Nerdytech CYKEY im Test - Layout und Tastengefühl
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Nerdytech CYKEY im Test - Layout und Tastengefühl

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Flexibler Wechsel zwischen Mac- und Windows-Layout

Allerdings hat die CYKEY dann doch noch ein paar nützliche Extras im Gepäck: Im Lieferumfang sind nämlich neben einem zusätzlichen Drei-Wege-Steuerknopf und zwei Ersatzswitches eine Splitspacebar sowie mehrere Austauschtasten enthalten. Letztere erlauben die Anpassung an ein Mac-Layout, wobei wir per einfachem Tastendruck flexibel zwischen beiden Layouts wechseln können.

Der Austausch der einzelnen Tasten auf dem Keyboard funktionierte in unserem Test übrigens absolut problemlos. Die CYKEY setzt auf Gateron G Pro 3.0 Yellow Hot Swappable Switches, die sich mithilfe des beiliegenden Keycap-Entferners leicht und schnell lösen lassen.

Nerdytec CYKEY im Test - Was kann die Couchmaster-Tastatur? (3) Quelle: PC Games Hardware Nerdytec CYKEY im Test - Was kann die Couchmaster-Tastatur? (3) Das mechanische Herzstück der CYKEY sind die Gateron G Pro 3.0 Yellow Switches, die als Alternative zu den Cherry Red Switches ebenfalls auf einen linearen Auslöseweg setzen. Allerdings liegt die Betätigungskraft mit 50 g leicht über den klassischen Cherry MX Red Linear Switches (45 g). Dementsprechend fühlen sich die Gateron Yellow etwas fester an und geben beim Auslösen mehr Feedback als die Cherry Red. Der Hubweg liegt mit 4,0 mm insgesamt und 2,0 mm bis zum Auslösepunkt auf demselben Niveau wie bei den Cherry Red. In unserem Test haben wir das daraus resultierende Tippgefühl als sehr angenehm empfunden. Der Widerstand beim Tippen erreicht einen guten Mittelwert für Gaming als auch für Office-Anwendungen. Sowohl in schnellen Shootern wie Call of Duty: Modern Warfare 3 oder Overwatch 2 als auch in Action-Rollenspielen wie Diablo 4 konnte die Reaktionsgeschwindigkeit der Tastatur überzeugen. Das integrierte N-Key-Rollover sorgt zusammen mit dem angenehmen Tastenwiderstand dafür, dass wir im Eifer des Gefechts nicht versehentlich eine Taste zu viel auslösen.

Ein weiterer Vorteil der Gateron Yellow Switches ist die geringe Lautstärke. Ähnlich wie bei den Cherry Reds gelten die Gateron Yellow als leise mechanische Tasten. Mit dem Tippgeräusch einer Rubberdome-Tastatur können sie zwar nicht mithalten, aber wer eine leise mechanische Tastatur bevorzugt, macht mit der CYKEY nichts falsch. Der Auslöseweg und der Tastenwiderstand harmonieren so gut miteinander, dass ein sanftes Drücken der Tasten ausreichend ist, um präzise Eingaben ohne Ungenauigkeiten zu erreichen. Die Lautstärke variiert dabei je nach Nutzungsverhalten, mit folgendem Ergebnis im Vergleich zu anderen mechanischen Tastaturen:

  • Nerdytec CYKEY mit Gateron Yellow Switches: Lautstärke je nach Tastenanschlag zwischen 50 und 60 dB
  • Razer Black Widow Ultimate mit Razer Green Switches: zwischen 55 und 70 dB
  • Sharkoon Skiller Mech SGK3 mit Kailh Red Switches: zwischen 48 und 61 dB
  • Corsair Strafe RGB MK.2 mit Cherry MX Silent Switches: zwischen 37 und 50 dB

Werfen wir zu guter Letzt einen Blick auf die Keycaps der CYKEY: Nerdytec hat hier durchscheinende ABS-Kappen mit doppelter Beschichtung verbaut. ABS-Kappen sind grundsätzlich günstiger als PBT-Kappen, haben aber den Vorteil, dass sie aus einem durchsichtigen Material gefertigt werden. Dadurch lassen sie die Beleuchtung der Tasten besser durchscheinen als PBT-Kappen. Das zeigt sich auch deutlich bei der CYKEY, deren RGB-Beleuchtung hervorragend und klar zur Geltung kommt. Lediglich die Symbole für die Doppelbelegung der F- und Zifferntasten ist teils etwas schlecht zu erkennen, aber dieses Manko fällt in der Praxis kaum ins Gewicht.

Nerdytec CYKEY im Test - Was kann die Couchmaster-Tastatur? (2) Quelle: PCGamesHardware Nerdytec CYKEY im Test - Was kann die Couchmaster-Tastatur? (2) Ein Nachteil der ABS-Kappen besteht zwar darin, dass die Keycaps sich wegen einer glatten Oberfläche rutschig anfühlen können, aber dieses Problem hat Nerdytec recht gut gelöst. Denn die Keycaps der CYKEY sind nicht nur angenehm gewölbt, sondern fühlen sich durch die doppelte Beschichtung eher matt als glatt an. Rutschige Finger haben wir dementsprechend im Test nicht feststellen können. Schließlich dürfte die doppelte Beschichtung der Keycaps noch einen weiteren Nachteil der ABS-Kappen ausgleichen: Auch wenn wir es aufgrund einer entsprechend kurzen Nutzungsdauer im Test nicht selbst ausprobieren konnten, verspricht die doppelte Beschichtung eine längere Haltbarkeit der Farbe auf den Kappen im Vergleich zu herkömmlichen ABS-Caps. Abnutzungserscheinungen in Form von glänzenden Oberflächen oder unsauber erscheinenden Beschriftungen sind damit zwar nicht ausgeschlossen, dürften aber erst nach langer Nutzungsdauer auftreten.

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  1. Seite 1 Einleitung und Design
  2. Seite 2 Layout und Tastengefühl
  3. Seite 3 Software und Fazit
    • Kommentare (16)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von gh0st76 BIOS-Overclocker(in)
        "klare Zielgruppe im Auge: nämlich Gamer und professionelle Anwender, die ein kompaktes Keyboard mit hoher Verarbeitungsqualität und maximaler Programmierflexibilität suchen. Genau das liefert die erste eigene Tastatur des Couchmaster-Herstellers dann auch ab."
        Scheint nur nicht eine eigene Tastatur des Herstellers zu sein sondern einfach nur ein Re-Brand.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Nur dass das Skyloong Brett 70 kostet.
      • Von gh0st76 BIOS-Overclocker(in)
        "klare Zielgruppe im Auge: nämlich Gamer und professionelle Anwender, die ein kompaktes Keyboard mit hoher Verarbeitungsqualität und maximaler Programmierflexibilität suchen. Genau das liefert die erste eigene Tastatur des Couchmaster-Herstellers dann auch ab."
        Scheint nur nicht eine eigene Tastatur des Herstellers zu sein sondern einfach nur ein Re-Brand.
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        Nur dass das Skyloong Brett 70 kostet.
      • Von cryzen Software-Overclocker(in)
        Zitat von JackA
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] du scheinst in der Thematik noch grün hinter den Ohren zu sein. Cooler Master und Razer waren damals die einzigen, die überhaupt in die Richtung beleuchtete mechanische Tastatur im DE-Layout gearbeitet haben. Es gab schlichtweg nichts anderes. Da brauchst du nicht mit dummen Sprüchen kommen, wenn es keine Alternativen gab.
        Auch war die Trigger nicht schlecht, sie kam auch von einem hervorragenden OEM (im Gegensatz zur Razer, die auf einen Low Quality OEM setzten und später dann auch QPad, Logitech, Roccat und co. die auf den selben miserablen OEM zurückgriffen)

        Auch hatte ich das zum Preis geschrieben gehabt.
        wie gesagt Coolermaster ist auch super bekannt heute noch Top Keyboards zu bauen jap. Sry aber jemand er mir erzählen wil das nur PBT das WAHRE ist, kannst sonst erzählen, wie viele Boards du zu Hause hast. Keine Ahnung was das damit zu tun hat, dass es damals nix anderes gab.
      • Von JackA Lötkolbengott/-göttin
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] du scheinst in der Thematik noch grün hinter den Ohren zu sein. Cooler Master und Razer waren damals die einzigen, die überhaupt in die Richtung beleuchtete mechanische Tastatur im DE-Layout gearbeitet haben. Es gab schlichtweg nichts anderes. Da brauchst du nicht mit dummen Sprüchen kommen, wenn es keine Alternativen gab.
        Auch war die Trigger nicht schlecht, sie kam auch von einem hervorragenden OEM (im Gegensatz zur Razer, die auf einen Low Quality OEM setzten und später dann auch QPad, Logitech, Roccat und co. die auf den selben miserablen OEM zurückgriffen)

        Auch hatte ich das zum Preis geschrieben gehabt.
      • Von cryzen Software-Overclocker(in)
        Zitat von JackA
        Ne, hast Recht, ich kenne mich nicht aus im Keyboard Game. Modifziere Mechas nur seit 2006 (Raptor Gaming K1), war damals im Beratungsteam von Cooler Master um die erste consumertaugliche beleuchtete Mecha (CM Storm Trigger) auf den Markt zu bringen und ziehe das durch bis Heute, wo ich ungefähr 30 Mechas mein Eigen nenne.
        Ja, man kann ABS Caps gut machen, dennoch bleibt ABS als Material übrig und das neigt eben dazu, durch seine Beschaffenheit, sich abzureiben und glänzend/speckig zu werden und das sieht nach kurzer Zeit echt mies aus, wenn das nur die viel genutzten Tasten betrifft. Diese Eigenschaft hat PBT eher weniger. Ich nutze z.B. seit vielen vielen Jahren ein MX-Board 3.0 auf der Arbeit und habe ihm gelaserte graue PBT Tastenkappen einer uralten gebrauchten Cherry G80 spendiert. Wenn ich da mit nem Lappen drüber wische, sehen die Keycaps aus, wie neu installiert.

        Und meine Aussage bleibt gleich, bei dem Preis wären gute PBT Kappen locker drin gewesen. Keine schlechten oder ABS.
        Stimmt Coolermaster ist bekannt für seine Top Keyboards. Beim Preis gebe ich dir recht, nur hättest es auch dann so schreiben können.
      • Von Mr.Floppy Freizeitschrauber(in)
        Ist zwar nur meine Meinung, aber "richtet sich an Gamer und professionelle Anwender" - nein. Also in meiner Branche sieht man so gut wie nie TKL Tastaturen. Die mögen für Outlook-Helden und Zocker-Menschen vollkommen ausreichend sein, aber für Leute die damit z.B. als Entwickler arbeiten sollen nicht wirklich geeignet.

        Volles ISO-Layout mit den mindestens 105 Standardtasten und den genormten Abständen, danke.
        Diese "kastrierten" Tastaturen sind meiner Meinung nach eben für "Gamer" gedacht, nicht für Leute die damit arbeiten und schlicht viel Schreiben/Tippen müssen.

        Bin mit meiner Customtastatur mit Silent-Switches zufrieden. Volles Layout, fast so leise wie eine Rubberdome und dabei ein sehr gutes Schreibgefühl, womit ich selten Tippfehler produziere und entsprechend selten die Backspace-Taste malträtieren muss.
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