarte, noch kalt vom Nichtstun, boostet höher als im normalen Betrieb nach einiger Zeit unter Last. Die durchschnittliche, automatisch gesetzte GPU-Taktfrequenz beim Test der jeweiligen Karten finden Sie in den Benchmarks.Die tatsächliche Frequenz ist wichtig und kann angesichts der großen möglichen Unterschiede nicht einfach unter den Tisch fallen, denn "GTX 1080 Ti" ist nicht "GTX 1080 Ti", um nur ein Beispiel zu nennen - je nach Herstellerdesign können zehn Prozent Differenz dazwischen liegen. Hinterfragen Sie daher Messwerte im Internet, die ohne jegliche Taktangabe veröffentlicht werden. Dem gegenüber stehen wenige Grafikkarten, von denen keine übertakteten Versionen existieren. Die prominenteste ist AMDs Radeon R9 Fury X, welche wir als Referenzdesign testen - gäbe es OC-Versionen, würde eine solche in den Benchmarks mitmischen.

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    • Kommentare (47)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von meckswell
        AW: The Crew 2 im Technik-Test: 18 Grafikkarten geprüft, Grafik-Tuning und CPU-Skalierung

        Danke für den schönen Test. War ja erst am Zweifeln, ob ich zuschlagen soll, aber es macht tatsächlich Spass. Beta hat mir ja net so gefallen, aber das Spiel jetzt schon.
      • Von meckswell
        AW: The Crew 2 im Technik-Test: 18 Grafikkarten geprüft, Grafik-Tuning und CPU-Skalierung

        Danke für den schönen Test. War ja erst am Zweifeln, ob ich zuschlagen soll, aber es macht tatsächlich Spass. Beta hat mir ja net so gefallen, aber das Spiel jetzt schon.
      • Von PCGH_Raff Kokü-Junkie (m/w)
        AW: The Crew 2 im Technik-Test: 18 Grafikkarten geprüft, Grafik-Tuning und CPU-Skalierung

        Zitat von pizzazz
        grmph - die pull-down-menues bei den interaktiven gpu-charts sind ja vollkommen falsch verlinkt - da kann ich lange nach dem balken für die im link genannte 1060 suchen
        Hm, was meinst du?

        MfG,
        Raff
      • Von pizzazz Software-Overclocker(in)
        AW: The Crew 2 im Technik-Test: 18 Grafikkarten geprüft, Grafik-Tuning und CPU-Skalierung

        grmph - die pull-down-menues bei den interaktiven gpu-charts sind ja vollkommen falsch verlinkt - da kann ich lange nach dem balken für die im link genannte 1060 suchen
      • Von RawMangoJuli Lötkolbengott/-göttin
        AW: The Crew 2 im Technik-Test: 18 Grafikkarten geprüft, Grafik-Tuning und CPU-Skalierung

        Zitat von Laggy.NET
        Aber dann ist das eben so...
        na dann sind wir da einfach grundsätzlich verschieden
      • Von Laggy.NET
        AW: The Crew 2 im Technik-Test: 18 Grafikkarten geprüft, Grafik-Tuning und CPU-Skalierung

        Zitat von RawMangoJuli
        schön wenn dich das nicht stört ... mir tun davon die Augen und der Kopf weh

        das stört einfach ... durch Botw hab ich mich durchgequält weil ich großer Zelda Fan bin aber für die meisten anderen Spiele würd ich das nicht tun
        Ich hab nicht gesagt, dass es mich nicht stört. Natürlich stört es mich. Sehr sogar. Es gibt aber auch viele andere Dinge, die mich an diesem oder jenem Spiel stören. Kritikpunkte gibts halt immer. Mal mehr, mal weniger.
        Aber das hat mich noch nie davon abgehalten, ein gutes Spiel zu spielen. Ich kann halt über Mängel hinwegsehen, wenn die Positiven Aspekte überweigen. Ganz einfach, denn ein perfektes Spiel hats sowieso noch nie gegeben.
        Geringe Framerate ist halt ein negativer Punkt unter vielen. Was solls... Auch ich bekomme davon schneller Ermüdungserscheinungen, wie mit nem Game, das mit beliebig hohen FPS läuft. Aber dann ist das eben so...
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