Geforce Now Ultimate mit Geforce RTX 5080 unter Windows und Linux im Technik-Test
Noch in diesem Monat spendiert Nvidia seinem Streaming-Dienst Geforce Now ein weitreichendes Blackwell-Upgrade und bringt dabei mit den Geforce RTX 5080 SuperPODS ein Äquivalent zur Geforce RTX 5080 zum Einsatz. Wir haben Geforce Now Ultimate schon ausprobiert.
Geforce Now Ultimate
Nvidias Cloud-Gaming-Dienst Geforce Now erhält im September ein weitreichendes Blackwell-Upgrade, welches mit der Hilfe der sogenannten Geforce RTX 5080 SuperPODS, einem Äquivalent zur Geforce RTX 5080, mit 62 TFLOPS realisiert werden soll. Hierfür kommen voraussichtlich gleich mehrere Nvidia RTX Pro 6000 zum Einsatz, was Grafikspeicher und Rechenleistung schon im Vorfeld haben erahnen lassen.
Geforce RTX 5080 SuperPODS
- Ein Geforce RTX 5080 SuperPOD kann zwei Spiele-Instanzen gleichzeitig ausführen.
- Dazu passen die 48 GiByte Grafikspeicher pro Instanz, denn einer Nvidia RTX Pro 6000 stehen 96 GiByte GDDR7-Speicher zur Verfügung.
- Auch die 62 TFLOPS an GPU-Rechenleistung sprechen für eine Nvidia RTX Pro 6000, da diese insgesamt 126 TFLOPS liefern kann.
- Neu hinzugekommen sind unter anderem effizientes AV1-Streaming, eine noch höhere maximale Transferrate von 100 Mb/s sowie eine YUV-4:4:4-Abtastung.
Das weitreichende Maßnahmenpaket für die Qualitätssteigerung von Geforce Now nennt Nvidia Cinematic Quality Streaming ("CQS"). Auf mehr Geräten soll der Cloud-Gaming-Dienst künftig die native Auflösung und passende Bildraten für die maximale Bildwiederholrate rendern, etwa bei 5K-Monitoren und den Handheld-PCs Steam Deck und Legion Go.
Doch nicht nur bei der Cloud-GPU hat Nvidia ein Upgrade vorgenommen, sondern auch bei der CPU, welche mit dem Blackwell-Upgrade einhergeht, hat Nvidia deutlich nachgebessert.
Zen-5-Prozessor mit 4,4 GHz
Ausgetauscht wird mit dem Blackwell-Upgrade auch die CPU, für die Nvidia eigenen Angaben zufolge einen "brandneuen" AMD Ryzen mit Zen-5-Architektur, 8 Zen-5-Prozessorkernen und insgesamt 16 Threads mit 4,4 GHz einsetzt, welcher 30 Prozent mehr Leistung liefern soll.
- Nvidia nennt zudem doppelt so viel Arbeitsspeicher wie bislang, macht allerdings keine Angaben zur Speicherkapazität.
- Auch das Netzwerk erfährt mit Nvidias aktuellen ConnectX-7-NICs ein weitreichendes Upgrade und erhält mehr Performance.
- Server-GPU, CPU, RAM-Upgrade und die neue Netzwerk-Technologie sollen Geforce Now deutlich beschleunigen.
- Nvidia DLSS 4 mit Transformer-KI-Modell und Multi Frame Generation ist verfügbar.
Nvidia verspricht einen Leistungssprung von bis zu Faktor 2,8 im Vergleich zur bisherigen Ultimate-Mitgliedschaft, was allerdings auch dem erweiterten Featureset mit Nvidia DLSS 4 und Multi Frame Generation geschuldet ist.
Quelle: Nvidia
Nvidia selbst setzt hierfür DLSS 4 Balanced mit Multi Frame Generation. Abonnenten von Geforce Now Ultimate können in der Geforce-Now-App jederzeit auswählen, ob sie die von Nvidia empfohlenen oder eigenen Einstellungen verwenden möchten und ob diese Settings dauerhaft im Spiel hinterlegt oder jedes Mal zurückgesetzt werden sollen. Spieler können entscheiden, ob sie mit Zwischenbildberechnung spielen, oder darauf verzichten wollen.
5K mit 120 Fps als Maximum
Das Blackwell-Upgrade sorgt dafür, dass Geforce Now Ultimate jetzt 5K statt 4K mit 60 oder 120 Bildern pro Sekunde als Maximum unterstützt wird. Mit 240 Fps geht Nvidia von 1080p auf 1440p hinauf und unterstützt in Full HD auch erstmals 360 Fps. Auch Handheld-PCs erhalten ein Upgrade, und so unterstützt das Steam Deck jetzt 90 Bilder pro Sekunde.
- 5K/2880p mit bis zu 120 Fps
- 4K/2160p mit bis zu 120 Fps
- QHD/1440p mit bis zu 240 Fps
- FHD/1080p mit bis zu 360 Fps
- Steam Deck (OLED) mit bis zu 90 Fps
- Lenovo Legion Go S mit bis zu 120 Fps
Um Geforce Now Ultimate samt Blackwell-Upgrade unter Windows oder Linux zu verwenden, mussten zum Zeitpunkt unseres Tests mindestens die folgenden Versionsnummern der Geforce-Now-App installiert sein.
- PC: 2.0.77.151
- Mac: 2.0.77.151
- Steam Deck: 2.0.77.151
- Nvidia Shield TV: 6.27.36425347
Für unseren Technik-Test kam die neueste Version 2.0.77.162 zum Einsatz und lieferte auf einem Desktop-PC mit AMD Ryzen 9 9950X3D und Nvidia Geforce RTX 3090 unter Windows 11 sowie auf einem Steam Deck OLED mit SteamOS absolut konsistente Ergebnisse ab. Ob Windows oder Linux zum Einsatz kommt, macht hierbei keinen Unterschied.
Geforce Now in der Praxis
Das Blackwell-Upgrade kann in der Praxis überzeugen und liefert die zu erwartenden Ergebnisse ab. So läuft ein The Witcher 3: Wild Hunt in 4K/UHD mit den höchstmöglichen Grafikeinstellungen und Raytracing mit mehr als 100 Bildern pro Sekunde, während mit aktiver Frame Generation sogar 150 bis 160 Fps gerendert werden können. Wir haben hierfür die von Nvidia empfohlenen Einstellungen mit DLSS 4 Balanced und Nvidia Reflex verwendet. Die Netzwerklatenz, der sogenannte Ping, lag dabei stets bei 12 bis 15 Millisekunden.
Auch Cyberpunk 2077 lässt sich über Geforce Now Ultimate mit hohen Frameraten und niedrigen Latenzen spielen. Wir haben das dystopische Action-Rollenspiel mit aktiviertem Pathtracing in 4K/UHD getestet und erreichen nativ zwischen 60 und 65 Fps. Mit aktivierter Frame Generation liegen konstant mehr als 100 Fps an, während Multi Frame Generation (4x) die Bildrate auf 150 bis 165 Bilder pro Sekunde steigern kann. Der Ping betrug 16 bis 20 ms.
Zu guter Letzt haben wir uns noch Assassin's Creed: Valhalla angesehen, welches von Haus aus keinen DLSS-Support bietet. Aber auch hier werden mit 100 Fps in nativem UHD/4K und konstanten 120 Bildern pro Sekunde mit FSR 3 Quality sehr gut spielbare Frameraten erreicht.
Auch eine kurze Stichprobe auf dem Steam Deck OLED belegt, dass die Leistung im Vergleich zum "alten" Ultimate mit Geforce RTX 4080 um durchschnittlich etwa 25 bis 30 Prozent gestiegen ist. Das Blackwell-Upgrade kann somit die Erwartungen erfüllen.
Das Fazit zum Upgrade
Das "Blackwell-Upgrade" auf die Geforce RTX 5080 SuperPODS bringt eine Mehrleistung von 25 bis 30 Prozent und macht Geforce Now Ultimate vor allem für Spieler interessant, die über ein weniger leistungsstarkes System oder einen Handheld-PC verfügen; und die dennoch hin und wieder auf Wunsch die Leistung einer Geforce RTX 5080 in Anspruch nehmen wollen. Die Preise steigen in diesem Zusammenhang nicht und so kostet Geforce Now Ultimate weiterhin 21,99 Euro pro Monat. Die offizielle Website liefert weitere Informationen.
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32MBit war die Gegenoffensive zu 16MBit DSL und das kam erst etwas später.
32MBit war die Gegenoffensive zu 16MBit DSL und das kam erst etwas später.
Es reicht, wenn du sie bei Steam oder einem anderen unterstützten Anbieter besitzt und das Spiel selbst auch von Geforce Now gelistet wird.
Beim gamepass ultimate abonniere ich den stream gleich inkl. der Games für wenger Geld.
Ich denke trotzdem mal drüber nach…