Cherry MX-Board 5.0: MX-Silent-Tastatur mit besonders hoher Ergonomie
Cherry hat auf der Gamescom das MX-Board 5.0 veröffentlicht, das anders als das 9.0-Modell auch den deutschen Markt erreichen wird. Im Fokus steht die Ergonomie, indem die Handballenauflage vergleichsweise groß gestaltet wurde und sich an drei Punkten die Höhe einstellen lässt. Die unverbindliche Preisempfehlung beläuft sich auf 159 Euro.
Nachdem die letzte Ergänzung der MX-Board-Serie in Form des 9.0 d en europäischen Markt nicht erreicht hat, wird das MX-Board 5.0 hierzulande wieder mit einem eigenen Layout erhältlich sein. Der Neuling ist an das MX-Board 6.0 angelehnt, kommt jedoch mit zusätzlichen ergonomischen Funktionen daher. Am auffälligsten ist die 480,5 × 86,5 mm große Handballenauflage, die aus gummiüberzogenem Kunststoff besteht. Hinten an der Tastatur sowie vorne und hinten an der Handballenauflage befinden sich Gummifüße, die eine Feinjustierung der Tastaturergonomie an drei Punkten erlauben sollen.
Ansonsten ist das MX-Board 5.0 gewohnt schlicht gehalten. Die Oberschale besteht aus Aluminium, in die die halbhohen Tasten eingelassen sind. Die Herzstücke bilden Cherrys hauseigenen, linearen MX-Silent-Red-Schalter, die bei einem Anpressdruck von 45 g auslösen. Es handelt sich um die gedämpfte Ausführung, die keine Klickgeräusche beim Anschlag und Loslassen erzeugen soll. Cherry wirbt mit einem N-Key-Rollover und einem umfassenden Anti-Ghosting. Die Beleuchtung erstrahlt ausschließlich in Weiß und beherrscht verschiedene Modi. Zusatzfunktionen liegen auf den F-Tasten und sind über die FN-Taste nutzbar. Erwähnenswert ist die lasergravierte Schriftart, die Cherry zusammen mit Typemates entworfen hat.
Die unverbindliche Preisempfehlung des MX-Boards 5.0 beziffert Cherry auf 159 Euro. Im PCGH-Preisvergleich sollte die Tastatur innerhalb der kommenden Tage aufschlagen. Die UVP des MX-Boards 6.0 lag bei 190 Euro, wobei der Straßenpreis auf unter 150 Euro sank. Der kleine Bruder könnte demzufolge bei gut 100 Euro landen.

150€ Tastatur 150€ Maus .... irgendwann zahlen die Leute 500€ für die Tastatur was ein merkwürdiger Trend wissen viele nicht mehr wohin mit ihrem Geld ?
Ich verstehe deine Meinung - Bei manchen Mäusen bin ich mir auch net so sicher, ob deren Preise gerechtfertigt sind.
Offen gesagt, denke ich eher das Gegenteil. Als würde man bei einem Ferrari, Carbon durch Gold ersetzen um ihn nicht besser, aber schwerer, lahmer und teurer zu machen. (schluss mit Autovergleichen)
Ein gutes Klickgefühl ist sicherlich wichtig, und bei 4K Auflösungen sollten auch DPI entsprechend sein - aber letztlich verschleißen solche 150€ Mäuse ebenso schnell, wie welche für 50€, wie ich behaupte.
Extremste Abtastraten mögen für die lächerlich kleine Randgruppe an Pro Gamern wichtig sein, aber auch diese nutzen eher moderat hohe Einstellungen als die "bei nem 8K Moni, 2cm in real, 1080 grad Drehung im Shooter" Einstellungen.
Bei ner Tastatur, ists schon nen Unterschied, ob der Hersteller ~ 104+ Tasten mit EINER profanen Gummimatte unterlegt, oder für jede einzelne, nen mechanischen Schalter einbaut, auch preislich. Im Gegensatz zum fragwürdigen RGB Trend (jedem dass seine), ist eine beleuchtete Tastatur, wann immer es dunkel ist, ein wichtiger Mehrwert, auch wenn eine Farbe locker reichen müsst - trotzdem bleibts Geschmackssache...
N-Key-Roll Over und Anti Ghosting sind meiner Meinung nach wichtige Errungenschaften bei einer Tastatur. Zusatztasten, div. Anschlüsse, Programmierbare Tasten, Screens und etc. sind dann Dinge der persönlichen Vorliebe - ich brauchs net.
Mir sind 150+€ zu viel. Ich bin Preislich für meine Verhältnisse in die Vollen gegangen, mit der Hyper X Alloy, bereue diesen Kauf aber nicht und wollte auch nicht mehr zurück.
Das schlichte Design und die Verarbeitung weiß ich wohl zu schätzen. Das taktile Gefühl - man sollte nicht vergessen, dass Maus und Tasta (als auch Gamepad) DIE ! permanent fühlbare(n) Schnittstelle(n) zum System ausmachen und gerne ein paar GPUs oder gar CPUs überleben. Zusammen mit dem Moni und Sound sind sie im ganzheitlichem Sinne für dass Erleben des eigenen Systems verantwortlich.
Immerhin überträgt die Peripherie (bei guter Wahl) jedwedes Leistungspotenzial des Systems an die eigene Wahrnehmung - oder eben auch nicht. Letzteres ist in Platzhalter Situationen klar, ansonsten aber Geldverschwendung.
Wer in seinem System schon (für manche viel, für andere nicht mal ne CPU) z.B. 1500€ "versengt", sollte sich auch diesen Rest gönnen - der Mehrwert ist größer als z.B. 16 statt 8 GB Ram (zum zocken versteht sich).
Am Ende bleibt, mit ner 5€ Maus und 8€ Tasta kann man auch zocken - empfehlen, tu ichs aber net....
PS: Natürlich könnt man auch sagen, ich nehm ne sehr günstige Maus/Tasta kombo für 20 € und dass Ersparte, stecke ich in ne 1080 statt ner 1070 -klar ists ne Überlegung wert (gerade aktuell)- speziell, wenn der Moni diese Mehrleistung auch inszenieren kann... aber die gute Peripherie hast auch bei der nächsten GPU noch, und die ist dann schneller als ne 1080...
Damit beschränkt sich die Auswahl mal wieder auf das MX Board 3.0 + Palmrest...