System Shock 2023 - Benchmarks und Performance
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System Shock 2023 - Benchmarks und Performance

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Wie läuft das Remake von System Shock auf populären Grafikkarten und Prozessoren? Das klären wir hier. Abschließend ziehen wir ein Fazit zu System Shock 2023.

Wie üblich haben sich mehrere Redakteure ein Bild von dem Spiel gemacht, um die technischen Einflüsse genau zu prüfen. Dabei ist uns aufgefallen, dass System Shock 2023 vor allem mit Grafikleistung skaliert. Der Prozessor dreht hingegen Däumchen und wird kaum gefordert. Das passt tatsächlich hervorragend zu den Anforderungen, welche die Entwickler genannt haben. Neben einem Intel Core i5-2400 soll bereits ein AMD FX-8320 genügen, um das Spiel flüssig darzustellen. Ebenso altertümlich gesellen sich dazu Nvidias Geforce GTX 670 oder AMDs Radeon HD 7870 mit je 2 GiByte VRAM. Empfohlen werden ein Core i7-3770 oder FX-8350, eine Geforce GTX 970 oder Radeon R9 290 mit jeweils 4 GiByte Speicher. Generell sind die Anforderungen für einen Titel, der 2023 erscheint, sehr niedrig. Doch der Schein kann trügen: Hohe Auflösungen erfordern deutlich mehr Grafikleistung, als die Anforderungen und Empfehlungen suggerieren.

Systemanforderungen Mindestens Empfohlen
x86/x64 Setzt 64-Bit-Prozessor und -Betriebssystem voraus Setzt 64-Bit-Prozessor und -Betriebssystem voraus
Betriebssystem Windows 7/8.1/10 (64-bit only) Windows 7/8.1/10 (64-bit only)
Prozessor: Intel Core i5-2400/AMD FX-8320 or better Intel Core i7-3770/AMD FX-8350 or better
Arbeitsspeicher: 4 GiB RAM 8 GiB RAM
Grafik: NVIDIA GTX 670 2GB/AMD Radeon HD 7870 2GB or better NVIDIA GTX 970 4GB/AMD Radeon R9 290 4GB or better
DirectX: Version 11 Version 11
Speicherplatz: 10 GB verfügbarer Speicherplatz 10 GB verfügbarer Speicherplatz

System Shock 2023 - Benchmarks und Performance

Wie bei jedem PCGH-Technik-Test üblich, haben sich vor den Messungen mehrere Redakteure an verschiedenen PCs mit dem Spiel vertraut gemacht. Das haben wir selbstverständlich auch bei System Shock (2023) getan, um möglichst anspruchsvolle und doch repräsentative Benchmarkszenen zu finden. Das Remake erwies sich schnell als sehr performantes Werk, sodass wir den Fokus der getesteten Grafikkarten und Prozessoren etwas verschieben. Wie läuft das System Shock Remake auf älterer Hardware? Gefragt, getestet.

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Als Benchmarkszene setzen wir auf einen überdurchschnittlich anspruchsvollen Abschnitt in der ersten Ebene des Spiels, dem Medizin-Trakt. Das getestete Areal ist nicht nur relativ offen, mit mehreren Gängen zu Auswahl, die Geometrie und Oberflächenbeschaffenheit ist außerdem detaillierter als bei vielen anderen Szenen in System Shock (2023). Um ein Worst-Case-Szenario handelt es sich keineswegs, allerdings kann man durchaus sagen, was für alle PCGH-Benchmarks gilt: Erreicht eine Grafikkarte oder ein Prozessor hier flüssige Bildraten, ist die Komponente für den Rest des Spiels gewappnet. Falls Sie unsere Benchmarks am eigenen PC nachstellen können, sind Sie, wie immer, herzlich eingeladen. Das eingebettete Video weist den Weg und zeigt die Einstellungen, das Savegame lässt sich beliebig zwischen Accounts verteilen und nutzen - so lieben wir das!

System Shock 2023: Grafikkarten-Benchmarks

Resizable BAR (rBAR) respektive Smart Access Memory (SAM) sind bei unseren GPU-Benchmarks aktiv. Wie immer bieten wir Ihnen die Ergebnisse in den vier verbreiteten Auflösungen Full HD, WQHD, UWQHD und Ultra HD, welche Sie im folgenden Benchmark auswählen können. Eine Messung dauert wie von PCGH gewohnt 20 Sekunden und erfolgt via CapFrameX; aus dem Durchschnitt von drei Messungen errechnen wir unsere Ergebnisse. Selbstverständlich entsprechen die Grafiktreiber den zum Testzeitpunkt aktuellen Versionen, in diesem Fall die AMD Software Adrenalin 23.5.2, Intel Game On Driver 4382 Beta und Nvidia Game Ready Driver 535.98 WHQL. Die Ergebnisse:

Tatsächlich ist das System Shock Remake mit alten Mittelklasse-Grafikkarten spielbar - oder sogar schön flüssig. Ab der Leistungsklasse einer Radeon RX 580, Geforce GTX 980 oder GTX 1060 6GB sind in Full HD rund 60 Fps möglich, mit reduzierten Details ohnehin. Diese Erkenntnis macht den Mangel an Upsampling-Verfahren leichter verdaulich. Wir würden uns dennoch wünschen, dass Nightdive neben dem bereits enthaltenen DLSS auch noch FSR und XeSS implementiert. Ist die installierte Grafikkarte zu schwach, können Nicht-RTX-Nutzer immerhin von einem Auflösungsregler Gebrauch machen, für Besitzer einer RTX-Grafikkarte stellt hingegen DLSS die erste Wahl dar.

Jenseits von Full HD erweist sich System Shock (2023) als klassischer Unreal-Engine-4-Titel und skaliert stark mit der Auflösung. Wer 60 Fps in WQHD halten möchte, benötigt bereits eine Grafikkarte des Kalibers Radeon RX 5700 XT, RX 6600 XT, Geforce RTX 2070 oder RTX 3060. In Ultra HD wird noch deutlich mehr Pixel-Power benötigt - wir raten zur aktuellen 600-Euro-Klasse rund um Radeon RX 6800 XT und Geforce RTX 4070. In 4K/UHD zeigt sich eine weitere Besonderheit: Grafikkarten mit 4 GiByte brechen spätestens hier zusammen, da der VRAM hierfür nicht ausreicht. Wer 6 GiByte oder mehr zur Verfügung hat, ist für das System Shock Remake gerüstet.

System Shock 2023: Prozessor-Benchmarks

Selbstverständlich haben wir auch die CPU-Anforderungen des Remakes geprüft. Hier offenbart das Spiel derart geringe Anforderungen, dass wir es kurz halten können - mit einer Übersicht von A bis Z, ohne das komplette CPU-Alphabet durchzugehen:

Normalerweise ist es so, dass in Spielen, die mit der "Standard-Engine" UE4 programmiert wurden, Intel mit Leichtigkeit die Oberhand gewinnt. Nicht so in System Shock 2023, denn hier machen AMDs 3D-V-Cache-Prozessoren alles platt, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Das Intel-Topmodell Core i9-13900KS hat nicht einmal gegen den Ryzen 7 5800X3D eine Chance. Doch auch nach unten hin brauchen Sie sich keine Gedanken zu machen, denn selbst ein FX-8370, der aus heutiger Sicht unglaublich langsam und ineffizient rechnet, ist schnell genug für 60 Fps+. Falls Sie eine Mittelklasse-CPU der letzten Jahre nutzen, wird System Shock bei Ihnen flüssig laufen. Ruckler treten bei schwachbrüstigen CPUs nur beim Spielstart und schnellen Szenenwechseln auf - etwa beim Eintritt in den Cyberspace.

System Shock 2023 - Fazit

System Shock (2023) ist seit dem 30. Mai DRM-frei bei GOG oder bei Steam und Epic erhältlich. Das Remake eines der größten Klassiker der Spielegeschichte spricht sicherlich nicht alle an - zu abstrakt die Grafik, trotz kräftiger Modernisierung bei Steuerung, Interface, Gameplay und Mechaniken spielt sich ein System Shock auch 2023 anders als viele populäre Titel. Doch wer etwa Fan der Dishonored-Reihe, Deus Ex, dem Prey von 2017 oder auch Rollenspielen wie Skyrim ist, sollte zumindest einen Blick wagen. Die alten Hasen innerhalb der PCGH-Redaktion sind jedenfalls begeistert vom "modernen Retro-Feeling" des Spiels und auch die Performance weiß zu gefallen. Für das System-Shock-Remake muss wohl niemand aufrüsten - es sei denn, Sie spielen noch an einem PC von 1994 ...

Bildergalerie

Was halten Sie von System Shock 2023? Wie immer freuen wir uns über Ihre Kommentare, konstruktive Kritik und Fragen zur Technik, den Benchmarks und anderen Inhalten. Nutzen Sie auch gerne die Möglichkeit und stellen Sie unsere Benchmarks an Ihrem PC nach. Sie finden das Savegame als Download in diesem Artikel.

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    • Kommentare (38)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Phil BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Ericius161
        Erst gut 40 Minuten umhergeirrt, könnte mein erster Fehlkauf seit langem sein. Das Trefferfeedback ist auch weird, falls man das überhaupt Trefferfeedback nennen will. System Shock 2 hat irgendwie mehr gebockt. eventuell habe ich von dem Remakemaster zu viel erwartet.
        System Shock und System Shock 2 sind trotz vieler Gemeinsamkeiten zwei doch recht unterschiedliche Spiele. Und es ist wahrscheinlich auch nicht ganz unberechtigt, dass Teil 2 der eigentliche Klassiker geworden ist. Der ist sogar noch besser, in vielerlei Hinsicht aber eben auch etwas "verdaulicher".

        Maybe ein bisschen so wie Half-Life und Half-Life 2.

        Gruß,
        Phil
      • Von PCGH_Phil BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Ericius161
        Erst gut 40 Minuten umhergeirrt, könnte mein erster Fehlkauf seit langem sein. Das Trefferfeedback ist auch weird, falls man das überhaupt Trefferfeedback nennen will. System Shock 2 hat irgendwie mehr gebockt. eventuell habe ich von dem Remakemaster zu viel erwartet.
        System Shock und System Shock 2 sind trotz vieler Gemeinsamkeiten zwei doch recht unterschiedliche Spiele. Und es ist wahrscheinlich auch nicht ganz unberechtigt, dass Teil 2 der eigentliche Klassiker geworden ist. Der ist sogar noch besser, in vielerlei Hinsicht aber eben auch etwas "verdaulicher".

        Maybe ein bisschen so wie Half-Life und Half-Life 2.

        Gruß,
        Phil
      • Von Ericius161 Freizeitschrauber(in)
        Erst gut 40 Minuten umhergeirrt, könnte mein erster Fehlkauf seit langem sein. Das Trefferfeedback ist auch weird, falls man das überhaupt Trefferfeedback nennen will. System Shock 2 hat irgendwie mehr gebockt. eventuell habe ich von dem Remakemaster zu viel erwartet.
      • Von Tobi_bl85 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von PCGH_Dave
        In drei Minuten ist man nicht einmal durchs Intro gekommen
        Dont feed the troll !
      • Von Case39 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Tobi_bl85
        Ist doch schwerer als angenommen insbesondere die wegfindung, da man ja im Grunde genommen von Anfang an überall hin kann. Ich denke die meisten Spieler werden ohne Komplettlösung einfach mittendrin aufhören.
        Da gebe ich dir recht. Die Wegfindung/Führung ist sehr ausbaufähig. Kann auch durch die fehlende Synchro sein, die gab es im Original und hat durchaus mitgeholfen.
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        In drei Minuten ist man nicht einmal durchs Intro gekommen
      Direkt zum Diskussionsende
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