Amazon vs. Coolblue: Preisduell bei Surface Pro 12 mit (fast) 15 h Akkulaufzeit

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Amazon vs. Coolblue: Preisduell bei Surface Pro 12 mit (fast) 15 h Akkulaufzeit
Quelle: Erstellt mit Dall-E; Amazon

Aktuell gibt es das Surface Pro mit 12 Zoll zum niedrigsten Preis. Dabei liefern sich Amazon und Coolblue ein Duell um das beste Angebot für das Windows-Tablet mit rund 15h Akkulaufzeit.

Seit Apple im Jahr 2020 den eigenen M-Chipsatz vorgestellt hat, sind auch andere Tablet-/Laptop-Hersteller unter Zugzwang. Denn im Vergleich zu Intel- oder AMD-Prozessoren sind SoCs auf ARM-Befehlssatz wie der Apple M deutlich stromsparender unterwegs, sodass sich eine Verdoppelung der Akkulaufzeit ergibt. Gemeinsam mit ehemaligen Apple-Ingenieuren hat Qualcomm im vergangenen Jahr den Snapdragon X Chipsatz für Laptops/Tablets vorgestellt. Erstmals kommen dabei selbstentwickelte Nuvia-Prozessorkerne zum Einsatz. Neben dem Top-Modell mit dem Zusatz Elite gibt es auch das kostengünstigere Plus-Modell. So oder so bescheinigen Tester eine starke Performance, die auf dem Niveau vom Apple M3 liegt, je nach Modell sogar noch performanter ausfällt. Zudem gibt's eine lange Akkulaufzeit. Nun liefern sich Amazon und Coolblue ein Preisduell beim Microsoft Surface mit 12 Zoll, das auf Qualcomm Snapdragon X Plus setzt.


Das Wichtigste in Kürze

  • Wer auf der Suche nach einem Windows-Tablet mit langer Akkulaufzeit ist, für den gibt es das aktuelle Surface Pro mit 12 Zoll. Denn statt auf einen Intel-Prozessor setzt es auf einen Snapdragon X von Qualcomm.
  • Dieser Chipsatz vereint im SoC auch gleich den Arbeitsspeicher, sodass die Latenzen niedrig sind und Strom gespart wird. Zudem setzt man auf den ARM-Befehlssatz.
  • All das führt zu einer Verdoppelung der Akkulaufzeit im Vergleich zum Vorgänger mit Intel-Prozessor. So sind laut Testern bis zu knapp 15 Stunden Websurfen möglich.
  • Zudem arbeitet das Surface Pro 12 Zoll lüfterlos.
  • Aktuell liefern sich Amazon und Coolblue ein Preisduell. Während Amazon das Surface Pro mit 12 Zoll zum Tiefstpreis in drei Werktagen kostenlos liefert, will Coolblue in nur einem Werktag ebenfalls zum Tiefstpreis schneller liefern.

Was bedeutet ARM-Befehlssatz und laufen meine Programme auf dem Surface mit Snapdragon?

Prozessorkerne mit ARM-Befehlssatz sitzen in einem SoC. So wird auf einem Chipsatz neben der CPU auch die Grafikeinheit und Dinge wie etwa der Arbeitsspeicher vereint. Das ermöglicht kurze Datenwege und minimiert die Latenz, sorgt aber auch dafür, dass sich der RAM nicht erweitern lässt. Im Gegenzug dazu sind Intel/AMD-Prozessoren gesockelt und können getauscht werden. Auch der Arbeitsspeicher lässt sich durch RAM-Riegel auswechseln oder erweitern.

Der ARM-Befehlssatz (Instruction Set Architecture) ist eine RISC-Architektur (Reduced Instruction Set Computer), sodass kleinere Anzahl an einfacheren, standardisierten Befehlen, die in gleichbleibender Taktfrequenz (z. B. 1 Takt = 1 Befehl) ausgeführt werden. Ein x86-Prozessor von Intel/AMD hingegen setzt auf den x86-Befehlssatz und damit auf die CISC-Architektur, die mehrere Aufgaben gleichzeitig verarbeiten kann und prinzipiell höhere Taktfrequenzen zu bieten hat. Im Gegenzug verbraucht ein x86-Prozessor aber auch mehr Strom und produziert mehr Abwärme, eignet sich aber insbesondere für Videospiele.

Die andere Befehlsstruktur von Snapdragon und Apple-M-Chips sorgt dafür, dass klassische x86-Programme nicht nativ auf diesen PCs/Macs laufen. Stattdessen findet eine softwareseitige Emulation statt, sobald man ein betreffendes Programm startet. Daher kann der Programmstart manchmal eine Sekunde länger dauern. Bis auf alte Drucker-Treiber lassen sich alle gängigen Windows-Programme auch mit Snapdragon-Chip nutzen. Immer mehr Software wird gar für den Betrieb mit RISC optimiert und neu kompiliert, dazu zählen alle Microsoft Office-Programme, der Google Chrome sowie Adobe Photoshop, Premiere und weitere Adobe-Software. Für die Drucker-Treiber hat Microsoft die Universal Print Driver parat gestellt, damit die Grundfunktionen weiter nutzbar bleiben. Ab dem Jahr 2026 sind UPD gar Pflicht, wenn Druckerhersteller neue Modelle auf den Markt bringen.

Was hat das Microsoft Surface Pro 12 Zoll zu bieten?

Das Surface Pro 12 verfügt über ein 12,3-Zoll-IPS-Display mit einer Auflösung von 2.196 × 1.464 Pixeln und einer Bildwiederholrate von 90 Hz. Mit bis zu 500 cd/m² Helligkeit bleibt der Bildschirm auch bei Tageslicht gut ablesbar. Im Gegensatz zum großen Bruder Surface Pro mit 13 Zoll (11. Gen) besitzt das IPS-Panel eine flimmerfreie Helligkeitsregelung ohne PWM, was für manche Nutzer ein Vorteil ist, da die automatische Helligkeitsverstellung bei OLEDs über Pulsweitenmodulation funktioniert und einige Betrachter Kopfschmerzen bekommen können. Auch die Darstellung von Schrift ist auf dem IPS-Bildschirm besonders scharf und ohne die bei OLEDs manchmal auftretenden Fransen.

Im Inneren arbeitet der neue Qualcomm Snapdragon X Plus (X1P-46-100), ein achtkerniger ARM-Chip, der laut DrWindows.de im Alltag eine Performance auf Augenhöhe mit dem größeren Surface Pro 13 Zoll bietet, obwohl dieses auf den Snapdragon X Elite setzt. Nur in Benchmarks ist der Snapdragon X Elite X1E-80-100 mit 12 CPU-Kernen schneller und kann etwa im Cinebench 2024 Multi-Core-Benchmark den Apple M3 um 35 Prozent schlagen. Ein echtes Highlight: Das 12-Zoll-Modell kommt im Gegensatz zum größeren Surface Pro 13 Zoll komplett ohne Lüfter aus. Selbst unter Last bleibt das Gerät mit einer CPU-Temperatur von maximal 65 °C angenehm kühl. Das Gehäuse erreicht nur 25 bis 45 °C.

Dank energieeffizientem ARM-Prozessor punktet das Surface Pro 12 Zoll mit beeindruckender Akkulaufzeit. In Tests von Notebookcheck.com erreicht es:

  • Mindestens 12 Stunden im Home-Office-Alltag
  • Fast 15 Stunden beim Surfen im Web

Damit hält das Surface Pro 12 Zoll mit einer Akkuladung doppelt so lange durch, wie seine Vorgänger mit Intel-Prozessor. Der Akku lässt sich via USB-C mit mindestens 45 Watt in nur 60 Minuten auf 80 % aufladen. Bei den Anschlüssen verzichtet Microsoft beim Surface Pro 12 Zoll auf den proprietären Surface Connector und stattet es stattdessen mit 2x USB-C mit USB 10 Gbit/s aus. Beide USB-C-Ports können auch als Ladeanschluss oder als Displayanschluss verwendet werden.

Zum Tiefstpreis (nicht nur) bei Amazon

Das aktuelle Microsoft Surface Pro mit 12 Zoll gibt es derzeit zum Tiefstpreis zu kaufen. Dabei liefern sich Amazon und Coolblue ein Duell. So bieten beide Online-Shops das Windows-2-in-1-Tablet für nur 899 Euro an. Günstiger gab es diesen ultraportablen Windows-PC noch nie zu kaufen. Unterschiedlich fällt der Ausstattungsumfang aus. Bei Amazon wird das Surface Pro 12 Zoll mit Snapdragon X1 Plus, 16 GByte RAM und 256 GByte Speicher für 899 Euro verkauft und innerhalb von drei Werktagen geliefert. Coolblue hingegen verspricht, schon am nächsten Werktag kostenfrei zu liefern und legt noch eine Jahreslizenz von Norton 360 Antivirus im Wert von 89,99 Euro gratis oben drauf.

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Quelle: Amazon , Coolblue , Drwindows, Notebookcheck

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