Nerdytec CYKEY im Test: Die "perfekte Open-Source-Tastatur"?
Mit der CYKEY hat Couchmaster-Hersteller Nerdytec die erste eigene mechanische RGB-Tastatur vorgestellt. Wir haben uns das kompakte Keyboard im Test genauer angeschaut und klären, ob sich der Kauf lohnt.
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Das deutsche Unternehmen Nerdytec ist eigentlich für den Couchmaster bekannt - eine Gaming-Station, die das Zocken mit PC-Peripherie auf dem heimischen Sofa ermöglichen soll. Doch jetzt erweitert der Hersteller sein Portfolio um eine eigene mechanische RGB-Tastatur, die als "perfekte Open-Source-Tastatur" das Gaming-Setup seiner Nutzer perfekt ergänzen soll.
Wir haben uns die Nerdytec CYKEY im Test ausführlich angeschaut und geprüft, ob der Hersteller sein Versprechen halten kann. Dazu haben wir neben dem Design und der Verarbeitung vor allem auch das Tippgefühl und die Ausstattung der Hardware unter die Lupe genommen. Ohne unser Fazit direkt zu spoilern, können wir jetzt schon sagen: Die CYKEY hat uns positiv überrascht, denn sie ist genau das, was sie sein will.
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Design, Verarbeitung und Preis
An erster Stelle werfen wir aber einen Blick auf die harten Fakten: Nerdytec verkauft die CYKEY ab sofort zum Preis von 129,90 Euro (unverbindliche Preisempfehlung) versandkostenfrei über den eigenen Webshop. Später soll die Tastatur dann unter anderem auch bei Amazon verfügbar sein.
Die CYKEY verfügt über ein deutsches 75-Prozent-Tastenlayout (ISO) mit 81 Tasten. Demzufolge misst die Tastatur aufgrund des fehlenden Ziffernblocks lediglich 32,5 Zentimeter in der Breite und 14,1 Zentimeter in der Länge bei einer maximalen Höhe von 3,1 Zentimetern (ohne ausklappbare Stützen unter der Tastatur). Der Mittelblock besteht aus vier Pfeiltasten, drei weiteren, doppelt belegten Mitteltasten und einem Scrollrad.
Mit einem Gewicht von 1,3 Kilogramm ist die CYKEY ziemlich schwer und wuchtig geraten, was der massiven Bauweise geschuldet ist. Das Gehäuse der Tastatur besteht aus mattiertem Kunststoff, macht aber einen durchweg hochwertigen und soliden Eindruck. Auf der Rückseite des Chassis befindet sich ein Kabelkanal mit drei Öffnungen, der eine flexible Führung des mitgelieferten, mit Stoff ummantelten USB-C-Kabels erlaubt.
Keine Zusatztasten oder weitere Anschlüsse für USB oder Headset
Zusätzliche Anschlüsse oder Sondertasten sucht man auf der CYKEY größtenteils vergeblich. Gemessen daran, dass der ebenfalls von Nerdytec vertriebene Couchmaster über sechs integrierte USB-3.0-Ports verfügt, lässt sich dieser Mangel verschmerzen. Trotzdem wäre zumindest ein einzelner, zusätzlicher USB-Port an der Tastatur ein nettes Extra gewesen.
Die fehlenden Zusatztasten sind demgegenüber aber ein weitaus kleineres Manko der CYKEY, denn diese unterstützt die sogenannte QMK/VIA-Technologie. Dank der zugehörigen Open-Source-Software haben Nutzer die Möglichkeit, eigene Firmware für die CYKEY zu erstellen und die Tastenbelegung vollkommen flexibel anzupassen (dazu später mehr). Deshalb braucht es dann auch keine speziellen Sondertasten mehr.

Scheint nur nicht eine eigene Tastatur des Herstellers zu sein sondern einfach nur ein Re-Brand.
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Nur dass das Skyloong Brett 70 kostet.
Auch war die Trigger nicht schlecht, sie kam auch von einem hervorragenden OEM (im Gegensatz zur Razer, die auf einen Low Quality OEM setzten und später dann auch QPad, Logitech, Roccat und co. die auf den selben miserablen OEM zurückgriffen)
Auch hatte ich das zum Preis geschrieben gehabt.
Auch war die Trigger nicht schlecht, sie kam auch von einem hervorragenden OEM (im Gegensatz zur Razer, die auf einen Low Quality OEM setzten und später dann auch QPad, Logitech, Roccat und co. die auf den selben miserablen OEM zurückgriffen)
Auch hatte ich das zum Preis geschrieben gehabt.
Ja, man kann ABS Caps gut machen, dennoch bleibt ABS als Material übrig und das neigt eben dazu, durch seine Beschaffenheit, sich abzureiben und glänzend/speckig zu werden und das sieht nach kurzer Zeit echt mies aus, wenn das nur die viel genutzten Tasten betrifft. Diese Eigenschaft hat PBT eher weniger. Ich nutze z.B. seit vielen vielen Jahren ein MX-Board 3.0 auf der Arbeit und habe ihm gelaserte graue PBT Tastenkappen einer uralten gebrauchten Cherry G80 spendiert. Wenn ich da mit nem Lappen drüber wische, sehen die Keycaps aus, wie neu installiert.
Und meine Aussage bleibt gleich, bei dem Preis wären gute PBT Kappen locker drin gewesen. Keine schlechten oder ABS.
Volles ISO-Layout mit den mindestens 105 Standardtasten und den genormten Abständen, danke.
Diese "kastrierten" Tastaturen sind meiner Meinung nach eben für "Gamer" gedacht, nicht für Leute die damit arbeiten und schlicht viel Schreiben/Tippen müssen.
Bin mit meiner Customtastatur mit Silent-Switches zufrieden. Volles Layout, fast so leise wie eine Rubberdome und dabei ein sehr gutes Schreibgefühl, womit ich selten Tippfehler produziere und entsprechend selten die Backspace-Taste malträtieren muss.